https://www.leichtathletik.de/news/news/...nte-zeiten
"...Trainerwechsel und Fahrplanänderung
Eigentlich sollte die Langstrecklerin jetzt ganz woanders sein, in einem Trainingslager in Südafrika, mitten in der Wettkampfsaison, doch es herrscht Umbruchstimmung bei Alina Reh. Angefangen mit ihrem Trainer, denn seit Anfang des Jahres wird sie nicht mehr von Jürgen Austin-Kerl betreut, sondern trainiert mit dem einstigen Weltklasse-Geher André Höhne aus Berlin, der als Bundestrainer den Langstrecken-Kader der Männer betreut..."
Mir kommen da so Gedanken, dass der DLV knallhart den Kurs durchzieht, die Top-AuA bei den BT zu "parken". Wenn es eine Ausnahme bleibt, kann man damit leben. Ich sehe folgende Tendenzen. Schon jetzt brechen die Felder bei den Landesverbänden bei Wettkämpfen weg, so dass man teilweise schon Meisterschaften auf Kreisebene und höher zusammenlegt. Ich bin der festen Überzeugung, dass man so auf Dauer unglaublich viele Heimtrainer verliert und wie ich letztens hörte, partiell schon verloren hat.
Ich halte auch die generell angestrebte Zentralisierung zu den DLV-Trainern an den OSP für sehr fragwürdig.
Meine Begründung:
Der DLV geht fälschlicherweise davon aus, dass die BT und DLV-OSP-Trainer immer die besten sind. Das ist mitnichten der Fall.
Der DLV sollte sich mal statistisch im Sprint informieren, wo einige Jahre z.B. im Sprint hinsichtlich Wissenschaft vertan worden sind. HjH und ich haben das zur Genüge moniert und bewiesen.
Wundert man sich eigentlich gar nicht, dass es keine deutschen 400m-Sprinter in der Weltklasse gibt? Nur mit Doping wird man das kaum begründen können.
Mein Vorschlag: Der DLV sollte Statistiken hinsichtlich Verletzungen bei den entsprechenden BT und DLV-OSP-Trainern führen. Außerdem sollte er eine Liste z.B. im Sprint führen, ob sich die AuA höheren Ortes verbessert haben. Wer ist in der Versenkung verschwunden? Wie hoch ist die Verletztenrate, wenn BT mit den Schützlingen aus den TL kommen?
Man sollte sogar sehr gute Heimtrainer bestücken. Was rechtfertigt eigentlich, dass nur immer die BT beliefert werden? Meine Statistik war so schlecht in den früheren Jahren nicht. Allerdings bin ich nicht systemkompatibel, wenn ich starke Lücken entdecke; aber ich war nur teamfähig in sehr guten Teams. Das ist der große Unterschied. Mit den heutigen BT z.B. im Mehrkampf und Wurfbereich kann ich es noch alle Male aufnehmen. Der DLV lässt aufgrund seiner "Ideologie" so viel Potential brachliegen!!! Natürlich ist auch ein Grund die "Sandwich-Position" des Verbandes in Abhängigkeiten. Es geht um Bestückung der BT und nicht vorrangig um die Leistung, die sehr oft bei anderen Trainern gegeben ist. Ich kann mir vorstellen, dass viele Vorteile eher eintreten als bei einem Heimtrainer.
Lasst die Athletinnen ruhig zu US-Trainern wechseln, wenn sie sich entsprechend verbessern! Es gibt viele Weg zum Erfolg. Es muss nicht nur der strikte Weg von oben sein.
(11.06.2020, 21:40)Atanvarno schrieb: Stark auch Skilangläuferin Therese Johaug in 31:40,67 über 10000m
Schon stark von johaug zumal sie ja auch schon über 30 ist. Denke sie hätte auch unter 15m über 5k und 30:30 über 10k kommen können hätte sie sich früh aufs Laufen konzentriert.
Hatte allerdings auch schon mal eine Doping Sperre, auch wenn das norwegische Lager behauptet der Test wäre von einer Creme gekommen (weshalb der Team arzt zurückgetreten ist der sie verabreicht haben soll).
Kann natürlich sein das das stimmt, allerdings gehen die Norweger da wohl schon medizinisch ziemlich an die Grenze des legalen (viele Athleten haben z.b eine medical exception für Asthma Mittel etc).
Livestream (laut IAAF in D kein Geoblock): [Nur angemeldete Benutzer können diesen Inhalt sehen!]
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Unter anderem mit Duplantis, C. Warholm, Sprunger, usw
Alina Reh hat beim Straßenrennen Berlin 10k Invitational für eine starke Zeit gesorgt. Die 23-Jährige vom SSV Ulm gewann bei dem weltweit ersten Rennen während der Coronakrise mit international relevanten Zeiten südöstlich von Berlin über zehn Kilometer in 31:26 Minuten.
Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Und wer geglaubt hat, dass vielleicht doch noch Hoffnung auf eine Meisterschaftssaison besteht, muss ernüchtert feststellen: NICHT MIT DEM DLV. Eigentlich schade, dass wir keinen Milliardär im Rücken haben, der diesen unfähigen Verband einfach mal aushebelt und seine eigenen Deutschen Meisterschaften unter gegebenen Vorsichtsmaßnahmen (aber eben nicht als Hochsicherheitstrakt-Leuchtturm-Schwachsinns-Projekt) ausrichtet, an denen dann alle Athleten teilnehmen können. Innovative und praktikable Vorschläge zum Abstand und zu den Startvorgängen usw. gibt es ja inzwischen ausreichend, aber beim DLV setzt man dann auf "virtuelle Laufbandduelle" - und das machen wir dann bis 2030 oder sonst wie lange, falls es keinen Impfstoff geben sollte, oder wie?
Es ist ja kein Geheimnis, dass der DLV völlig überfordert ist, wenn es darum geht, innovativ, kreativ und athletenbezogen zu handeln, aber hier zeigt sich die Unfähigkeit in neuer Qualität. Leider wieder auf Kosten der Athleten und der Veranstalter. Die Empfehlungen des DLV zur Durchführung von Veranstaltungen sind der Todesstoß für die Veranstalter, weil nicht umsetzbar. Sollten die Landesverbände diesen Schwachsinn übernehmen, gibt es auch keine Landesmeisterschaften mehr. Und es wird immer vorausgesetzt, dass sich die Virus-Situation "bald" komplett ändert. Aber was, wenn wir mit dem Virus "leben müssen" ? Zu welchen Anmaßungen der Einmischung und Reglementierung wird der DLV dann greifen? Wird es dann nur noch "Geistertitelkämpfe" bis 800m für die Erwachsenen geben - und alles andere nicht ?
Sorry, aber dieser Verband und vor allem das Geschäftsführende Präsidium inklusive aller ärztlicher, rechtlicher und sportlicher Berater hat sich jetzt endgültig disqualifiziert!
Sehr interessant: "Wir überlassen den Firmen, wie viel ihnen die Möglichkeit des Marketings wert ist. 42 Unternehmen machen bisher mit." 42 Firmen, die ein inoffizielles Kugelstoß-Event sponsoren, finde ich eine enorme Zahl.
Es wird Zeit, dass sich wettkampfmäßig etwas bewegt in Deutschland - nicht nur im Fußball.
Wo bleiben die Vorschläge der DLV-Mitarbeiter zur Organisation von Wettkämpfen?
Ansatzpunkte gäbe es in Übereinstimmung mit den jeweils geltenden rechtlichen Vorgaben der Länder ausreichend. Da wir uns im Freiluft-Sport bewegen, müsste mit einem "normalen Maß" an Kreativität ein "fast normales" Sportfest ebenso möglich sein wie ein Straßenlauf! Klar, ich spreche hier für die Läufer, weil sie mich am meisten interessieren, aber prinzipiell ginge es bei allen anderen Disziplinen auch - und sogar bis hin zur nationalen Meisterschaftsebene!
Also hier zum Lauf: Sprints mit jeweils einer freien Bahn dazwischen - kein Problem. Ein 800-Meter-Lauf KOMPLETT in Bahnen gelaufen - kein Problem. Selbst über 1500m ist das machbar: natürlich liegen dann die Startabstände weit auseinander, aber das ist doch allemal besser, als wenn diese Disziplin völlig flach fällt!
Stabhochsprung und Weitsprung auf dem Marktplatz...gab es alles schon! Dann ist es sicher auch möglich, eine "beliebig lange" Distanz auf einer Punkt-zu-Punkt-Strecke, also auf einer (gesperrten) Straße so laufen zu lassen, dass jeder Läufer seine eigene (abgekreidete) Bahn erhält und ausreichend Abstand zum Nachbarn hätte. Bei einer Punkt-zu-Punkt-Strecke, die ohne Kurven verläuft, ist das gar kein Problem. Sind Kurven mit drin, muss der Streckenvermesser eben entsprechende Startvorgaben ausmessen - auch das ist technisch kein Problem, allenfalls etwas aufwändiger als die übliche Vermessung. Starts mit Chip-Zeit und als Block-Start, das ist doch dann kein Problem, zahlreiche Teilnehmer starten zu lassen! Dauert zwar, ist aber alles besser als der Totalausfall von Läufen und Meisterschaften!
Und was spräche in einem solchen Fall dagegen, dass es auch einmal einen Deutsche Meister und eine Deutsche Meisterin im 3km oder 5km-Straßenlauf gäbe? Und zwar ohne langwierigen Verbandsrat-Beschluss. Nein, da müssen mal (hoffentlich athletenbezogen denkende) Bundes- und Vereinstrainer zu Rate und zur schnellen Handlung herangezogen werden!
Und wem das zu ungewöhnlich und aufwändig erscheint: Auf jeder "normalen Laufstrecke" der zahlreichen Volks- und Straßenläufe müsste bei Verwendung einer professionellen Chip-Zeitnahme der versetzte Start in definierten Zeitabständen gut möglich sein. Die Skilangläufer haben das früher immer so gemacht: Alle 30 sek. geht ein Athlet auf die Strecke..., kombiniert man zwei bis x-Athleten mit unterschiedlichen Bestzeiten, zieht sich die gleichzeitig gestartete Kleingruppe sofort auseinander und hält auch dadurch den Abstand ein. Überholvorgänge werden wie beim Triathlon gehandhabt: Windschatten ist nicht erlaubt, 10m (oder ähnlicher) Mindestabstand, dann seitlich raus und vorbei!
Natürlich dauern solche Veranstaltungen länger als üblich, ABER: s.o., alles besser als der Totalausfall!
Na, und jetzt wäre es doch mal wirklich an der Zeit, dass sich "was bewegt". Die Cross-DM lag ja nun in diesem Jahr auch zu einem Zeitpunkt mit vergleichbaren Corona-Infektionen (mutmaßlich) und dort war von Abstand halten keine Spur. Trotzdem hat es funktioniert und zwar gut! Nun sind wir ja doch alle "schlauer" im Umgang mit dem Virus, und ich für meinen Teil finde es nicht sinnvoll auf Wettkämpfe zu verzichten, bis die gesamte Bevölkerung durchgeimpft ist...dann stehen wir mutmaßlich auch noch 2021 ohne Wettkämpfe da!
In Tschechien finden heute zum Start der Freiluftsaison viele Meetings statt, darunter drei mit nationalen Topathleten, die auch per Stream übertragen werden. In Kladno sind zum Beispiel Barbora Spotakova, Nikola Ogrodnikova und Tomas Stanek am Start.