(22.06.2014, 22:29)dominikk85 schrieb: Besonders erfreulich waren auch die Leistungen im Mittel und Langstrecken Bereich (benitz, Gabius...). Die Sujews sind natürlich beide langsam im Spurt. Wenn ich ihr Trainer wäre würde ich im winter noch mal gezielt mit einem Sprinttrainer zusammenarbeiten und wenn das nicht klappt Richtung 5/10K oder sogar Straße gehen.
Das mit dem Sprinttrainer ist nicht die Lösung.
Benitz war heute der schnellste im Spurt. Ich bin mir nicht sicher, ob Benitz auch der schnellste der Teilnehmer im Sprint wäre.
Würden alle Teilnehmer des 800 Meterfeldes ausgeruht einmal mit Lichtscheine max. 100 Meter fliegend laufen, Benitz wäre eher am Ende einer solchen Rangliste.
Mit den Sujews ist entweder ein mentales Problem oder es gibt Trainingsfehler. Vielleicht fehlt im Training aber auch die richtige Abstimmung zwischen Regeration und höherschwelligen Reizen. Sie erscheinen mir zu oft im Wettkampf nicht wirklich frisch und ich habe den Eindruck, das sie in dem ein oder anderen Training eine bessere Leistung abrufen als im Wettkampf. Natürlich unter Vorbehalt, da ich nicht Zeuge von deren Trainingseinheiten bin.
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(22.06.2014, 18:10)Robb schrieb: Es gibt also mindestens 15 russische 400m Läuferinnen, die Ende Juni noch kein einziges Rennen absolviert haben und im stillen Kämmerlein trainieren? Den Gedanken finde ich unheimlich beruhigend.
Das ist ja eines der Hauptprobleme der LA - da tauchen Leute aus der versenkung auf, erreichen Superleistungen und keiner glaubt sie.
Das gilt aber nicht nur für Russland.
Ist leider so. Die Konkurrenz im eigenen Land ist dermassen schwierig, dass jeder versucht bis zum 10.7 maximal im Training zu bleiben für die Russischen Meisterschaften.
Dadurch, dass Russlands Athleten von der IAAF Diamond Leaque stark diskriminiert werden - haben sich offenbar dieses Jahr viele entschlossen der Diamond Leaque fern zu bleiben. Die Anzahl der Russischem Athleten ist minimal.
In der Diamond Leque gilt möglichst billig sprich viele Afrikaner. Deren Leistungen sind überwiegend mässig. 90% der Russischen Disziplinensieger geben nie ein Interview.
edit mod: Thema aus dem "Team-EM 2014, Braunschweig" Thread abgetrennt
leichtathletik.de schrieb:Leidtragender ist Robin Schembera (TSV Bayer 04 Leverkusen), der trotz Poleposition mit 1:46,33 Minuten in der aktuellen deutschen Jahresbestenliste über 800 Meter nicht für die Team-EM berücksichtigt wurde.[...]
Trotz seines Ausstiegs in Dessau, wo er nach 600 Metern aus dem Rennen ging, war Robin Schembera eigentlich fest davon ausgegangen, nominiert zu werden. „Ich bin ja nicht verletzt, sondern ich war einfach nur müde, weil ich mir nach dem Rennen in Hengelo keine Pause gegönnt hatte“, sagt er. Beim Meeting in den Niederlanden war Schembera Anfang Juni 1:46,33 Minuten gelaufen, nur acht Hundertstel fehlten ihm zur EM-Norm.
Die wollte er nun eigentlich bei der Team-EM in Braunschweig knacken. „Ich glaube nämlich, dass es in diesem Jahr kein taktisches Rennen wird, sondern am Ende für den Sieger eine Zeit von 1:45 Minuten herausspringt, vielleicht sogar noch schneller“, sagt Schembera.
Wir sind uns wohl einig, dass Kwadwo in der Form nicht in die EM-Staffel gehört. Hoffentlich wird Weit fit oder Grompe bleibt gesund, ansonsten wird die Titelverteidigung schwierig.
Es ist wieder soweit ... am 05./06. Juli 2014 treffen sich die
Weltbesten U20 Junioren in Mannheim, um hier die finalen Ticktes für die
U20 WM in Eugene / USA zu lösen. Im Rahmen der Gala finden auch einige
ausgwählte Einlagewettbewerbe statt. Am Samstag finden 100m und 4x100m
Läufe der U18, U20 und der U23/Aktiven statt, ebenso 800m Läufe aller
Altersklassen. Am Sonntag sind 75m, 60m Hürden und 4x75m für die
Altersklassen U14 eingeplant.
Die MTG Mannheim freut sich über rege Teilnahme aus Vereinen der
Metropolregion Rhein-Neckar (praktische Handhabung = 100km Radius um
Mannheim).
Für Vereine und Gruppen besteht wieder die Möglichkeit eine
Sammelbestellung zu machen.
Hellmuth hatte dankenswerterweise immer mal wieder Literaturempfehlungen in seine Beiträge eingebaut.
Damit interessante Literaturhinweise, in diversen Threads 'versteckt', nicht untergehen, ist ein eigener Thread sicher sinnvoll.
- Mark Rowlands: Der Philosoph und der Wolf
Autobiografischer Bestseller
Neu von ihm: Der Läufer und der Wolf
Intellektueller Überbau zum Laufen
- Paul Frommeyer: Möller
PF war vor 30 Jahren Weltklasse im Hochsprung, BL 2,34
Schilderung des Alltags eines Spitzensportlers(Hammerwerfer)
und eines olympischen Endkampfes mit allen Höhen und Tiefen
Die Punkte in den Qualirunden für die Team-DM sollen ja nach der IAAF-Scoring-Table for Athletics berechnet werden.
Laut DLO nach Version 2008 dieser Tabelle, da es diese Version aber nicht mehr im Web gibt, "darf" nun Version 2014 verwendet werden, die bei der IAAF zum Download bereit liegt.
Mitte Mai wurde den LV vom DLV mitgeteilt, für die 80m Hürden bei der U16 seien die Tabellen für die 110m Hürden bzw. die 100m Hürden zu verwenden.
Kurz darauf kam der - berechtigte - Einwand vom Vorsitzenden der DLV-FK EDV, dass die U16 über 80m Hürden "zu schnell" sei um über die Tabellen der IAAF bepunktet zu werden.
Die Tabellen orientieren sich am Weltrekord - aber gute 80m Hürden läufer sind DEUTLICH schneller unterwegs als die Weltrekordler über 110m Hürden bzw. 100m Hürden.
Er machte den Vorschlag, die 80m Hürdenzeiten mit 1,5 zu multiplizieren - und für die so berechneten "Zeiten" dann die Punkte aus der Tabelle abzulesen.
Dieses Vorgehen wurde nun seitens des DLV als verbindlich den LV mitgeteilt.
Damit wird eine extreme Benachteiligung von guten Hürdenläufern festgesetzt:
Bei den Jungs wird eine 11,25 über 80m Hürden mit einer 12,03 über 100m gleichgesetzt.
Laut "leichtathletik-datenbank.de" gab es im letzten Jahr bei der M15
36 Athleten, die eine 11,25 über die Hürden gelaufen sind - bei 200 Athleten die 12,07 oder schneller liefen.
Bei den Mädchen ist es noch deutlicher.
Hier wird eine 12,04 über die Hürden (2013 Platz 28) einer 14,44 gleichgetzt.
Lt. Leichtathletik-datenbank.de gab es ca. 1400 Mädchen in der W15, die 2013 diese Zeit liefen...