Liebe Sportfreunde (m/w/d),
bekanntlich hat der DLV für 2020 mit Seltec einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Die Landesverbände haben dabei einen ihrer Größe entsprechenden Anteil zu tragen, für Bayern sind es 16000 Euro. Zur Refinanzierung des Landesverbandsanteils von rund 16.000 Euro jährlich für den BLV werden künftig für die „Stadionveranstaltungen“, ähnlich der Finishergebühren im Laufsport, pro Meldung 0,50 € Gebühren erhoben. Siehe hier BLV-Info zur Seltec-Software
Aufgrund zahlreicher Proteste bis hin zu einer Onlline-Pedition ( Online-Petition ) folgte nunmeher eine weitere Stellungnahme des Verbandes, verbunden mit der Feststellung, dass die "Kinderleichtathletik" bis zur Bereitsstellung einer entsprechenden Auswertungssoftware von Seltec nicht belastet wird, siehe BLV-Mitteilung
Der Württembergische Verband legt Wert auf die Feststellung, dass die Ausrichter nicht zusätzlich belastet werden. Daher die neugierige Frage: Wie händeln es die verschiedenen Landesverbände denn so, dass der Eigenanteil refinanziert werden kann.
Viele Grüße
Jörg
BT Knapp:
'Zwischenzeitlich war Malaika die einzige Kaderathletin, die Wettkämpfe bestreiten konnte.
Bühler und Luzolo mussten Kreuzbandrisse verkraften,
Gerter riss sich die Achillessehne,
Moguenara hatte Rückenprobleme,
Wester konnte nur mit dem schwächeren Fuss springen...'
Von Malkus ist schon gar keine Rede mehr, sie ist seit Ewigkeiten verletzt/indisponiert.
Wenn ich das lese, tut mir auch alles mögliche weh.
Was pfuschen die da eigentlich rum?
Haben die Übungs-Schlecht von den SprinterInnen übernommen?
Das ist also das Ergebnis von festangestellten BTn Weitsprung und Sprung gesamt!
Beim SC Paderborn beginnt am 08.12.2019 das wohl sehr stark besetzte Hallensportfest in Deutschland. Der gebürtige Portaner und jetzige Paderborner Trainer hat gute Zugänge zu verzeichnen und hofft auf starke Leistungen.
Joshua Cheptegei wird versuchen den 10km- Weltrekord von Leonard Komon (26:46) zu brechen. Im Marathon sind mit Kaan Kigen Özbilen und Sondre Nordstad Moen zwei Kandidaten für den Europarekord am Start.
Zitat:Es gilt ein konstantes Niveau von 4,80 Meter zu erarbeiten.
Ich hab ja schon einigen Unsinn in den Disziplinchecks gelesen, aber die Aussage des Bundestrainers toppt alles. In Deutschland sind überhaupt nur zwei Frauen jemals 4,80m+ gesprungen und das ist schon einige Jahre her. Die einzige, die halbwegs stabil 4,50m springt, ist Ryzih, aber der Bundestrainer erhofft sich ernsthaft konstante 4,80m??? Wer soll das denn bitte springen?
Vielleicht sollte la.de mal einen Rückblick einführen und Bundestrainer zu ihren Aussagen aus dem Disziplincheck des Vorjahres befragen.
Neben Yasmin Kwadwo wechseln auch Keshia Kwadwo und Monika Zapalska zum LC Paderborn. Somit haben die dort mit Pinto eine Bretstarke Staffel.
Q: Wechselbörse
https://www.leichtathletik.de/news/news/...itzensport
Das große Problem ist die überaus hohe Anzahl an Ausfällen eben auch im Topbereich. Um auf die falschen Einstellungen schließen zu können, halte ich ganz andere Maßnahmen für nützlich. Ich habe schon lange vorgeschlagen, im Übungsbereich vorstellig zu werden, außerdem im Energiesystem, natürlich auch stark im Abstimmungsgebiet aller Einflussgrößen.
Eine global zentrale Lösung halte ich für einen "Tropfen auf den heißen Stein", weil er die Basis an sich in seiner Strukturierung nicht treffen kann. Dazu gehören absolute Insiderinformationen. Das Belastungs- und Erholungsprocedere genau unter die Lupe zu nehmen, kann kein übergeordnetes Gremium leisten. Die "Sichtung" geht nicht an die eigentlichen Basics, also Auslöser, sondern an die Symptome wie Schlaflosigkeit.
Der Wille, das Verletzungsrisiko generell lösen zu wollen, halte ich für eine sehr gute Sache, aber auf diesem Wege halte ich es für einen Denkfehler!!! Gewisse übergeordnete Parameter kann man sicherlich abfragen; aber der Tiefgang sollte schon vor Ort durch hervorragende Verantwortliche passieren. Die Fortbildungen müssen inhaltlich verbessert werden.
"Der DLV ist aktuell der erste Spitzenverband in Deutschland, der ein derartiges System vollumfänglich für alle Kader und sein medizinisches Betreuerteam implementiert... Im angloamerikanischen Raum ist diese Arbeitsweise insbesondere in den Proficlubs bereits seit Jahren Standard und zum Beispiel arbeitet auch das norwegische Olympia-Topteam seit Jahren mit demselben System wie der DLV und hat uns seine Erfahrungen transferiert." Diese Sätze sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Der größte Fehler im DLV liegt meines Erachtens in der Zentralisierung durch die ganz obere Behörde, alles von oben regeln zu wollen. Der Sport sollte in der Heimzelle gesunden. Die Trainer- und AuA-Kanalisierung hat seit Jahren erhebliche Mängel, die auch teilweise stark für die Verletztenstatistik verantwortlich sind. Mit anderen Worten: Es wird teilweise sehr defizitär gearbeitet. Man sollte die Zusammensetzung durch innovative und querdenkende Trainer/innen und nicht durch "stromlinienförmige" gestalten. Nach Doha fiel es doch auf, dass die Hauptleistungen durch externe TuT erzielt worden sind. Der Weg setzt sich fort. Was wäre der DLV ohne den externen Lehrer-Trainer-Erfolgsanteil gewesen??? Damit werden meistens auch andere Wege eingeschlagen, die eine sehr individuelle Verletzungsprophylaxe beinhalten. Es ist sicherlich richtig, über eine Erweiterung des DLV-Serviceangebotes nachzudenken. Die Dosis und der Inhalt der Maßnahmen macht den Erfolg oder das "Gift" aus!!! Dass es so mit den Verletzungen nicht weitergehen sollte, hat auch Idriss Gonschinska richtig erkannt. Ein Basteln mal hier, mal da bringt nichts. Man muss das Trainingssystem komplett verändern.