Die NACAC (North American, Central American and Caribbean) Championships werden von der IAAF als Kontinentalmeisterschaft anerkannt, ein Sieg gilt deshalb als Normerfüllung für die WM in Peking. Für einige Athleten, z.B. die amerikanischen Diskuswerfer, sind die Wettkämpfe in San Jose, Costa Rica, die letzte Möglichkeit zur WM-Qualifikation.
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Claus Marek hat bei LA.de gesagt, dass der Thorpe Cup ist sehr wertvoller Wettkampf sei.
Kann mir das mal jemand erklären, wieso der Freundschafts-Kampf der 2. Liga wichtiger ist als z.B. der Europa-Cup, den der DLV schon seit Jahren nicht mehr besetzt. Gleichzeitig gibt es keine DM mehr.
Klar, da hat auch die 2. Garnitur alle 2 Jahre die Chance auf Kosten des DLV nach Amerika zu fahren, aber sonst?
Es werden so viele Wettkämpfe gerade für die Mehrkämpfern eingestampft, aber an dieser Zirkusveranstaltung hält man fest.
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Mich haben die jüngsten Enthüllungen zum massiv vermuteten Doping in den Mittel- und Langstreckendisziplinen und die Diskussionen über die jeweils unterschiedliche nationale Praxis zur Durchsetzung des Dopingsverbots gedanklich auf Japan geworfen. Ich möchte dies nicht mit den vorangegangenen Diskussionen mischen.
Japan ist doch die Marathonnation schlechthin. Gibt es dort nicht Firmen-Teams der großen Unternehmen? Findet Marathon dort nicht sogar im Fernsehen statt? Und befördert nicht die Chance auf Ruhm und Wohlstand neben und nach dem Sport die Verlockung zum Sportbetrug (Doping)?
Deshalb mal die Frage, ob jemand etwas zum japanischen Doping-Kontrollsystem weiß, speziell im Laufen (ansonsten ist ja Japan auch nicht gerade LA Powerhouse).
Oder vielleicht Bemerkungen dazu, ob Japan überhaupt ein solches System braucht. Weil die Läufer dort von sich aus gar nicht dopen? Das will ich nämlich nicht ausschließen.
beim Besuch der Webseite meines (Stamm-)Vereins fiel mit eben folgender Satz auf:
"Bitte beachten Sie: in den hessischen Schulferien finden in den Schulturnhallen keine Übungsstunden statt."
Mal davon abgesehen, dass Leichtathletik im Sommer kein Hallentraining benötigen sollte, stellt sich mir dennoch die Frage, wie das in anderen Bundesländern gehandhabt wird?
Eventuell nicht nur mit Hallen, sondern auch mit Schulsportanlagen, die ja u.U. die einzigen LA-Anlagen in der Gegend sind.
Meine Tochter z.B. spielt Handball. Dort beginnt die Saison wieder Mitte September. Die Sommerfehrien gehen aber noch bis zum 7. September, d.h. es bleiben noch ca. 14 Tage.
Verschärfend kommt hinzu, dass in der Trainingshalle (eine der wenigen 3-Felder-Hallen im Umfeld) im Moment Flüchtlinge einquartiert wurden. Laut Schuldezernentin, soll das zwar nur während der Ferien so sein - aber wer die Situation betrachtet, kann leicht Zweifel an dieser Aussage bekommen.
Aber das ist eigentlich ein anderes Thema.
Diese müssen für zwei Jahre ausgesetzt werden und die IAAF soll neue Beweise über das exakte Ausmaß der Vorteile, die hyperandrogene Frauen gegenüber Frauen mit normalen Testosteronleveln genießen, vorlegen.
Manche sehen dadurch das Ende des Frauensports gekommen. Wenn man bedenkt, dass diese Entscheidung bedeutet, dass beispielsweise Caster Semenya ihre Hormontherapie beenden und trotzdem weiter in der Frauenklasse starten kann, erscheint einem der Gedanke nicht ganz abwegig.
(02.08.2015, 20:07)diskobolos schrieb: Warum es nicht möglich ist, dass der DLV aktuelle Bestenlisten für alle Alterklassen führt, erschließt sich mir nicht. Dazu müssten doch lediglich alle Veranstalter mit einer geeigneten Software ausgestattet sein.
Es soll ja Veranstalter geben, die gerne selbst entscheiden mit welchem Programm sie arbeiten. Ein Programm für alle wird es also nie geben.
Aktuell sind in Deutschland Seltec, Cosa, (immer noch) Rieping + ein paar Kleinstlösungen zur Wettkampfabwicklung im Einsatz, jede davon mit einem leicht abweichenden Bestenlistenformat.
Der DLV versucht zwar aktuell eine eigene Lösung (basierend auf Athletica) zu entwickeln und wird diese vermutlich mit erheblichem Einsatz als einzige offizielle Software pushen*, aber das wird nicht funktionieren, genauso wie es vor Jahren mit Seltec nicht funktioniert hat.
Statt ein eigenes Programm zu pushen sollte der DLV aus meiner Sicht auf eine Standardisierung des BLN-Formats drängen oder falls das nicht möglich ist, seine finanziellen Ressourcen nicht für ein eigenes Wettkampfprogramms verpulvern, sondern in die Entwicklung eines Bestenlistenprogramms, das die BLN-Formate aller eingesetzten Wettkampfprogramme lesen und verarbeiten kann.
Wenn man sich mit leichtathletik-datenbank.de zusammensetzen würde, wäre das vermutlich gar nicht mehr soviel Arbeit.
Dann wäre die Erstellung umfassender und aktueller Bestenlisten tatsächlich möglich (idealerweise über einen automatischen Export aus den aktuellen Wettkampfprogrammen oder über eine zentrale DLV E-Mailadresse als Sammelstelle an die jeder Veranstalter binnen x Tagen seine Ergebnisliste schicken muss).
*das sind Vermutungen meinerseits, wenn jemand anderes oder genaueres weiß, darf er es gerne ergänzen.