Ich fand einen schönen Spruch: Kinder streiten sich und spielen danach trotzdem wieder miteinander. Warum? Weil ihnen Glück wichtger ist als ihr Stolz! In diesem Sinne sehe ich unsere temporären gegenteiligen Meinungen. Nur wer das zulässt, kommt auch weiter, weil nie immer nur eine/r recht hat.
Ich sehe bei meinen vielen Recherchen, wie viel Potential in der Gesamtheit steckt, von der ich teilweise enorm angetan war und bin. Ich bin gestern auf eine Abhandlung des Beckenbereiches gestoßen, die mich absolut fasziniert hat und meinen Konstruktionsehrgeiz stark angestachelt hat. Es steckt so viel Potential im Detail, über das in den heutigen Ausbildungen nicht einmal ansatzsweise nachgedacht wird. Es war mir - und Ihnen als Hochschullehrer sicherlich auch - immer sehr wichtig, dass Herz und den Kopf anzukurbeln, über die inneren Zusammenhänge unseres Körpers hinsichtlich Leichtathletik und Anatomie im Verbund nachzudenken, das zu vermitteln und auch umzusetzen. Alter schließt Wissen nicht aus - im Gegenteil!!! Man schaue sich nur Anna Botha an, mit welcher Leidenschaft sie noch mit 74 Jahren einen Wayde van Niekerk in die Weltspitze geführt hat. Ich halte es für sehr gut, wenn die Abnahme der Telomere reziprok zur Leidenschaft für die LA verläuft! Etwas bekloppt und manchmal viel davon darf in unserem Alter ruhig sein, wenn´s um die LA geht - oder???
Jordan Geist aus den USA (Jahrgang 98) hat kurz vor Weihnachten in der Halle 20.82m mit der Männerkugel gestossen, Video hier .
Es gibt kaum Vergleichsweiten von ihm, da Jugendliche in den USA fast nie mit internationalen Kugeln stossen. Mit der 12lbs Kugel (5,44 kg) schaffte er im Juni 22.67m.
Was meinen unsere Experten zum Stoss?
Das Forenteam wünscht allen aktiven und passiven Usern unseres Forums ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest und einen verletzungsfreien Rutsch ins neue Jahr 2017!
Mögen viel Erfolg, beste Gesundheit und das nötige Quentchen Glück stetiger Begleiter sein!
Mein ewiges Bohren hat doch Früchte getragen. Man hat offesichtlich jetzt das gravierende Problem des Protagonistenausfalles im DLV erkannt und will gegensteuern. Grundsätzlich ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Man hat von DLV-Seite den größten Fehler gemacht, einen so versierten Physiotherapeuten wie Bernd Herbeck nicht gebührend einzubinden. Er war ein "Meilenstein". Eine Datenbank macht die Hauptprobleme sicherlich offensichtlich und lässt übergeordnete Wiederholungen augenscheinlich in den Disziplinen werden, die ich längst katalogisiert und dingfest gemacht habe.
Ich habe mich seit langem auf die Ursachenforschung begeben und mit meinem Training längst gegengesteuert. Aus dem Grunde bin ich auch immer ausgeschert und habe Schwachstellen im System eliminiert, weil meine Geduld für andere Dinge eingesetzt wurden. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, mich mit Leuten zu arrangieren, die nicht auf Augenhöhe agiert haben.
Ich selbst bin mit meinen Athletinnen immer einen Schritt weitergegangen. Wir hatten eine optimale Betreuung vor Ort mit akribischer Einbindung der Athletinen und meiner Person. Wir haben in der Hinsicht alle an einem Strang gezogen. Es haben sich durchweg "Alphatiere" im Team vor Ort im Sinne der Sache arrangiert. Hier wurde keiner durchgezogen. Jeder hat hart an sich gearbeitet.
Ich gebe mal ein Beispiel aus meiner Praxis. Ich habe in der letzten Einheit meiner Schul-LA-AG hart an technischen Varianten im Kugelstoßen gearbeitet, in der es Elemente gab, die in technischer und orthopädischer Hinsicht kompatibel und stimmig waren. Ich achte akribisch auf diese Nuancen und binde die Schüler in meine Vorstellung ein. Dagegen habe ich gerade einen Trainingsplan einer deutschen Nachwuchshoffnung auf dem Tisch liegen, wo ich heute schon sagen kann, dass es in nächster Zeit zu Leistungseinbußen infolge falscher Steuerung kommen muss, weil die Programme absolut den orthopädischen Grundsätzen widersprechen. Manche Trainer müssen nicht überzeugt werden. Sie müssen schmerzlich fühlen!!! Das ist die Crux in unserem System bisher. Eine Kehrtwende auf breiter Front wäre schön und wünschenswert!!!
nun ist Ch.Friedek Bundestrainer Dreisprung.
Mir ist er in den letzten Jahren seiner Laufbahn in Erinnerung das er sich als Athlet nicht mehr im Griff hatte.
es war grausam mit an zu sehen wenn er von 6 versuchen nur einen oder garkeinen aufs brett brachte. Da konnte man nur mit dem kopf schütteln. Und was die Erfolge als Trainer angeht-auch nicht so doll,A.Wester hat jedenfalls ihr Potential 2016 überhaupt nicht ausschöpfen können.
Ehrgeizige Leistungssportlerin und erfolgreiche Studentin: Lisa Mayer (noch LG Langgöns/Oberkleen) weiß genau, was sie nächste Saison im neuen Trikot des Sprintteam Wetzlar erreichen will. „Deutschlands schnellste Sprinterin sein und Deutsche Meisterin über 200 Meter werden. Das ist jeden Tag meine Motivation“ ...
Endlich mal wieder eine Athletin im Kurzsprint mit persönlichen Zielen außerhalb der der Staffel -
sehr gut! Da weiß jemand was SIE will - ich wünsche viel Erfolg!
In der Paderhalle in Paderborn lief heute die A-Jugendliche Chantal Butzek vom LC Paderborn tolle 7,33s über 60m und verfehlte ihre
Vorjahrsbestleistung als drittbeste deutsche Sprinterin von 6,27s nur knapp !!!
Neue Bestleistungen gab es für Lara Matheis (92) von der TSG Gießen-Wieseck mit 7.48s über 60 und mit 23,90s über 200m !
Der für Uni Minnesota startende Deutsche Mehrkämpfer Luca Wieland hat mit 6089 pts eine neue persönliche Bestleistung im Hallensiebenkampf erzielt
Einzelleistungen:
6,92 - 7,46 - 14,83 - 2,10
8,23 - 4,80 - 2:46,39
Keine Einzelbestleistungen, aber vom Weitsprung abgesehen überall nah dran.
Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Er ist ein starker Springer hat aber noch 3 (4) Schwachstellen
400m: Eine Steigerung wäre wichtig, nicht nur wg. der Punkte in der Einzeldisziplin, denn 400m Stärke hilft einfach die 2 Tage besser zu bewältigen.
Hürden: Sieht auf Bilder doch recht ungelenk aus.
Speer: Kann er werfen oder bleibt er ein "Kasyanov"
(1500m) werden nie seine Stäke werden - müssen sie aber auch nicht.
Er erinnert mich von der Statur (auf Bildern) etwas an Guido Kratschmer.
Wichtigste Neuerung: Das unsägliche Experiment mit der Limitierung der Versuchszahl bei Sprüngen und Würfen ist beendet
Änderung am Wertungsmodus:
Zukünftig dienen die Meetings vor den beiden Finals in Brüssel und Zürich der Qualifkation für diese. Der DL-Sieger wird ist dann der Sieger des jeweiligen Finals.
Ziel ist es, die Attraktivität der Serie zu steigern. Wobei ich befürchte, dass nur Brüssel und Zürich profitieren werden.