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Livestream: http://nos.nl/livestream/2177403-fbk-games.html (mit niederländischer VPN)
So mag ich das, die Organisatoren haben heute bei einer Pressekonferenz die Teilnehmer bekanntgegeben, zehn Tage vor dem Meeting.
Sind viele Deutsche am Start, Pinto trifft über 100m auf Schippers, Gesa Krause läuft 1500m, über 100m Hürden Roleder vs. Dutkiewicz vs. Hildebrand und die 4x100m Staffel der Frauen, das erklärt wohl, warum die deutschen Sprinterinnen nicht in Regensburg gemeldet sind.
Falls irgendwo was Besonderes passiert, werden die Meetings in eigene Threads ausgelagert.
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Er sagt es natürlich ganz anders, aber hatten wir nicht die Rhein-Ruhr Bewerbung schon mal?
Es geht mir ziemlich auf den Senkel, dass diese Politiker meinen, wenn sie den Wählern nur lange etwas erzählen, dann würde sich deren Meinung doch noch ändern (das hat sicher sein früherer Staat auch mal geglaubt).
Da die FDP jetzt wieder Oberwasser hat, kann sicher auch Herr Bach auf seine Parteikollegen zählen. Denn das sind sowieso die Gewinner von diesen Bauvorhaben - doch nicht die normale Bevölkerung, das haben doch alle Olympischen Spiele zumindest in diesem Jahrtausend gezeigt.
Außerdem wer macht denn nach den Vorstellungen von Thomas de Maizière demnächst noch Hochleistungssport? Oder werden dann plötzlich die Anfordrungen von Medaillen auf Teilnahme heruntergeschraubt?
Die Leistungssportzeit ist im Vergleich zur Lebenslänge in der Regel eine sehr kurze, aber sehr intensive Phase. Man nimmt für später sehr viele Eindrücke mit. Es gibt sehr erfolgreiche, aber auch weniger erfolgreiche Karrieren, die nachhaltig positiv verlaufen.
Das sind nur meine Vorstellungen: profession first!!! track and field second! Nur so kann aus meiner Sicht das spätere Lebensglück gelebt werden. Das bedeutet für die Leistungssportzeit beileibe manchmal eine sehr hohe Belastung. Ich bin überhaupt kein Freund davon, seine Leistungssportzeit bei der Bundeswehr ausschließlich zu parken. Läuft ein Studium nebenher, halte ich es für eine gute Entscheidung. Ich könnte als Trainerin aus Verantwortungsgründen ganz schlecht damit leben, seinen Schützling nicht gut versorgt zu wissen. Natürlich kann man mal ein, zwei Semester dem Leistungssport "opfern"; aber generell halte ich den harten Weg für besser.
Wenn die Leistungssportzeit vorbei ist, steht der Athlet meistens alleine da. Ich habe das jetzt noch im Falle einer verletzten Athletin vernommen. Der Trainer sagte mir, dass sich heute keiner mehr bei ihr melde und nach ihrem Befinden frage. Diese harte Seite bleibt bei einigen, die aus dem Leistungssport gravierend verletzt ausscheiden. Deshalb lege ich so großen Wert auf gesunde Programme!!!
Der steinige Weg verlangt Athleten ungeheuer viel ab. Das muss ihnen auch klar gemacht werden. Ich selbst lasse bei Athleten keine Schludrigkeit durch. Das ist absolutes No Go für mich!!! Das beginnt bei meinen Schützlingen nicht erst im Erwachsenenalter. Ich versuche sehr frühzeitig Einfluss zu nehmen.
Es geht wohl auch darum, ob andere Sportarten leiden und der Fußball sie (aus dem Fernsehen) verdrängt.
U.a. mit Betty Heidler, darum auch vielleicht interessant.
Mit großem Interesse verfolge ich die Karriere von A. Duplantis, diesem außergwöhnlichen Jugendlichen, und verinnerliche die Trainingsmittel, katalogisiere ganz genau und vergleiche sie mit unserem System.
Wir finden absolut keine Ansätze in Richtung der deutschen Kinderleichtathletik. Er scheint disziplinmäßig unglaublich koordiniert zu sein. Auch die Schnelligkeit stand wohl immer im Fokus. Leute, lasst uns doch weit über den Tellerrrand schauen und die guten Ansätze übernehmen, wenn sie hier in unserem Lande machbar sind! Die koordinativen disziplinären Begabungen werden sehr frühzeitig wahrscheinlich in einem breiten Rahmen ausgeprägt. Die allgemeine Fitness scheint nicht vernachlässigt zu sein. Er hat eine fantastische Körperbeherrschung. (Ich bemängele etwas den Ansatz zur BWS-Kyphose!).
Außerdem wird hier Individualität in frühester Jugend ausgeprägt. Einzeltraining steht bei aller Konsequenz und Hingabe trainiert - ganz im Gegenteil zu unserem ausgeprägtem Teamgedanken, der die Einzellleistungen auf schulischem Gebiet fast vollständig hier zum Erliegen bringt.
Es wird meine favorisierte Form der vertikalen Trainerstruktur durchgeführt. Der Klassetrainer kommt sehr frühzeitig an das potentielle Talent. Es findet kein Trainerwechsel von der Schüler- zur Jugend- und dann zur Seniorenzeit statt.
Es findet vor allem keine Steuerung durch übergeordnete Institutionen wie jetzt im Falle Claudia Salman-Rath statt. Der Heimtrainer hat das Konzept voll in der Hand und arbeitet unbeschwert und unabhängig von den hierarchischen Systemen. Ich halte diese "Einmischung" - wie neuerdings im DLV - für völlig verfehlt. Dort hat der Heimtrainer die Fäden in der Hand!!! Voraussetzung ist allerdings, dass der Heimtrainer die beste Kompetenz hat. Ist das nicht der Fall, sollte von außen eingegriffen werden. Es wird dort kein Wert auf globale Teams wie hier gelegt. Entscheidend ist einzig und allein die Leistung und nicht das Partizipieren von anderen Leuten.
Wenn ich mir hier den Artikel von Claudia Salman-Rath auf der leichtathletik-Homepage anschaue, geht mein Mund gar nicht mehr zu. Fakt ist, dass Jürgen Sammert Claudia bis zu den Hallen-EM trainiert hat (oder bin ich da falsch unterrichtet?). Dann den Erfolg Uli Knapp zuzuschreiben, würde ich als Heimtrainer als Affront bezeichnen. Vielleicht hätte Sammert ihr vor Ort noch zu einer größeren Steigerung verholfen. Dann ihren jetztigen Einstieg im Weitsprung mit 6,45m als gut zu bezeichnen, ist ein absoluter Witz! Ich stelle Uli Knapps Fähigkeiten nicht in Frage, weil ich sie im Mehrkampfbereich nicht kenne. Nur sollte man die Verdienste eines Jürgen Sammert rein tabellarisch nicht minimieren. Wir brauchen uns nur z. B. die bisherigen Weitsprungleistungen anzusehen. Claudia sah in Rio unter der Leitung von Jürgen Sammert im Mehrkampf mit ihrer Weitsprungleistung gegenüber den Weitsprung-Spezialistinnen - verantwortlich Uli Knapp - doch sehr gut aus. Zudem hat Uli Knapp genug damit zu tun, Moguenara den passenden Weitsprunganlauf beizubringen, der bei Claudia durch Jürgen perfekt sitzt. (Natürlich liegt es auch an der Athletin! ) Das zeigt die Rissigkeit der Aussagen auf der DLV-Homepage. Wie man aus der Presse entnehmen kann, will Uli Knapp vor allem Wert auf den Speerwurf und das Kugelstoßen legen. Man könnte genauso gut sagen, dass Moguenara bei Hansjörg Holzamer den Weitsprunganlauf schon längst verinnerlicht hätte. Hat nicht auch Eva Rapp mit Claudia im Kugelstoßen gearbeitet? Ihr traue ich eigentlich die technische Fachkompetenz zu. Ein solches Hin und Her wird es bei A. Duplantis nicht geben, weshalb ich derartige Systeme bevozuge.
Hier herrscht aus meiner Sicht das falsche System vor, zu Großereignissen vornehmlich die Bundestrainer mitzunehmen. Das höhlt auf Dauer die LA aus!"!!! Wir brauchen diese "Verrückten" vor Ort, und der Verband sollte das auch gebührend zu schätzen lernen. Das System geht auf unterer Ebene schon in NWR z.B. los. Da soll dann z. B. eine Mehrkämpferin, die bei mir trainieren würde, zu Lehrgängen eines mir nicht das Wasser reichenden Trainers besuchen. Da kommen die ersten Diskrepanzen auf, weil Athleten dann nicht in die Kaderliste kommen. Das habe ich alles erlebt. Ich trainiere daher zukünftige Athleten sehr lange hinter "verschlossenen" Türen, um die Aufmerksamkeit möglichst spät erst zu wecken. Ich habe sicherlich keine Angst vor dem Vergleich. Das läuft im Falle A. Duplantis alles hervorragend. Unser Talentsichtung- und Unterbringungssystem ist einfach sch...!!! Hier kommt es beim Wechsel von DLV-Führungen immer wieder zu "neuen Handschriften", während die Heimbetreuung konstant bleiben kann. Lasst einfach sehr gute Heimtrainer in Ruhe und ungestört arbeiten!!! Ich selbst arbeite am liebsten mit der Athletin oder dem Athleten alleine. Auch Eltern können (müssen aber nicht) sehr störend sein. Ich habe es sehr ungerne, wenn mir jemand (wer auch immer) hineinredet. Dafür übernehme ich auch die volle Verantwortung. Ich halte sehr viel von völliger Konzentration. Ich versuche, ein Mosaiksteinchen nach dem anderen einzufügen. Das kann ich, weil ich mir ein ganz detailliertes Bild vom Athleten mache und die Interventionen ganz präzise setze. Ich arbeite momentan mit einem Schüler ganz stark an orthopädischen Schwächen, die innerhalb der Disziplin ganz eklatant auftreten. Der Schützling wird ganz genau über die Veränderungen instruiert. Wir sind sozusagen eine Einheit, zwischen die kein Blatt Papier passt. Passen doch irgendwann Blätter Papier dazwischen, gehe ich umgehend von Bord. Ich lege unheimlichen Wert auf gegenseitiges Vertrauen. Ich achte neuerdings allerdings auch sehr auf meine eigene Gesundheit. Was bringt mir ein Weltklasseathlet, wenn ich selbst Schaden nehme? Das brauche ich alles nicht mehr. Manchmal wird man erst durch Schaden klug.
Es kommt noch hinzu, dass Trainer in Abhängigkeit (Bezahlung durch Sport-Institutionen) hier wie ein puppet on a string sind.
Ich halte für ganz entscheidend, dass Ruhe im Team besteht. Das ist bei dieser Art der Führung absolut gewährleistet. Es besteht für A. Duplantis absolut keine Verpflichtung, an Lehrgängen wie hier in NRW oder beim DLV teilzunehmen. Das wäre Zeitverschwendung und eine Unterweisung auf wahrscheinlich geringerem Niveau. Es besteht dadurch eine absolute Ruhe im Team. Der Athlet wird nicht immer wieder hin- und hergerissen. Bei dem System Duplantis bekommen der Athlet und der zuständige Trainer die Anerkennung und Aufmerksamkeit. Wenn es diese hervorragende Talentversorgung vor Ort nicht gibt, muss natürlich kanalisiert werden. Es sollte keine Zeit verschwendet werden.
Wir sind in einigen Phasen der Talentsichtung und vor allem -führung total auf dem Holzweg!!!
Stellt euch vor, wenn ich eine Mehrkämpferin oder Kugelstoßerin trainieren würde und man würde mir einen anderen Trainer vorsetzen?! Das wär doch Humbug in höchster Potenz gegen unendlich!!! Solche Dinge werden hier aber von oben in der letzten Zeit bewusst gesteuert. Das spricht überhaupt nicht gegen vernünftige Kooperationen. Ich habe mich in der letzten Zeit aufgrund eines jungen Schützlings wirklich "akribisch" ( ) in eine neue Disziplin eingearbeitet, so weit mir mein Gesundheitszustand das erlaubt hat. Ich kenne doch selbst in dem Bereich meine Defizite und arbeite sie mit guten Leuten und den entsprechenden Wissensgebieten auf. Nichts anderes hat Gerd Osenberg, der erfolgreichste westdeutsche Trainer, gemacht.
Ein Athlet, der hier an bestimmte Strukturen wie Bundeswehr z. B. gebunden ist, kann mit der Einforderung vom DLV aus rechnen, was sicherlich in Überwachung in dem einen oder anderen Fall auch gut ist. In der Hinsicht ist Duplantis nur in das Heimteam eingebettet.
Ich bin nicht auf Gedeih und Verderb gegen den DLV "gebürstet". Ich agiere nur sehr schnell, wenn ich Ungereimtheiten und Schwächen entdecke und sehe Lichtblicke in anderen Systemen. Ich würde mal ein Hearing auf diesem Gebiet vor allem mit Praktikern durchführen. Es müssen nicht immer Professoren mit Studien sein, um glasklare Systeme zu installieren.
Deutsche Teilnehmer u.a.: Gina Lückenkemper (100 und 200m), Christina Hering, Denise Krebs (800m), Maren Orth, Hanna Klein, Jana Sussmann (alle 1500m), Richard Ringer, Florian Orth (beide 5000m), Jackie Baumann
Ich habe ein paar links zugeschickt bekommen, einen Stabhochspringer (17 J.) betreffend, der für Schweden bei der WM antreten wird. Armand Duplantis (Vater Greg, USA, sprang auch schon 5.80m, Mutter geürtige Schwedin war Siebenkämpferin, Sohn hat beide Nationalitäten) springt seit dem 6.ten Lebensjahr, sieht immer noch ein wenig wie ein Kind aus, hat aber eine schon sehr ausgereifte Technik und in den letzten Jahren deutliche Schritte nach "oben" gemacht. (Nach IAAF 2015 = 5,30m, 2016 = 5,51m, 2017 = 5,90m)
Ich schätze, er wird derjenige sein, der durchaus Bubkas WR angreifen kann, denn kräftemäßig kann das "Bürschchen" sicher noch zulegen. Zu 5,90m hat es dieses Jahr aber schon gereicht, sein Vorbild Lavillenie brachte es bisher erst auf 5,83m
Vater ist nicht nur ein guter Lehrer, sondern auch fanatischer Fan und Videofilmer … > https://www.youtube.com/watch?v=guSvVZ-3...590.413786 schon eine tolle Technik mit 10 Jahren. Einer der nicht zum Geldverdienen zum Baseball ging (häte er auch gekonnt) sondern der LA erhalten blieb.