TV-Übertragung: ZDF 17:10-18:55 Uhr (gemeinsam mit Bogenschießen)
Deutsche Starter
Männer
100m: Julian Wagner
400mH: Constantin Preis, Emil Agyekum, Luke Campbell, Joshua Abuaku
Stab: Bo Kanda Lita Baehre
Speer: Johannes Vetter, Julian Weber, Bernhard Seifert
Frauen
100m: Alexandra Burghardt, Jennifer Montag, Lilly Kaden
400m: Corinna Schwab, Karolina Pahlitzsch
1500m: Christina Hering, Vera Coutellier, Katharina Trost, Konstanze Klosterhalfen
3000mH: Gesa Felicitas Krause, Elena Burkard, Lea Meyer, Agnes Thurid Gers, Lisa Oed
Hoch: Marie Laurence Jungfleisch, Blessing Enatoh, Bianca Stichling
Weit: Malaika Mihambo, Merle Homeier, Caroline Joyeux
Diskus: Kristin Pudenz, Marike Steinacker, Julia Harting
Hallo zusammen,
heute hat ein Kollege zum ersten mal carbonspikes von Nike bei einem Wettkampf getragen. Er hat auf Anhieb seine SB über 100m um fast 0,3 sec gesteigert...
Angeblich sollen die Vorteile über 400m noch gravierender sein.
Was sind eure Erfahrungen ? Wie gross ist der Vorteil auf welchen Strecken ?
Nach heute bin ich der Meinung dass das Material der Hauptgrund für viele enorme Steigerungen in diesem Jahr sind.
Haben alle deutschej Sprinter in Tokio diese Spikes getragen.?
(01.09.2021, 18:08)Befürworter schrieb: Bemerkenswert, dass Corinna Schwab mit ein paar nicht wirklich überragenden 200-Meter-Zeiten bei F-Meetings fast schon die selbe Weltranglistenplatzierung erreicht hat (nämlich 59.) wie über ihre 400-Meter-Hauptstrecke (46.). Das bestätigt meine Theorie, dass die 200 Meter für die Sprinterinnen sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdienen, weil man dort eher oben anklopfen kann.
......
Sie müsste nur ihr Potential über 400m ausschöpfen, dann würde sie mit Zeiten um die 51,0 Sekunden auch deutlich nach vorne kommen. Ich hoffe, es passiert bei ihr nicht das gleiche wie bei Laura Müller. Laura hat sogar eine noch bessere Grundschnelligkeit, konnte die aber nie über 400m richtig umsetzen.
Da bisher noch nichts geschrieben wurde fange ich einfach mal an. Nach 1,5 Wettkampftagen gibt es noch keine deutsche Leichtathletik-Medaille zu feiern. Überhaupt scheint das deutsche Aufgebot eher kein und einseitig zu sein (die bekannten Prothesensprinter, wenige Rollstuhlsportler, wenige Werfer, wenige Springer, Mittel- und Langstrecke "stehend" wohl nicht vertreten). Einige Medaillen werden kommen. Ich denke beim Prothesensport hat Deutschland natürlich einen technischen Vorteil, das ist nicht überall möglich. Aber ansonsten werden wir abgehängt. Wahrscheinlich gibt es in anderen Ländern auch mehr Menschen mit angeborener oder jung erworbener Behinderung (mehr Unfälle, schlechtere Behandlung, Umwelteinflüsse...). Es ist sicherlich schwer in Deutschland Talente zu identifizieren, die meisten wird man nicht an klassischen "Behindertenschulen" finden, viele scheuen wohl den Gang in den Sportverein.
Übrigens gibt es durchaus beeindruckende Leistungen, ein sehbehinderter Norweger ist die 100m in 10,45 Sekunden gelaufen, da werden nicht viele seiner sehenden Landsleute schneller sein. Mit Marla Runyan und Jason Smyth gab es auch schon Sehbehinderte, die bei internationalen Meisterschaften teilgenommen haben. Anders als bei Marcus Rehm spricht hier ja absolut nichts dagegen.
Übrigens finden derzeit in Polen die Weltmeisterschaften der Gehörlosen statt. Hier gab es für Deutschland zwei Goldmedaillen durch Alexander Bley über 1500m und 3000m Hindernis. Insgesamt hinkt aber auch hier Deutschland eher hinterher, obwohl in vielen Disziplinen das Niveau nicht besonders hoch ist.
(26.08.2021, 21:19)Delta schrieb: Auch wenn die Schweiz nicht die ganz grosse Zeit lief. Sie ist so gut, dass man in eiinem Vorlauf weiss, dass haben wir schon geschafft mit schwierigen Windverhältnissen. Kora hat gemerkt wieviel Wind da war.
Als die Schweiz 2011 mit dem Staffelprojekt begann waren sie im Niemandsland mit 43.90
2014 erstmalig unter 43. 42.94 und 2017 unter 42.50. Langfristige arbeit zahlt sich aus.
Wer glaubt das LA eine Einzelsportart ist irrt gewaltig.