(10.08.2025, 17:15)Atanvarno schrieb: Unter dem Motto, "alle was du in diesem Forum schreibst, wird irgendwann mal gegen dich verwendet werden" (nicht zu Ernst nehmen, aber es passt halt so gut
Beim scrollen durch die Ergebnisliste ist mir noch eine 800m Topzeit in den Nachwuchsrennen aufgefallen.
Jana Becker ( Jahrgang 2006 ) 2:09,99
Leider findet so eine Leistung bei mir keine Bewunderung mehr. Der Blick in die Stastiken zeigt, dass da keine® durchkommt. Diese Leistungen sind normalerweise nur durch forciertes, nicht altersgerechtes Training möglich. Die Namensvetterin Martina Becker - DR W14 mit 2:09,00 - hatte ihren Peak mit 16 (2:07).
Aus Westdeutschland fallen mir aus den letzten 50 Jahren nur drei Beispiele ein, die mit 14 in DE Top waren (aber noch deutlich entfernt von einem DR) und nachher internationales Niveau (= Quali WM, OS bzw. herausragende BL) hatten. Das sind Harald Hudak mit seinen 2:38 und Kim Bauermeister mit 6:02. Dazu kommt bei den Mädchen Alina Reh, die auch schon mit 12 und 13 Jahren außergewöhnlich gut war. Sie hatte wahrscheinlich das Glück, dass das Niveau eher von Dauerläufen, als von Tempoläufen her kam.
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Natürlich wünsche ich einer Jana das allerbeste. Die 2:21 mit 12 finde ich jetzt auch nicht so extrem. Und vielleicht ist sie das Übertalent, dass richtig trainiert die nächsten 4 Jahren um 4, 3, 2 und 1 Sekunde steigert und bei der U18 2 Minuten läuft. Leider fällt es mir schwer zu glauben, dass der Leistungssprung auf unter 2:10 mit ein bischen Fahrtspiel, aeroben DL und dazu noch allgemeines und koordinatives Training zu Stande kommt.
@Atan: Danke, dass Du das wieder hervorgeholt hast und ich den Post immer auf dem Radar. Sie hat jetzt 2 Jahre mehr gebraucht um bei zwei Minuten zu landen, aber sie hat es geschafft. [Leider] eine der wenigen Ausnahmen die durchkommen. Ihr Laufstil ist wirklich herausragend auch auf den letzten 100 m und das sowohl über 800 m als auch in der Staffel. Da haben der / die Trainer vieles richtig gemacht. Wobei auch die anderen Läuferinnen - im Gegensatz zu den Jungs, die eher brachial waren - sehr schön gelaufen sind.
Esther macht DNF bei der Nacht der Zehner in Hamburg und äußert Kritik am Verband.
Esther Pfeiffer Insta
Zitat:Leider habe ich mir das Wochenende oder besser gesagt die ganze letzte Woche anders vorgestellt und richtig gelitten. Das High nach der City Night und das darauffolgende Down durch mich nicht nachvollziehbares Verhalten meines Verbandes zeigt mal wieder wie nahe Höhen und Tiefen im Sport beieinander liegen.
Im Glitzerflitzerpodcast werde ich mich ausführlicher dazu äußern.
Mein Learning in dieser Woche ist auf jeden Fall, dass ich nie wieder ein Rennen renne, das nicht in meine Planung passt und in dem ich keinen Sinn sehe. Ich bin stolz, was ich dieses Jahr abgeliefert habe und versuche meinen Blick jetzt wieder nach vorne zu richten. Ich weiß für mich, was eine 31:39 egal, ob auf Asphalt oder auf Tartan gelaufen, bedeutet