beim Besuch der Webseite meines (Stamm-)Vereins fiel mit eben folgender Satz auf:
"Bitte beachten Sie: in den hessischen Schulferien finden in den Schulturnhallen keine Übungsstunden statt."
Mal davon abgesehen, dass Leichtathletik im Sommer kein Hallentraining benötigen sollte, stellt sich mir dennoch die Frage, wie das in anderen Bundesländern gehandhabt wird?
Eventuell nicht nur mit Hallen, sondern auch mit Schulsportanlagen, die ja u.U. die einzigen LA-Anlagen in der Gegend sind.
Meine Tochter z.B. spielt Handball. Dort beginnt die Saison wieder Mitte September. Die Sommerfehrien gehen aber noch bis zum 7. September, d.h. es bleiben noch ca. 14 Tage.
Verschärfend kommt hinzu, dass in der Trainingshalle (eine der wenigen 3-Felder-Hallen im Umfeld) im Moment Flüchtlinge einquartiert wurden. Laut Schuldezernentin, soll das zwar nur während der Ferien so sein - aber wer die Situation betrachtet, kann leicht Zweifel an dieser Aussage bekommen.
Aber das ist eigentlich ein anderes Thema.
Diese müssen für zwei Jahre ausgesetzt werden und die IAAF soll neue Beweise über das exakte Ausmaß der Vorteile, die hyperandrogene Frauen gegenüber Frauen mit normalen Testosteronleveln genießen, vorlegen.
Manche sehen dadurch das Ende des Frauensports gekommen. Wenn man bedenkt, dass diese Entscheidung bedeutet, dass beispielsweise Caster Semenya ihre Hormontherapie beenden und trotzdem weiter in der Frauenklasse starten kann, erscheint einem der Gedanke nicht ganz abwegig.
(02.08.2015, 20:07)diskobolos schrieb: Warum es nicht möglich ist, dass der DLV aktuelle Bestenlisten für alle Alterklassen führt, erschließt sich mir nicht. Dazu müssten doch lediglich alle Veranstalter mit einer geeigneten Software ausgestattet sein.
Es soll ja Veranstalter geben, die gerne selbst entscheiden mit welchem Programm sie arbeiten. Ein Programm für alle wird es also nie geben.
Aktuell sind in Deutschland Seltec, Cosa, (immer noch) Rieping + ein paar Kleinstlösungen zur Wettkampfabwicklung im Einsatz, jede davon mit einem leicht abweichenden Bestenlistenformat.
Der DLV versucht zwar aktuell eine eigene Lösung (basierend auf Athletica) zu entwickeln und wird diese vermutlich mit erheblichem Einsatz als einzige offizielle Software pushen*, aber das wird nicht funktionieren, genauso wie es vor Jahren mit Seltec nicht funktioniert hat.
Statt ein eigenes Programm zu pushen sollte der DLV aus meiner Sicht auf eine Standardisierung des BLN-Formats drängen oder falls das nicht möglich ist, seine finanziellen Ressourcen nicht für ein eigenes Wettkampfprogramms verpulvern, sondern in die Entwicklung eines Bestenlistenprogramms, das die BLN-Formate aller eingesetzten Wettkampfprogramme lesen und verarbeiten kann.
Wenn man sich mit leichtathletik-datenbank.de zusammensetzen würde, wäre das vermutlich gar nicht mehr soviel Arbeit.
Dann wäre die Erstellung umfassender und aktueller Bestenlisten tatsächlich möglich (idealerweise über einen automatischen Export aus den aktuellen Wettkampfprogrammen oder über eine zentrale DLV E-Mailadresse als Sammelstelle an die jeder Veranstalter binnen x Tagen seine Ergebnisliste schicken muss).
*das sind Vermutungen meinerseits, wenn jemand anderes oder genaueres weiß, darf er es gerne ergänzen.
Anjuli Knäsche gewinnt den U23 Wettbewerb beim Stabhochsprung-Meeting in Beckum mit 4.41m.
Ab 15 Uhr springen die Frauen, Live-Resultate hier: [Nur angemeldete Benutzer können diesen Inhalt sehen!]
Das ist bei der weiblichen Jugend schon fast unheimlich, wieviele Riesentalente im Laufbereich wir haben.
Lückenkemper und Mayer laufen die besten 100m Zeiten seit 25 Jahren.
Sarah Schmidt läuft die beste 800m Zeit seit 1989.
Konstanze Klosterhalfen läuft die beste 1500m Zeit seit 1983.
Alina Reh läuft 5000m Rekord.
Und das alles innerhalb von zwei Monaten.
Es geht im Allgemeinen mal wieder um das Thema Inklusion von Markus Rehm. Dabei werden aber (wie von Bild zu erwarten) die Weitspringer komplett reißerisch und unprofessionell auseinandergenommen.
Bei den Zitaten hat es mich schon kurz aus den Socken gehauen:
Zitat:Markus Rehm landete .. bei 8,11m. Der echte Meister Fabian Heinle schaffte "nur" 8,03.
Zitat:Gegen das Ergebnis hatten alle Finalteilnehmer – bis auf den Vizemeister Christian Reif – ganz feige im November Beschwerde beim Rechtsausschuss eingelegt.
Was ist denn bei denen verkehrt? Und was bewegt die Bild denn dazu aus dem Nichts mit so einem Artikel zu kommen? (Gut, eigentlich kann ich mir die Antwort selbst geben...)