Sifan Hassan will den Weltrekord angreifen. Pace wird für 30:40 bei 10 km gemacht (-> 1:04:42). Für den Weltrekord ist eine Prämie von 70.000 Euro ausgelobt. Mit dabei unter anderem: Gudeta Kebede, Senbere Teferi, Fancy Chemutai und Joan Chelimo.
Bei den Männern sind Yomif Kejelcha, Jemal Yimer und Sondre Moen am Start.
Zu Ihrem Ehrentag möchte ich Ihnen die besten Wünsche für die Zukunft übermitteln: Gesundheit, Freude und Zeit sollen Sie im neuen Lebensjahr ständig begleiten.
Die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag von UliH.
Der Sprint-Bundestrainer ist also begeistert, wie gut sich die deutschen Sprinter 2019 geschlagen haben. Wirklich?
Niemand hat die Doha-Normen über 100 oder 200m geschafft, die 4x100m Staffel hat die direkte Qualifikation für Tokio verpasst. Man verweist gerne auf die Erfolge in der Jugend und U23, ignoriert aber, wie es danach weitergeht. Vor zwei Jahren gewann die 4x100 des DLV mit Gurski, Köllmann, Trutenat, Hoffmann Gold bei der U23-EM. Hat von den vier auch nur einer den Schritt in die internationale Klasse geschafft? Oder wenigstens in die deutsche Spitze? War einer von ihnen in Doha? Ich habe eher das Gefühl, der Abstand zur Weltklasse wird immer größer und auch in Europa hängen uns immer mehr Nationen ab. Die Niederländer haben inzwischen eine Weltklasse-Staffel und laufen unter 38s, die Italiener werden immer schneller, die Briten haben uns inzwischen um fast eine Sekunde abgehängt.
Ziel für 2020 sind unter anderem Einzelstarts über 100 und 200m, wie das gehen soll wüßte ich gerne. Über die Normen kaum und über die Rankings ist die Konkurrenz sehr gross.
Deutsche Starter:
Torben Brandt (Diskuswurf)
Maik Büyükkaya (Marathon)
Daniel Clemens (Stabhochsprung)
Karsten Dilla (Stabhochsprung)
Michael Keil (Marathon)
Maryse Luzolo (Weitsprung)
Katharina Maisch (Kugelstoßen)
Amanal Petros (5000m, 10000m)
Monika Rausch (5000m)
Daniel Rosenberg (5000m)
Nathaniel Seiler (20km Gehen, 50km Gehen)
Steffen Justus (Marathon)
Teresa Zurek (20km Gehen)
Da sowohl national als auch international einige interessante und bekannte Starter dabei sind, habe ich den Thread eröffnet. Petros hat (trotz Tokio 2020) bewusst für die Militär-WM seine Saison in die Länge gezogen und schließt hier erst seine Saison ab, da dürfte also eine starke Leistung zu erwarten sein.
Frage: Eine "Deutsche Deutsche Manschaftsmeisterschaft" der "LSW Spezialsport Deutschland" im Dreikampf Steinstossen und Schleuderball
werfen, kann man das mit Disziplinen der Leichtahtletik vergleichen?
Wertigkeit? usw. Ist das eigenlich ein Sportverband, oder ist der irgendwo
"angedockt"? Kann da jeder Sportler irgendeiner Sportabteilung-/art
an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen? Wer kennt sich da aus?
(11.08.2019, 12:17)Atanvarno schrieb: Trotz 6.00 Uhr Startzeit werden die Bedingungen im olympischen Marathon in Tokio brutal sein, in der Endphase sind Temperaturen über 40° und extrem hohe Luftfeuchtigkeit zu erwarten
Wir haben jede Menge potentielle Top-AuA und doch erreichen nicht alle ihren physischen Zenit. Das ist die zentrale Frage, die man sich stellen muss. Wo liegt der Haken im System???
Liegt es an der falschen Einstellung? Dann sollte man das knallhart diskutieren und auch gegebenenfalls. sanktionieren. Liegt es an unterschiedlichen Einflussnahmen, die individuell störend wirken? Dann muss man sie konsequenterweise im Verbund eliminieren - und zwar knallhart. Ist der Trainer schwach? Dann muss man sich verändern.
Ich gebe Beispiele, bei denen ich mir von außen diese Fragen stelle:
Moguenara: auffällig: unglaubliches physisches Talent, aber unglaubliche Anlaufdefizite seit Jahren. Wo funktioniert das entsprechende Rädchen im Getriebe nicht? Holzdeppe: nach dem WM-Titel vor einigen Jahren hat er Abstand zur absoluten Weltklasse und zu wenige Sportfeste mit sehr guten Leistungen. Er ist Soldat und hat jede Menge Zeit für ein angemessenes Training. Wird er durch Verletzungen ausgebremst? Wester: hervorragendes Talent sicherlich; aber fehlt es an ganz speziellen Konsequenzen, weniger Werbung - mehr Ruhe für das Training? Es wirkt von außen im Vergleich zu Mihambo so, dass der absolute Fokus fehlt. Der vierfache Bänderriss wäre aus meiner Sicht der Dinge bei aller Vorsicht orthopädisch vermeidbar gewesen. Hat es hier an Ruhe und Sorgfalt - von welcher Seite auch immer - gefehlt? Das Fazit drängt sich für mich von außen auf. Nicht reagieren und reparieren, sondern agieren und antizipieren!!! Pinto: Sie hat punktuell gute Leistungen in der Saison gezeigt, es aber zum Höhepunkt nicht realisieren können. Liegt es an der Physis oder am Trainingsaufbau oder an Verletzungsträchtigkeit oder an der Psyche, Druck in den zweiten Sprints auch noch zeigen zu können?
Ich will damit zeigen, dass man bei richtiger Aufarbeitung viele "retten" könnte, wenn sie bereit dazu sind. Wenn der Athlet nicht mitzieht, "ist alles für die Katz". Steffi Storp hat mal nach ihrer Karriere gesagt, dass sie heute alles so machen würde, wie ich es vorgeschlagen habe. Meine Antwort: "Man muss das Eisen schmieden, wenn es heiß ist!"