Die offizielle Website hat einen detaillierteren vorläufigen Zeitplan veröffentlicht. Was mir aufgefallen ist: Es gibt in der Leichtathletik wie in Paris wieder Hoffnungsläufe. Also zumindest Stand jetzt.
Männer/Frauen: Es gibt von allen Seiten Kritik an den A/B-Normen und Teilnehmerlimits. Ändern wir was? Oder suchen zumindest mal mit den ganzen Kritikern (Vereine, Athleten, Landesverbände) nach Lösungen? Nein, einfach weiter...
Jugend: Wir erlauben keine Outdoor-Normen aus dem Vorjahr mehr. Das manche Vereine und Regionen keine Halle haben und kaum Wettkämpfe Indoor machen: Deren Schuld, sollen sie doch mit 18 umziehen. Sollte man eine solche Änderung - über die man reden könnte!! - mal frühzeitig kommunizieren und vielleicht sogar Mal mit den Betroffenen diskutieren?!? Nein wieso auch...
Die Frage ergab sich für mich u. a. aus den Diskussion über Germany Athletics und über die DLV Kader. und es geht natürlich darum, was sie finanziell wirklich bekommen, nicht was sie verdient hätten.
Malaika Mihambo wird die Spitzenverdienerin bei den Frauen sein. Aber was sind ihre Jahreseinnahmen? Robert Harting wurde auf dem Gipfel seines Erfolgs glaube auf 500000 € /Jahr geschätzt, ist das die Region?
Hinter Mihambo wird wohl ein größerer Abstand sein, kommt dann Lückenkemper? Eine Koko gehört vermutlich auch noch zu den besser verdienenden mit ihren Sponsoren, auch wenn 2025 nicht ihr bisher erfolgreichstes Jahr war.
Bei den Männern vermutlich Leo Neugebauer als Spitzenverdiener, und dann? Amanal Petros sollte auch solide finanziert sein mittlerweile …Was kann Merlin Hummel in einer eher schlechter vermarktbaren Hammerwurf verdienen?
Wer Ahnung hat, kann gerne alles abkippen was er weiß, gerne auch mal ein Rechenbeispiel, wie sich Einnahmen so typischerweise zusammensetzen in einer bestimmten Leistungsregion. Wer weniger Ahnung hat kann gerne schätzen. Ich weiß zugeben eher wenig. Können sich Nachwuchsathleten in D ihr Studium finanzieren mit Leichtathletik?
Und was ist eigentlich der Spitzenverdienst als LA-Trainer in D? Geht mehr als Gymnasiallehrersold?
(28.10.2025, 15:47)mariusfast schrieb: Den Zustand schob er allein auf äußere Umstände (wie lange Saison und darauf, dass Leistungssport nunmal viel härter und ein schlimmerer Zustand für eine Privatperson sei, als jeder anderer Job, weshalb Esther ja auch nur 4-5 J. dieses intensive Leben führen möchte. Deshalb benötige sie jetzt eine Pause, den Wettkampf in Valencia hätte man zwar noch gerne mitgenommen, aber das Mentale war jetzt nicht erst eine Sache, die sich kurz vor dem Lauf anbahnte, sondern sich durch das harte Business ansummierte.
Das so zu sagen, ist aber auch eine Methode, sich im Zweifel bei vielen Berufstätigen böse unbeliebt zu machen.
Die Formulierung war von mir aus dem Gedächtnisprotokoll. Ich nehme jedoch an, dass Hendrik auch Jobs meint, die sie dann mit ihrer Ausbildung machen können. Also dass es sicher noch schlimmere Jobs gibt, wird ihnen bewusst sein, hoffe ich einfach mal. Hier nochmal direkte Zitate
12:40 einer rennt einer hinterherpodcast
Zitat:Sie sagt sie macht das jetzt 4-5 Jahre, weil das echt ausbrennend ist dieser Sport. Es zerrt extrem an den Nerven, es geht dir richtig schlecht im Großteil des Ganzen. Social Media vllt. zum Kontrast, da gehts dir häufig gut, weil man vllt. auch kein Bock hat an den ganz schlechten Tagen darüber nen Post zu machen.
Aber es geht dir im Großteil deines Lebens schlechter als es dir gehen würde, wenn du den Sport nicht machne würdest. Dass muss man immer berücksichtigen, was nicht bedeutete, dass es dir nicht jede Menge gibt. Esther und Ich (Hendrik) würden da dennoch beide zustimmen, dass wirs gerne machen. Aber es geht dir trotzdem an mehr Tagen schlecht als es dir gut geht. Und das zerrt extrem an deinem Körper und auch an deinen mentalen Ressourcen.
Deshalb habe sie dieses Mindset, dass sie jetzt 4-5 Jahre Vollgas geben möchte und deshalb geht sie auch mit diesem Mindset "alles oder nichts" an die Rennen.
Wie auch immer, gesund hört sich das Ganze irgendwie nicht an.
Der mit riesiger Mehrheit erfolgreiche Bürgerentscheid in München verdient eine Würdigung. Die Leichtathletik darf als Flaggschiff der wunderbaren European Championships 2022 sicherlich einen gewissen Anteil an der Zustimmung für so eine Großveranstaltung reklamieren.
München hat meines Erachtens das beste Konzept der deutschen Olympiabewerber und sich damit ab sofort verpflichtet, diese Bewerbung mit aller Ernsthaftigkeit zu verfolgen. Und das muss auch schon vor der Vergabeentscheidung dazu führen, dass man durch eine erhöhte Sportförderung den Willen zur Austragung des größten Sportereignisses der Welt deutlich macht. Ich erhoffe mir mindestens zusätzliche Sportveranstaltungen und eine Verbesserung der finanziellen Situation von Breiten- und Leistungssport, und im Idealfall sogar die ein oder andere mittelfristige Investition in bestehende und zusätzliche kleinere Sportstätten. Gerade in der Leichtathletik als Kern der Spiele hat Bayern meines Erachtens in allen Bereichen noch einigen Nachholbedarf.
Wenn auch Hamburg, NRW und Berlin wirklich in einen innerdeutschen Wettbewerb eintreten, kann das für alle Sportarten einen ersten Anschub geben, der dann nach der Entscheidung für den deutschen Bewerber noch mehr Schwung aufnehmen wird.
Die ersten Valencia-Half TN (non Elite) struggeln mit der Anreise. Wg. Sturm werden Flüge gecancelt, die ersten DNS kommen rein.
Das Wetter ist dort i.d.R. schön für einen gelungenen Jahresabschluss, läuferisch, aber dennoch keine Garantie.