Hi, ich habe beim DLV auf der leichtathleti.de Seite geschaut und wollte eig. die Ergebnisse der letzten Jahre von allen Deutschen Meisterschaften, leider findet man nur die von diesem JAhr.
Hat jmd. Ahnung oder ein Link wo ich die alten Ergebnisse noch finde?!
"Die Olympiasiegerinnen Marita Koch und Heike Drechsler sind als erste Deutsche in die Hall of Fame des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF aufgenommen worden. In die 2012 gegründete Hall of Fame der IAAF werden seit mindestens zehn Jahren nicht mehr aktive Leichtathleten aufgenommen, die sich in ihrer Karriere durch besondere Leistungen hervorgetan haben."
Ich respektiere den Schweiß und die Arbeit, der Athletinnen Koch und Drechsler, für ihren Erfolg! Leider sind die Rekorde (auch wenn diese damals staatlich erzwungen) in meinen Augen, wie auch andere, nicht "Ehrbar".
Da es grad aktuell ist, entnommen aus einem Interview mit Carsten Schlangen bei leichtathletik.de
(Liebe Moderatoren, verschiebt gegebenenfalls meinen Beitrag in die richtige Rubrik)
In ganz exzellenter Weise beschreibt Schlangen was wirklich wichtig ist,
Gertrude und andere haben in dieser Richtung sich auch schon geäußert.
Jedenfalls Schlangen ist ein super Typ und ich hoffe, das er in Zukunft anderen Athleten wie gerade aktuell Benitz Unterstützung gibt.
Zitat:Durch den Entschluss für den Leistungssport haben Sie ihre beruflichen Ziele dennoch nie aus den Augen verloren. In den vergangenen beiden Jahren haben Sie schon freiberuflich als Architekt gearbeitet. Warum haben Sie sich für diese Doppelbelastung entschieden?
Carsten Schlangen:
Mit dem Leistungssport kann es schnell vorbei sein - eine schwerere Verletzung kann dafür reichen. Hinzu kommt, dass es selbst bei größtmöglichem Erfolg in der aktiven Zeit nur wenigen Athleten möglich ist, sich finanziell auch für die Zeit nach der Leistungssport-Karriere abzusichern. Deshalb halte ich es für wichtig, dass Athleten schon während ihres sportlichen Engagements beginnen, sich eine berufliche Grundlage für die Zeit nach dem Sport zu schaffen, also den Weg einer dualen Karriere gehen. In der deutschen Leichtathletik wird viel Potential verschenkt, weil Athleten im leistungsfähigsten Alter nach wie vor ihre sportliche Laufbahn beenden, und stattdessen in das Berufsleben einsteigen – und das, noch bevor sie ihre Karriere als Sportler wirklich ausreizen konnten. Um das zu verhindern, um Sport und Beruf vereinbar und die Leichtathletik somit zukunftsfähig zu machen, ist das Engagement aller gefragt. Der Verband muss das unterstützen, und es müssen Arbeitgeber gefunden werden, die einerseits temporär Freiräume für den Sport bieten und langfristig eine feste Beschäftigung. Solche Möglichkeiten zu schaffen, halte ich für wichtiger, als Fördergelder zu verteilen.
editmod: Formatierung angepasst, um den Beitrag lesbarer zu machen und Link zur Quelle eingefügt.
Sehr interessanter Artikel in der SZ über den Schadensersatz-Prozeß von Claudia Pechstein. In zweiter Instanz wurde die Zuständigkeit des CAS (Internationaler Sportgerichtshof) angezweifelt:
Zitat:In der Verhandlung bestätigten die Richter aber auch in zweiter Instanz die massiven Zweifel an der Wirksamkeit der Schiedsgerichtsbarkeit und erschütterten mit ihren Vorwürfen den 1984 ins Leben gerufenen Internationalen Sportgerichtshof Cas in seinen Grundfesten.
Und weiter:
Zitat:Sollte der Bundesgerichtshof das Urteil stützen, werden deutsche Verbände keine Vereinbarung mehr schließen, die deutsches Recht aushebeln.
So wie es aussieht, wird wohl in naher Zukunft der Athlet/die Athletin mit Ersatzteilen - wie Doppel-Bündel -, vielleicht gar mit Keramik-/- Edelstahlgelenken 'versorgt', um die Verletzungsgefahr zu reduzieren, verbunden mit einer besseren Leistung.
Ist das wirklich nur ein Horror-Szenarium, oder tatsächlich die LA-Zukunft ?
Gabius ist alles andere als Top. Vergleicht man Gabius z.B mit Markus Ryffel aus dem gleichen Kulturkreis ist doch auffällig, dass Gabius an keinem Internationalen Wettkampf etwas holte auch nicht in der DL. Seine Bestleistungen gehen alleine auf 1 Meeting in Belgien zurück. Dann gibt es viel mässiges mit Zeiten ab 13.20 (5000) keine Zeit unter 3.40 in 1500 m. Wer nicht an der Grundschnelligkeit arbeitet hat im 5000 m NULL Chancen. Warum der Verband da Trainingslager in den USA oder Kenia finanzieren soll erschliesst sich mir nicht. Das ist gemessen an 1985 biederer Durchschnitt selbst auf Deutschem Laufniveau.
Eurosport überträgt live ab 15.30 Uhr.
Einen (englischen) Livestream gibt es hier [Nur angemeldete Benutzer können diesen Inhalt sehen!]
Live-Kommentar Thread auf letsrun.com
Topzeiten sind angesichts des angekündigten starken Windes (der Start des Rollstuhlrennens wurde deswegen sogar verlegt) nicht zu erwarten, aber Wilson Kipsang kann immer noch mit einer überzeugenden Leistung die Frage aufwerfen, ob mit Dennis Kimetto wirklich der beste Marathonläufer des Jahres zur Wahl als Welt-Leichtathlet steht.
Kimetto selbst setzt auf seinen Trainingspartner Geoffrey Mutai
Zitat:Geoffrey was about to kill me in training. I have confident in him. I watch with friends in Eldoret.
der ihm mit einem Sieg auch die 500000$ im WMM-Rennen sichern könnte.
Zitat:Das Beispiel Al Oerter ist gut gewählt, auch wenn das andere Zeiten waren, s.o.
Der Kerl hat sich 1979/80 mit 42(!!!) wieder aufgerafft und versucht, die Olympiaqualifikation gegen solche Leute wie Wilkins, Powell&Co.zu schaffen.
Er ist dabei trotz (UM)-Bestleistung gescheitert.
Hätte er es sein lassen(+ 2007 mit 71, nachdem er schon seit 2000 massive Herzprobleme hatte), könnte er sich höchstwahrscheinlich eines erbaulichen Lebensabends erfreuen wie sein Kontrahend Jay Silvester.
Nicht erst 1979/1980 hat er sich wieder 'aufgerafft', sondern (schon) 1977 (41 J.) hat er bei den Sen.-WM in Göteborg seinen starken Rivalen L. Danek (aus der 'Aktivenzeit') mit 60,36m auf den 2. Platz (57,78m) verwiesen.
Übrigens, Jay Silvester hat bei einer großen Veranstaltung hier in Mainz im Uni-Stadion über 62 Meter geworfen.
Heinz Engels, Mainz
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