Mein ewiges Bohren hat doch Früchte getragen. Man hat offesichtlich jetzt das gravierende Problem des Protagonistenausfalles im DLV erkannt und will gegensteuern. Grundsätzlich ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Man hat von DLV-Seite den größten Fehler gemacht, einen so versierten Physiotherapeuten wie Bernd Herbeck nicht gebührend einzubinden. Er war ein "Meilenstein". Eine Datenbank macht die Hauptprobleme sicherlich offensichtlich und lässt übergeordnete Wiederholungen augenscheinlich in den Disziplinen werden, die ich längst katalogisiert und dingfest gemacht habe.
Ich habe mich seit langem auf die Ursachenforschung begeben und mit meinem Training längst gegengesteuert. Aus dem Grunde bin ich auch immer ausgeschert und habe Schwachstellen im System eliminiert, weil meine Geduld für andere Dinge eingesetzt wurden. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, mich mit Leuten zu arrangieren, die nicht auf Augenhöhe agiert haben.
Ich selbst bin mit meinen Athletinnen immer einen Schritt weitergegangen. Wir hatten eine optimale Betreuung vor Ort mit akribischer Einbindung der Athletinen und meiner Person. Wir haben in der Hinsicht alle an einem Strang gezogen. Es haben sich durchweg "Alphatiere" im Team vor Ort im Sinne der Sache arrangiert. Hier wurde keiner durchgezogen. Jeder hat hart an sich gearbeitet.
Ich gebe mal ein Beispiel aus meiner Praxis. Ich habe in der letzten Einheit meiner Schul-LA-AG hart an technischen Varianten im Kugelstoßen gearbeitet, in der es Elemente gab, die in technischer und orthopädischer Hinsicht kompatibel und stimmig waren. Ich achte akribisch auf diese Nuancen und binde die Schüler in meine Vorstellung ein. Dagegen habe ich gerade einen Trainingsplan einer deutschen Nachwuchshoffnung auf dem Tisch liegen, wo ich heute schon sagen kann, dass es in nächster Zeit zu Leistungseinbußen infolge falscher Steuerung kommen muss, weil die Programme absolut den orthopädischen Grundsätzen widersprechen. Manche Trainer müssen nicht überzeugt werden. Sie müssen schmerzlich fühlen!!! Das ist die Crux in unserem System bisher. Eine Kehrtwende auf breiter Front wäre schön und wünschenswert!!!
nun ist Ch.Friedek Bundestrainer Dreisprung.
Mir ist er in den letzten Jahren seiner Laufbahn in Erinnerung das er sich als Athlet nicht mehr im Griff hatte.
es war grausam mit an zu sehen wenn er von 6 versuchen nur einen oder garkeinen aufs brett brachte. Da konnte man nur mit dem kopf schütteln. Und was die Erfolge als Trainer angeht-auch nicht so doll,A.Wester hat jedenfalls ihr Potential 2016 überhaupt nicht ausschöpfen können.
Ehrgeizige Leistungssportlerin und erfolgreiche Studentin: Lisa Mayer (noch LG Langgöns/Oberkleen) weiß genau, was sie nächste Saison im neuen Trikot des Sprintteam Wetzlar erreichen will. „Deutschlands schnellste Sprinterin sein und Deutsche Meisterin über 200 Meter werden. Das ist jeden Tag meine Motivation“ ...
Endlich mal wieder eine Athletin im Kurzsprint mit persönlichen Zielen außerhalb der der Staffel -
sehr gut! Da weiß jemand was SIE will - ich wünsche viel Erfolg!
In der Paderhalle in Paderborn lief heute die A-Jugendliche Chantal Butzek vom LC Paderborn tolle 7,33s über 60m und verfehlte ihre
Vorjahrsbestleistung als drittbeste deutsche Sprinterin von 6,27s nur knapp !!!
Neue Bestleistungen gab es für Lara Matheis (92) von der TSG Gießen-Wieseck mit 7.48s über 60 und mit 23,90s über 200m !
Der für Uni Minnesota startende Deutsche Mehrkämpfer Luca Wieland hat mit 6089 pts eine neue persönliche Bestleistung im Hallensiebenkampf erzielt
Einzelleistungen:
6,92 - 7,46 - 14,83 - 2,10
8,23 - 4,80 - 2:46,39
Keine Einzelbestleistungen, aber vom Weitsprung abgesehen überall nah dran.
Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Er ist ein starker Springer hat aber noch 3 (4) Schwachstellen
400m: Eine Steigerung wäre wichtig, nicht nur wg. der Punkte in der Einzeldisziplin, denn 400m Stärke hilft einfach die 2 Tage besser zu bewältigen.
Hürden: Sieht auf Bilder doch recht ungelenk aus.
Speer: Kann er werfen oder bleibt er ein "Kasyanov"
(1500m) werden nie seine Stäke werden - müssen sie aber auch nicht.
Er erinnert mich von der Statur (auf Bildern) etwas an Guido Kratschmer.
Wichtigste Neuerung: Das unsägliche Experiment mit der Limitierung der Versuchszahl bei Sprüngen und Würfen ist beendet
Änderung am Wertungsmodus:
Zukünftig dienen die Meetings vor den beiden Finals in Brüssel und Zürich der Qualifkation für diese. Der DL-Sieger wird ist dann der Sieger des jeweiligen Finals.
Ziel ist es, die Attraktivität der Serie zu steigern. Wobei ich befürchte, dass nur Brüssel und Zürich profitieren werden.
ALLE Spiele aus 3 Ligen. D.h. 30 Spiele am Wochenende... Und das gratis!
Da frage ich mich, welchen Produktionsaufwand die da treiben und wie das qualitativ (also der Stream und nicht das Gekicke!) ausschaut.
Und natürlich: Mit wie vielen Nutzern die rechnen.
Der Auftritt von Christoph Harting im Sportstudio hat mir wirklich sehr gefallen. Er hat einiges zurechtgerückt und auch Fehler eingestanden. Mir gefallen vor allem seine unheimliche Hingabe, seine unglaubliche Fokussierung und das Beiseiteschieben von Störfaktoren. Er konzentriert sich wirklich auf den Sport und seine Familie. Er hat etwas sehr Gutes gesagt, dass zwei Konkurrenten in einer Disziplin in seiner Leistungsklasse und der seines Bruders nicht bei einem Trainer trainiert werden können. Das funktioniert nicht. Wir stimmen in der Hinsicht vollkommen überein. Da funktioniert das Team meistens nicht!!! Er baut sich seine sportliche Welt in seiner Form der vollkommenen Leistungsoptimierung. Bravo - Christoph Harting hat Eindruck gemacht!!!