An Interessierte:
Aktuell läuft das 2. World Speed Summit (http://worldspeedsummit.com).
Es referieren: Dan Pfaff, Mike Hurst, Andreas Behm, Tony Veney....
Es gibt sicher diskussionswürdige Beiträge!
Jede/r kann mit seinem Körper machen, was er für richtig hält und möchte. Es gibt aber genug Fälle, die sich später diese Sachen entfernen lassen, weil sich einfach auch die Einstellungen ändern. Es ist und bleibt ein Eingriff in die körperlichen Strukturen. Es sind von den Motiven her meistens Momentaufnahmen des Sportes. Man kann diese Überzeugungen auch im Herzen tragen. Warum sich einige diese Tattoos auf dem Rücken stechen lassen, wo man sie selbst und andere kaum sehen, kann ich nicht nachvollziehen? Zudem würde ich meinem Körper nicht freiwillig Schmerzen zufügen.
Ich selbst würde mich deswegen nicht mit einer Athletin oder einem Athleten reiben, weil es einfach eine Frage des Geschmackes und teilweise auch des Alters in Verbindung mit Erziehung ist. Darüber kann man sehr unterschiedlicher Meinung sein. Es galt früher als billig, wenn einer Tattoos trug. Heute ist es zu einem Trend geworden. Für meinen Geschmack ist diese Ausgabe reine Verschwendung. Ich toleriere und akzeptiere aber unterschiedliche Geschmacksrichtungen.
Auch über Piercing kann man geteilter Meinung sein.
Ich bin in der Hinsicht mal sehr ehrlich: Ich hätte lieber, wenn Athleten und Athletinnen, die bei mir trainieren, keine Tattoos tragen, würde aber potentielle Weltklasseathletinnen und auch andere Menschen nicht danach bewerten wollen.
(08.10.2016, 23:03)icheinfachma schrieb: Die Zeiten wie in der DDR, als Athleten, deren Karriere sich ihrem Herbst zuneigte, rausgekickt wurden, weil sie nicht mehr die Topleistungen brachten, sind zum Glück (!) vorbei.
Ja, im Leisungssport haben die Prinzipien der Marktwirtschaft die Bevölkerung auf dem Gebiet der ehemaligen DDR schon vor 1990 beglückt.
Callum Hawkins gewinnt den Great Scottish Run über die Halbmarathondistanz in 60:24 und ist damit jetzt der zweitschnellste UK-Athlet aller Zeiten hinter Mo Farah https://twitter.com/AthleticsWeekly/stat...2351118336
Leider ist der Mensch überwiegend empfänglich für die Annahme von Vorteilen. Ein Problem der Funktionäre ist der wachsende Abstand vom Athleten. Als mein Verein 1993 während der WM den Sudan betreut hatte und ich zu einer Abendveranstaltung der IAAF eingeladen war, ware das für mich sehr befremdlich. Funktionäre aus der ganzen Welt gönnten sich in faszinierender Umgebung (Mercedes-Benz-Museum) ein tolles Menu. Athleten waren keine zugegen. Ich habe mich sehr unwohl gefühlt und bin dann früh gegangen. Es sollte immer klar sein, für wen das Ganze eigentlich gemacht wird und für wen man die Funktionärstätigkeit ausübt. Leider geht das für den ein oder anderen schnell verloren und dann steigt augenscheinlich der Anteil solcher Menschen mit der Höhe der Ebene der Funktionärstätigkeit. Das wird auch nur schwer zu ändern sein.
Kernpunkt:
Sportler und Disziplinen mit hohen Medaillenchancen werden deutlich stärker unterstützt
Es wird drei Gruppen geben
1) Exzellencluster mit Höchstförderung
2) Potenzialcluster mit reduzierter Förderung
3) als "medaillenchancenlos" eingestufte Disziplinen können komplett aus der Förderung fallen.
Da kann man dann wohl zum fast kompletten Laufbereich des DLV sagen: Willkommen im Amateursport, wir sehen uns beim nächsten Volkslauf