Landestrainer Grieß plädierte in seiner Instastory dafür, das Rennen zu splitten. Zum Einen so langsam wie nötig, um durchzuhalten und dann den zweiten "All Out/ Vo2 Max" Part (nicht gemeint mit 2 gleich langen Parts, sondern der erste wohl deutlich länger).
Vorausgesetzt die nötige Grundschnelligkeit und Vo2 Max Fähigkeiten sind vorhanden natürlich.
Das würde vermutlich auch trainingstechnisch bei einigen etwas ändern und den Vo2 Max nicht mehr nur als Vorbereitung sinnvoll machen?
Bisher wurde das auch öfters so begründet, dass die Profis ja nur bis KM 30 einen Pacer hätten und dann erst das Rennen so richtig los geht.
Nach dem Meldeschluss für die Langstrecken DM am 2.5. in Celle mal ein erster Blick auf die Felder.
Das Rennen der Frauen ist doch ein wenig besser besetzt als das der Männer.
Frauen: u.a. Elena Burkard, Eva Dieterich, Lisa Merkel, Domenika Mayer, Fabienne Königstein, Blanka Dörfel, Lara Kiene, Kiara Nahen, Mia Jurenka, Nele Heymann
Dazu kommen aus der U23 u.a. Pia Schlattmann , Kira Weis und Carolina Schäfer
Männer: u.a. Jona Bodirsky, Tom Förster, Nick Jäger, Max Nores, Jonathan Dahlke
U23: u.a. Lars Franken, Elias Kolar, Anton Saar, Jonas Kulgemeyer, Lennart Zehfeld
Im 5000m Lauf der weiblichen U20 strebt Julia Ehrle ihren 17. Einzel DM Titel an und wird dabei herausgefordert u.a. von Pauline Kleesiek, Gloria Herold, Ada Werner, Helena Danae Manzke, Lya Bourgund und Leonie Fileviez Perez.
In der männlichen U20 ist Benjamin Klonowski sicher favorisiert. Dazu kommen u.a. Jonathan Albustin, Maximilian Rath, Lennox Gyulai, Tim Völker und Tom Knauer.
(12.04.2026, 10:39)Reichtathletik schrieb: Motschmann und Marathon scheinen keine Freunde zu werden.
Motschmann ist beim Berliner HM und in Hannover mit Ibuprofen gelaufen. Quelle Running deserves more Podcast. In Hannover war ihm der DM Titel so viel wert. Es gab laut seinem Arzt keine Gefahr, dass etwas bricht.
Finde ich dennoch nicht gut und auch nicht vorbildlich.
Schmerzmittel sind leider keine Seltenheit und fast noch das harmloseste an Medikamenten, die so benutzt werden, was die Sache nicht besser macht. Angesichts der Wirkung auf die Magenschleimhaut ist das in Verbindung mit der Belastung im Marathon Plus Geld etc natürlich ohnehin ein Zeitzünder. Und das auf die sonstigen Bedenken nur noch oben drauf...
(14.04.2026, 18:08)OldSchoolRunner schrieb: mir ist das schon klar, dass es dort noch ein deutlichen Unterschied gibt. Wir hatten aber schon letztes Jahr hier die Diskussion, wie und ob man die stark begünstigten Leistungen von Ramona "objektivieren" könnte. Wenn man das wissenschaftlich lösen wollte mit Windmessern in allen möglichen Höhen und bei allen möglichen Weiten einer Flugbahn eines Diskus, würden massive Kosten entstehen, die heute existierende Sportfeste verhindern würden. Denn wo genau willst Du denn die Grenze ziehen zwischen erlaubten Segelwiesen und nicht erlaubten?
Und deswegen wäre für mich die alternativ vorgeschlagenen "2-3 Ergebnissen im Schnitt über der Norm liegen und diese Ergebnisse müssen von verschiedenen Wettkämpfen an verschiedenen Orten stammen." eine bessere Alternative als eine völlige Nicht-Anerkennung von Ramona.
Diese Ideen von letztem Jahr mit Windmessern oder so, halte ich auch für ziemlichen Unsinn. Das ist in meinen Augen auch nicht im Ansatz umsetzbar. Weder finanziell noch in der technischen Umsetzung. Wo sollen die Windmesser hin, wie viele, welcher Abstand zum Ring, welche Höhe, welcher Wind ist zulässig, was passiert bei entsprechend unterschiedlichen Messwerten zwischen den einzelnen Messstationen
Frauen:
Mayer, Königstein, Hottenrott.
Nina Reuter sagt verletzungsbedingt ab
Männer:
Thurley, Motschmann
Abraham startet wegen einer Verletzung nicht.
Für Motschmann wird es das letzte Rennen sein, bevor er eine 2 - 4 w. Pause einlegen wird. Hintergrund sind seine Hüftbeschwerden, die ihn bereits seit mehreren Wochen hindern, die für ihn gewohnten hohen Umfänge zu machen (Edit. Diese sind jedoch auch i.d.R. höher als bei den meisten Konkurrenten. Motschmann meinte ihm liege das mit weniger KM nicht so sehr.
Es sei mit seinem Arzt abgesprochen, den Marathon zu laufen. Bereits beim Berliner Halbmarathon wäre viel mehr möglich gewesen ohne die Probleme, meinte Motschmann im Running deserves more Podcast. Edit: Er meinte er will nicht, dass die Vorbereitung umsonst war.