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Diese Überschrift!! Sie entstammt als fette Überschrift dem Heft Nr. 34 von "Der Leichtathlet", Vorgänger dieser Website, erschienen wärend Olympia 36.
Das Heft war in keiner Weise rassistisch geprägt. Aber im Verlauf des Jahrgangs 1937 sieht man - im Nachhinein - wie immer mehr Nazi-Lobhudelei hereingeschrieben werden musste.
Die Katastrophe kam ja dann.
Ich habe es auch in anderen Situationen gemerkt, der Sprachgebrauch von vor 80 Jahren ist wieder normal geworden, vielleicht auch Denkfiguren. 1936 hielt man die weißen Sprinter den Pigmentierten unterlegen, weil die ja das Animalische haben. Im Ernst. Die letzten Jahre konnte ich immer wieder lesen, warum Sprinter aus Westafrika kommen, Langstreckler auch Kenia oder Äthiopien. Klingt alles sehr ähnlich.
Heute habe ich einen Deutschlandfunk-Beitrag gehört über Sport in Lettland. Diejenigen mit russigsprachiger Familientradition spielen eher Fußball, die mit lettischsprachiger Tradition eher Handball. Im Ausland gebrauchen sie gerne die jeweils andere Sprache. Das muss wohl genetisch bedingt sein.
Daß das ISTAF weiterhin nicht der DL angehört, war die gute Nachricht, als die IAAF die Termine 2020 bekannt gab. Aber das ISTAF ist offenbar auch aus der zweiten Liga der Meetings geflogen, denn es fehlt in der Liste der World Continental Tour, die die World Challenge ersetzt. Mich würde der Grund interessieren, haben sich die Veranstalter geweigert, den engeren Vorgaben der IAAF zu folgen? In der neuen Tour sind einige Disziplinen Pflicht, die aus der DL flogen. Für das ISTAF würde das weniger Freiheit beim Zeitplan bedeuten und weniger Deutsche/mehr internationale Athleten. Außerdem bedeutet die Abwertung des ISTAF wohl auch weniger Rankingpunkte pro Disziplin, das wäre eigentlich das einzig Negative an dieser Entwicklung.
Manuel Eitel macht nen guten Wettkampf in Clermont-Ferrand, in den ersten drei Disziplinen ist er mit 6,81s - 7,41m und 14,64m jeweils nah an seinen PBs dran.
Wer immer noch keinen VPN hat, kann beim Anbieter seed4me für ein Jahr kostenlos zuschlagen. Bei der Registrierung den Code OCTSD1YEAR eingeben und fertig, ein Jahr kostenloser VPN-Service. Seed4me bietet laut Webpage Server in 34 Ländern an, dürfte also für viele ausländische Übertragungen reichen. Ich hab probeweise die Software installiert und mich registriert, konnte über den Schweizer VPN das Programm des SRF flüssig ansehen. Für die Übertragungen der Diamond League reicht das Angebot also.
Falls jemand nicht weiß, was ein VPN ist: Ein Service, mit dem man eine ausländische IP erhält um damit (für unsere Zwecke) Leichtathletik-Übertragungen zu empfangen, die geoblocked sind.
Ich bin ja keineswegs Spezialist für Untergewicht und Ernährungsstörungen. Aber sicherlich sollten gute Resultate nicht darüber hinwegtäuschen, dass dahinter Probleme liegen könnten.
Im Skispringen hat man schon vor Jahren den minimalen BMI reguliert (in Zusammenhang mit Vorgaben zu den Skilängen). Durchaus "natürlich" dünne Athleten wie etwas der Schweizer Simon Ammann mussten danach deutllich Gewicht zulegen.
Im Langlauf greift offenbar der norwegische Verband rigoros durch und sperrt die eigenen Athlet/innen zu ihrem eigenen Schutz. Tagesanzeiger: "Sie gewann den Gesamtweltcup, jetzt wird sie immer dünner
Ingvild Flugstad Östberg wurde von ihrem Verband wegen gesundheitlicher Probleme gesperrt. Sie ist kein Einzelfall im Langlauf." Blick: "Kampf gegen Essstörungen. Zwei Langlauf-Stars zum eigenen Schutz gesperrt."
Aus Tagesanzeiger: "Um zu ergründen, ob eine Athletin oder ein Athlet an einem Essproblem leidet, haben Spezialisten einen Kriterienkatalog kreiert. Kontrolliert werden unter anderem der Body-Mass-Index (er darf bei Mädchen nicht unter 17,9 sein); ob pathologische Versuche vorliegen, das Gewicht zu halten (in Form von Medikamenten oder Erbrechen) – generell Abnehmeversuche. Ist nur schon ein Kriterium erfüllt, liegt ein Symptom für ein gestörtes Essverhalten vor."
Persönlich halte ich es schon für sinnvoll, auch in der Leichtathletik (noch) genauer hinzuschauen oder gar fixe Minimalwerte einzuführen. Aus gesundheitlichen Gründen, und wegen dem Vorbildcharakter.