Gesundheitsrisiko Leistungssport: Auf dem Altar der Selbstoptimierung
Ein Artikel von Markus Völker und Sportökonom Prof. Lutz Thieme heute in der "taz"
Der Untersuchungszeitraum 1956-2016 ist natürlich geschickt gewählt, um die Studie zu untermauern.
Was sagt das Forum dazu? Hier hibt es ja auch sehr erfahrene Teilnehmer...
Bei einem Streifzug durch Youtube habe ich zufällig einen kurzen Bericht zum 5 km Lauf in Stavanger am 20.05.2020 gesehen. https://www.youtube.com/watch?v=K8t6cWvKQ4o) Jakob Ingebrigtsen lief dort mit 13:29 min (2,5 km Split 7:00 Min) neuen norwegischen Rekord. Wäre sowas hier in Deutschland aktuell auch möglich? Das Rennen hatte ja nur 5 Starter. Die Zuschauermengen sind momentan sicherlich nicht zulässig. Aber mit ein wenig Livestreaming könnten so doch auch einige Läufer/innen etwas für ihr Image, ihre Wettkampfhärte, etc. analog zu den Stabhochspringern machen. Das sollte doch auch im Sinne des DLV sein, der sich um die Übertrageung kümmern könnte. Mich würd's freuen.
Am 12. Juni findet im Autokino Düsseldorf ein Stabhochsprung-Wettkampf statt, vor Zuschauern, die dann eben in Autos sitzen. Gemeldet sind u.a. Raphael Holzdeppe, Torben Blech und Bo Kanda Lita Baehre.
Weiß jemand, wie weit Uwe Hohn mit dem neuen Speer geworfen hat? Den neuen Speer gibt es seit dem 1. April 1986 und seine Karriere hat er 1987 beendet, also müsste er auch mal mit dem neuen Speer geworfen haben. Würde mich mal interessieren zum Vergleich.
Hellmuth Klimmer war eine Ausnahmepersönlichkeit. Er war als Sportler den unglaublichen Zeitraum von ca. 50 Jahren erfolgreich (von den 1960-er Jahren bis in die frühen 2000-er Jahre). Dabei war sein größter sportlicher Erfolg der Weltmeistertitel 1993 in der AK M55 mit 6,11 m."...
Gestern ist im Alter von 80 Jahren der Olympiasieger im Speerwurf von 1968, Silbermedaillengewinner 1972 und Bronzemedaillengewinner 1964 nach langer schwerer Krankheit verstorben.
Lusis war darüberhinaus vierfacher Europameister und mehrfacher Weltrekordler.
Primär geht es über Hochsprung, aber ein Abschnitt befasst sich mit dem Kugelstossen, genauer gesagt der Drehtechnick.
Hier wird ernsthaft beahuptet, dass Rolf Oesterreich der Erfinder dieser Drehtechnik ist. Zuerst habe ich geglaubt, dass das ein NZZ Fehler ist. Nach schriftlicher Rücksprache mit dem Sportchef der NZZ bin ich zum Schluss gelangt, dass das kein Fehler ist. Der Deutsche Kugelstösser Rolf Oesterreich hat das explizit gegenüber der NZZ behauptet. Die NZZ hat nicht bedingungslos nachgeprüft leider nur bis 1976 was ein ganz fataler Fehler war.
Um das klar zu machen: Der Spiegel hat dokumentiert, dass Baryschnikow diese Technik schon mindestens seit 1974 bei Internationalen Wettkämpfen ausführte: EM Rom 1974, Baryschnikov wurde Vierter, Vorkampf 12ter
Quelle Spiegel: 37/1974 Seite 110 inklusive Bild von Baryschnikov unten rechts.
Von Rolf Oesterreich verlange ich eine Widerruf gegenüber der NZZ, dass er der Erfinder der Drehstosstechnik ist.
Ansonsten werde ich das ITAR-TASS Photo Archiv und dasjenige von Ria Novosti bis zum letzten Bild durchforsten.
Jeder Leser dieses Forum kann mit Bildern zur Drehstosstechnik vor 1975 dazu beitragen.