(10.07.2015, 09:38)langlauf schrieb: Was macht denn eine Meisterschaft oder ein Meisterschaftsrennen über 1500m bzw. 800m aus? Man ist doch nicht nur auf der Suche nach dem Athleten, der die 2 oder knapp 4 Runden am schnellsten zurücklegt, sondern nach dem, der die mentale und physische Verfassung hat, sich 2-3 mal an die Evolvente und somit dem Kampf Mann gegen Mann (bzw. Frau gegen Frau) zu stellen. Es ist eine bedenkliche Entwicklung, die sich in den vergangenen Jahren abzeichnet. Auch bei Landesmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften ist diese Entwicklung zu beobachten, aber das wird hier jetzt zu sehr off-topic.
Die offiziellen Streams zur U23-EM und U20-EM sind mit deutscher IP nicht abrufbar und hola funktioniert nicht. Deshalb hier eine kostenlose und eine günstige Methode, wie man die Streams trotzdem empfangen kann. Beide Methoden verwenden einen VPN (Virtual Private Network), das bedeutet, man verbindet sich mit einem Server, über den dann der gesamte eigene Internetverkehr läuft.
Einen kostenlosen VPN mit britischer IP findet man hier: [Nur angemeldete Benutzer können diesen Inhalt sehen!]
In den FAQs der Seite findet man Anleitungen, wie man sich mit dem VPN verbindet. Nachteil dieser kostenlosen Methode: Man wird öfters vom VPN getrennt, muß sich mit neuem Passwort wieder verbinden und es steht nur die britische IP zur Verfügung.
Die kostengünstige Methode: Man kauft sich einen Zugang bei einem kommerziellen Anbieter, ich bin bei http://www.earthvpn.com/ , kostet 3,99 USD für einen Monat, auf meiner letzten Kreditkartenabrechnung waren das 3,66 Euro. Dafür erhält man Zugang zu 100erten VPN-Servern in ca. 50 Ländern und man bekommt eine Software, die den Zugang sehr vereinfacht, man muß nichts selbst konfigurieren. Es gibt auch andere Anbieter, wer günstigere kennt, bitte gerne posten. Zum Verständnis, man kann für weniger als 4 Euro vier Wochen lang mit IPs aus ca. 50 Ländern surfen, was auch im Hinblick auf die U18-WM in Cali sehr nützlich sein könnte.
ein mir bekannter Sportlehrer meinte kürzlich, dass auch bei ansonsten sportlichen Kindern (z.B. mehreren Landesauswahl-Spielern im Handball) die leichtathletikschen Leistungen unter aller Sau wären.
Insbesondere die Sprintfähigkeit sei nicht mehr vorhanden.
Vielleicht liegt das daran, dass sich z.B. Handballer ihre Schnelligkeit bei Boxtrainern holen...
Wisst ihr, seid wann Leichtathleten Krafttraining machen? In den 80er Jahren gab es ja international schon viele Sprinter, man sagt aber auch, dass das Krafttraining zu dieser Zeit noch nicht so verbreitet war wie heute. Und bei den Würfen kann ich mir vorstellen, dass man schon viel eher mit Krafttraining begonnen hat.
Am Mittwoch startet die Universiade in Gwangju (Südkorea).
Die deutschen Starter sind Jenny Elbe (Dreisprung), Anna Felzmann (Stabhochsprung), Christiane Klopsch (400 m Hürden), Fabienne Kohlmann (800 m), Anna Maiwald (Siebenkampf), Martina Schultze (Stabhochsprung), Ruth Sophie Spelmeyer (400 Meter), Marike Steinacke (Diskuswurf), Eva Strogies (100 m Hürden), Lena Urbaniak (Kugelstoßen), Marvin Caspari, Daniel Clemens (beide Stabhochsprung), Marcel Fehr (1.500 m), Nils Gloger(20 km Gehen), Martin Grau (3.000 m Hindernis), René Stauß (Zehnkampf) und Till Wöschler (Speerwurf).
Zwar keine ganz große Leistung, aber für mich eine erstaunliche: Henricho Bruintjes läuft 9,97 s (keine Windangabe gefunden, aber legal) NR in La-Cheaux de Fond. Schon wieder (nach Simbine) ein Südafrikaner unter 10 s. Dort scheints auch voranzugehen.