Neben Yasmin Kwadwo wechseln auch Keshia Kwadwo und Monika Zapalska zum LC Paderborn. Somit haben die dort mit Pinto eine Bretstarke Staffel.
Q: Wechselbörse
https://www.leichtathletik.de/news/news/...itzensport
Das große Problem ist die überaus hohe Anzahl an Ausfällen eben auch im Topbereich. Um auf die falschen Einstellungen schließen zu können, halte ich ganz andere Maßnahmen für nützlich. Ich habe schon lange vorgeschlagen, im Übungsbereich vorstellig zu werden, außerdem im Energiesystem, natürlich auch stark im Abstimmungsgebiet aller Einflussgrößen.
Eine global zentrale Lösung halte ich für einen "Tropfen auf den heißen Stein", weil er die Basis an sich in seiner Strukturierung nicht treffen kann. Dazu gehören absolute Insiderinformationen. Das Belastungs- und Erholungsprocedere genau unter die Lupe zu nehmen, kann kein übergeordnetes Gremium leisten. Die "Sichtung" geht nicht an die eigentlichen Basics, also Auslöser, sondern an die Symptome wie Schlaflosigkeit.
Der Wille, das Verletzungsrisiko generell lösen zu wollen, halte ich für eine sehr gute Sache, aber auf diesem Wege halte ich es für einen Denkfehler!!! Gewisse übergeordnete Parameter kann man sicherlich abfragen; aber der Tiefgang sollte schon vor Ort durch hervorragende Verantwortliche passieren. Die Fortbildungen müssen inhaltlich verbessert werden.
"Der DLV ist aktuell der erste Spitzenverband in Deutschland, der ein derartiges System vollumfänglich für alle Kader und sein medizinisches Betreuerteam implementiert... Im angloamerikanischen Raum ist diese Arbeitsweise insbesondere in den Proficlubs bereits seit Jahren Standard und zum Beispiel arbeitet auch das norwegische Olympia-Topteam seit Jahren mit demselben System wie der DLV und hat uns seine Erfahrungen transferiert." Diese Sätze sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Der größte Fehler im DLV liegt meines Erachtens in der Zentralisierung durch die ganz obere Behörde, alles von oben regeln zu wollen. Der Sport sollte in der Heimzelle gesunden. Die Trainer- und AuA-Kanalisierung hat seit Jahren erhebliche Mängel, die auch teilweise stark für die Verletztenstatistik verantwortlich sind. Mit anderen Worten: Es wird teilweise sehr defizitär gearbeitet. Man sollte die Zusammensetzung durch innovative und querdenkende Trainer/innen und nicht durch "stromlinienförmige" gestalten. Nach Doha fiel es doch auf, dass die Hauptleistungen durch externe TuT erzielt worden sind. Der Weg setzt sich fort. Was wäre der DLV ohne den externen Lehrer-Trainer-Erfolgsanteil gewesen??? Damit werden meistens auch andere Wege eingeschlagen, die eine sehr individuelle Verletzungsprophylaxe beinhalten. Es ist sicherlich richtig, über eine Erweiterung des DLV-Serviceangebotes nachzudenken. Die Dosis und der Inhalt der Maßnahmen macht den Erfolg oder das "Gift" aus!!! Dass es so mit den Verletzungen nicht weitergehen sollte, hat auch Idriss Gonschinska richtig erkannt. Ein Basteln mal hier, mal da bringt nichts. Man muss das Trainingssystem komplett verändern.
Nicht wenige zumindest aus unseren Breitengraden, empfinden den Abstand von knapp 10 Monaten zwischen den beiden großen Höhepunkten Doha WM und Tokio OS als zu kurz oder zumindest sehr schwierig.
Erholung, Periodisierung, Formaufbau und so weiter.....
Gilt das nur für uns?
Jakob Ingebrigsten läuft am 19.10 10KM Landesrekord 27:54 im Dauerregen, Hassan Sifan am 28.10 einen ernsthaften Weltrekordversuch im Halbmarathon , Gidey jetzt am Wochenende einen 15 km Lauf in 44:20 (!). Verzichten die auf die OS?
Natürlich nicht, aber da scheint bei denen eine andere Philosophie zu bestehen wie lang nun der grosse Höhepunkt Tokio wie vorzubereiten ist.
15km Weltbestleistung für Letesenbet Gidey beim Zevenheuvelenloop in Nijmegen in einer absoluten Wahnsinnszeit: 44:20
Schaut man sich mal das Profil des Laufs an (https://www.nnzevenheuvelenloop.nl/) wird die Zeit noch beeindruckender. Wenn sie dieses Leistungsvermögen auf die Bahn bringt, ist der 10000m-Weltrekord fällig.
Die alte Weltbestleistung von Joyciline Jepskosgei stand bei 45:37
Lese diesen Rückblick immer ganz gerne, auch wenn der ein oder andere Bundestrainer sehr optimistisch auf 2020 schaut wie heute der Bundestrainer für die 3000 Meter Hindernisse. Also über die Zeit, 8:22, glaube ich nicht daran. Da hofft man wohl auf den neuen Nominierungsmodus. Aber Trommeln gehört wohl zum Geschäft ?
Also wenn 3 Hindernisläufer nach Tokio kommen, spendiere ich für Bundestrainer und die Athleten je einen Kasten Bier nach Wahl.
Zitat:Das Ziel ist, drei Hindernisläufer zu den Olympischen Spielen nach Tokio zu führen, weitere Athleten unter 8:30 Minuten zu entwickeln und einen Finalplatz in Tokio zu erkämpfen.
Ich möchte meine Trainerbewertung mal plakativ am Beispiel Charles Friedek verdeutlichen. Er war WM im Dreisprung, hat die Diplom-Trainerausbildung mit Auszeichnung bestanden, hat mit Alexandra Wester seine erste sehr gute Athletin zu 6,95m in der Halle geführt, die meines Erachtens etwa 6,75m aufgrund des unheimlichen Wippbrettes wert waren. Er bringt also gute Voraussetzungen in einigen Bereichen mit. Jetzt ist er BT Dreisprung und am OSP Leverkusen stationiert, hat also beste Voraussetzungen vom Equipment und vor allem von der Kanalisation der AuA zu ihm, was sein jetziger Pool schon sehr deutlich zeigt. Die Zentralisierung wird rigoros von oben durchgezogen. Diese Voraussetzungen sind nicht jedem gegeben und daher auch nicht vergleichbar. Ich gehe mal von diesem Beispiel aus, weil es gerade auf der leichtathletik-Seite aktuell ist.
Wonach würde ich Charles Friedek auf Dauer messen?
Richtige Auswahl seiner Talente
Leistungsentwicklung seiner AuA unter seiner Leitung
Präsenz und Erfolge seiner AuA bei nationalen und internationalen Wettkämpfen
Einsehbare Zubringerübungen
Verletzungsstatistik (Wie viele AuA werden und wurden schon „zerlegt"?) In der Hinsicht wäre ich sicherlich sehr, sehr akribisch in der Statistik und Aufarbeitung. Ich würde mir in einer Kontrollfunktion z.B. die Verletzungen ganz genau ansehen und genau in vielerlei Hinsicht orten wollen.
Ist er in der Lage, als BT eine sehr gutes Trainernetz aufzubauen?
Kann er mit unabhängigen Trainerinnen und Trainern leben?
Worin besteht der Unterschied zwischen den Leistungen momentaner Spitzentrainer im internationalen Leistungsbereich in seiner und deren Philosophie oder fehlt es nur an den richtigen Talenten?
Ich würde seine Vorteile und Nachteile ganz klar benennen und die Nachteile auch durch sehr feine Methoden verbessern wollen.
Diese Art der Trainerbewertung sieht sicherlich sehr individuell aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen aus. Das geht natürlich nur, wenn keine Beratungresistenz besteht. Sich auf vielleicht ganz neue Inhalte und Talente einzulassen, bedeutet manchmal ein völliges Umdenken, das in modernen Managements mit wirtschaftpsychologischen Tools gefordert wird.
Eine Frage stellt sich mir so nebenbei: Warum bekommen Charles als BT und Harry als Heimtrainer die Probleme bei Hess nicht hin? Ich hatte damals seinen Trainer auf ein enormes Defizit hingewiesen.
unter la.de wird der Hürdbsprint eingeschätzt.
Auch der Bundestrainer beschönigt nichts.
Unter das fällt auf fehlt m.E. aber die Feststellung, dass die deutschen Hürdensprinter einfach in der Grundschnelligkeit zu langsam sind.
Es liegt nicht an der Technik, sondern an der Grundschnelligkeit, dass sie im Durchschnitt so schlecht wie schon lange nicht sind.
International laufen die besten Hürdensprinter bei den Männern 10,10 sec. über 100 m , die deutschen schaffen bestenfalls 10,70 sec.
Wie sollen damit Weltklassezeiten erreicht werden können ?
Frage:
wieso versuchen sich die deutschen 10,30-Sprinter nicht am Hürdenlauf? Mit ihren Zeiten können sie selbst in Europa nichts im Sprint gewinnen, aber vielleicht ein euröpäischer Spitzenläufer über 110 m H. werden.
Genauso wie wir den Wechsel von 200 m auf 400m fordern, sollten einige Sprinter/ Trainer sich mal den Wechsel auf die Hürden überlegen.
Das gilt auch für die Frauen.