Die TFAA (Track&Field Athletes Association) scheint einen Boykott der US-Freiluftmeisterschaften 2014 zu erwägen.
Im Nachgang der undurchsichtigen Vorgänge um die letztendlich zurückgenommene Disqualifikation der 3000m-Siegerin der Hallenmeisterschaften, Gabriele Anderson, sowie die fälschliche und nach wie vor nicht korrigierte Disqualifikation von Andrew Bumbalough erwägt die TFAA anscheinend einen Boykott der Meisterschaft, um den Verband USATF unter Druck zu setzen.
Jedenfalls wurden bereits die Sponsoren angesprochen, ihre Athleten nicht zur Verantwortung zu ziehen, wenn sie aufgrund eines Streiks vertraglich vereinbarten Startverpflichtungen bei den nationalen Meisterschaften nicht nachkommen.
Angesichts der andauernden Misere im Hochsprung der Damen gibt es Überlegungen, ob man nicht das eine oder andere Talent aus Heidi Klums schier unerschöpflichem Pool grosser schlanker Nachwuchsmodels gewinnen kann.
Es sollen sich inzwischen eine mindestens ebenso unerschöpfliche Zahl von Hochsprungtrainern beworben haben, darunter nicht wenige mit nur rudimentärer Qualifikation.
Die Trainerakademie will dem überbordenden Ansturm jetzt mit zusätzlichen Lehrgängen Rechnung tragen.
Nachdem die Sommersaison jetzt langsam losgeht, brauchen wir einen Thread, wo wir Ergebnisse aus aller Welt sammeln, bitte fleißig posten.
Bei den Texas Relays gewann der Amerikaner Trayvon Bromell (95) die 100m in 10.02s (0.9), nur 1/100 über dem JWR.
Martina Schultze sprang beim selben Meeting 4.40m mit dem Stab.
In Chengdu/China warf Wang Zheng CHN neuen asiatischen Hammerwurf-Rekord der Frauen mit 77.68m
Wie Facebook & Co. vermelden hat Tom Walsh das in Neuseeland seit Wochen mit Spannung erwartete Duell gegen Jacko Gill bei den neuseeländischen Meisterschaften mit 20,79 m zu 19,93 m für sich entscheiden können.
Angesichts des jungen Alters beider Athleten (Jahrgang 1992 bzw. 1994) würde ich die Ergebnisse als stark einstufen. Wenngleich der ein oder andere von Gill vor dem Hintergrund seiner überragenden Jugendleistungen sicher etwas mehr erwartet hatte. Allerdings war es für ihn der erste Wettkampf seit 223 Tagen und auch die Situation nicht schon von Beginn an als Sieger festzustehen war sicher neu für ihn.
Für Walsh waren die Meisterschaften ein gelungener Abschluss einer starken Hallen-/Freiluftsaison, in der er erstmals die 21 Meter Marke übertreffen und die Bronzemedaille in Sopot gewinnen konnte.
Beide Athleten besitzen eine große Perspektive. Ich persönlich würde für die Zukunft jedoch auf Walsh setzen. Der wird sicher noch bei der ein oder anderen internationalen Meisterschaft in ernstzunehmender Form auftauchen.
Hierzulande wird sich ja im Moment aktuell über die Umwandlung des flutgeschädigten Stadions in Jena zur reinen Fußballarena ereifert. In Jena wurden sehr viele Weltklasseleistungen erbracht, u.a. z.B. der immer noch gültige Weltrekord des Tschechen Jan Zelezny mit dem Männerspeer. Dieses Schicksal teilt Jena mit Stadien in Stuttgart, Hannover, Bremen, Rostock, Leipzig und andernorts.
Aber nicht nur in Deutschland hat man mit dem Phänomen zu tun, dass Sportanlagen mit großer Leichtathletiktradition und -geschichte verschwinden. Kennern der Leichtathletikhistorie wird der einmalige Weltrekordtag des Jesse Owens im Mai 1935 in Erinnerung sein. Am 25. Mai 1935 stellte er auf dem Ferry Field in Ann Arbor, Michigan fünf Weltrekorde auf und stellte einen weiteren ein. Nun soll die University of Michigan, zu der diese Sportanlage gehört, neue Anlagen für Hallen- und Freiluft-Leichtathletik bekommen. Diese sollen 2015 fertig gestellt sein, so weit, so gut. Aber was wird aus dem altehrwürdigen Ferry Field? Nicht etwa ein Footballstadion, nein - die Anlage wird im wahrsten Sinne des Wortes platt gemacht und zum Parkplatz umgewandelt...
Johannes Hock bestreitet heute und morgen seinen ersten Zehnkampf 2014 bei den Texas Relays in Austin. Der Wettkampf beginnt um 17 Uhr, Liveresultate gibts hier.
Gestern hat David Storl mal wieder auf Facebook einen schönen Post gemacht. (Ich hoffe Ihr könnt alles sehen, da ich nicht weiß, wie er die Sichtbarkeit eingestellt hat.)
In der Diskussion bekommt er neben viel Zustimmungen, teilweise einen Shitstorm vom feinsten in der Sache, dass er seine Problematik darlegt.
In vielen Antworten, wird vorallem in Chemnitz der neue "Fussballtempel" kritisiert und dass man die Gelder hätte auch anders einstzen können. Wo die "Rasenkomiker" wieder meinen, dass man das Stadion, wo die LA Anlage ist, sowieso nicht vom DFB und DFL anerkannt ist, wegen deren Gründe, dass es da einfacher ist, ein neues Stadion hochzuziehen, anstatt das alte zu renovieren.
Ich bin mal auf eure Meinungen gespannt, auch wenn man vielleicht etwas voreingenommen ist und zur LA hält.