Ich bin immer für sehr individuelle Wege, was die Handhabung Beruf und/oder Sport anbetrifft. Es gibt Menschen, die beides parallel schaffen und es gibt solche, die es hintereinander absolvieren. Ich bin sehr stark dafür, die Bedingungen zu schaffen, dass beides im Einklang sein kann. Das sind natürlich besondere Belastungen. Wenn man auch im Beruf das Ziel parallel schaffen will, sind gemeinsame Trainingslager meistens nicht zu schaffen. Diese gemeinsamen Veranstaltungen sollte man auch individuell einteilen lassen. Es gibt Weltklasseathleten, die ihre individuellen TL durchziehen: Thiam mit ihrem Heimtrainer und Warholm mit seinem Heimtrainer. Die Athletin, der Athlet sollen sich wohlfühlen. Nicht der Athlet hat sich an das System anzupassen, sondern der Verband an die individuellen Bedürfnisse der Athleten. Man kann nicht alle über einen Kamm scheren.
Es spricht absolut nichts gegen beide Formen, die auch für den beruflichen Teil gelten sollten. Die Jahre nach dem Sport können immerhin 40-60 Jahre dauern. Daher halte ich eine gute Berufswahl zur richtigen Zeit für dringend erforderlich. Wenn man verbandsseitig andere professionelle Lösungen ohne Beruf neben dem Sport einseitig sucht, brechen uns noch mehr Athletinnen und Athleten weg. Man sollte sich den Ast, auf dem man sitzt, nicht absägen.
Ich habe aber den Eindruck, dass der Verband auch in letzter Zeit die duale Karriere unterstützt und Kooperationspartner sucht.
Deutsche Starter u.a.: Julian Wagner, Roy Schmidt, Manuel Sanders, Marc Koch, Marc Reuther, Marc Tortell, Christoph Kessler, Jens Mergenthaler, Torben Brandt, Oleg Zernikel, Jennifer Montag, Karolina Pahlitzsch, Majtie Kohlberg, Hanna Klein.
Und noch einige andere mehr.
Weiß jemand, warum Valentin Moll dort noch zusätzlich für Lexemburg gemeldet ist?
Solche Deutschen Meisterschaften verdienen den Namen nicht. Ich würde sie Deutsche B-Meisterschaften nennen oder mit ähnlichem Namen belegen, weil aufgrund der Terminierung die gesamte deutsche Spitze fehlt und somit der Begriff eine Farce ist.
Deutsche Teilnehmer
Männer
100m: Marvin Schulte
800m: Robert Farken, Moritz Ebbeskotte
3000m: Moritz Ebbeskotte
Frauen
100m: Lilly Kaden
200m: Lisa Marie Kwayie
800m: Christina Hering, Katharina Trost
Kugelstoß: Sara Gambetta, Katharina Maisch, Christina Schwanitz