Ich bin immer für sehr individuelle Wege, was die Handhabung Beruf und/oder Sport anbetrifft. Es gibt Menschen, die beides parallel schaffen und es gibt solche, die es hintereinander absolvieren. Ich bin sehr stark dafür, die Bedingungen zu schaffen, dass beides im Einklang sein kann. Das sind natürlich besondere Belastungen. Wenn man auch im Beruf das Ziel parallel schaffen will, sind gemeinsame Trainingslager meistens nicht zu schaffen. Diese gemeinsamen Veranstaltungen sollte man auch individuell einteilen lassen. Es gibt Weltklasseathleten, die ihre individuellen TL durchziehen: Thiam mit ihrem Heimtrainer und Warholm mit seinem Heimtrainer. Die Athletin, der Athlet sollen sich wohlfühlen. Nicht der Athlet hat sich an das System anzupassen, sondern der Verband an die individuellen Bedürfnisse der Athleten. Man kann nicht alle über einen Kamm scheren.
Es spricht absolut nichts gegen beide Formen, die auch für den beruflichen Teil gelten sollten. Die Jahre nach dem Sport können immerhin 40-60 Jahre dauern. Daher halte ich eine gute Berufswahl zur richtigen Zeit für dringend erforderlich. Wenn man verbandsseitig andere professionelle Lösungen ohne Beruf neben dem Sport einseitig sucht, brechen uns noch mehr Athletinnen und Athleten weg. Man sollte sich den Ast, auf dem man sitzt, nicht absägen.
Ich habe aber den Eindruck, dass der Verband auch in letzter Zeit die duale Karriere unterstützt und Kooperationspartner sucht.
Gertrud
Es spricht absolut nichts gegen beide Formen, die auch für den beruflichen Teil gelten sollten. Die Jahre nach dem Sport können immerhin 40-60 Jahre dauern. Daher halte ich eine gute Berufswahl zur richtigen Zeit für dringend erforderlich. Wenn man verbandsseitig andere professionelle Lösungen ohne Beruf neben dem Sport einseitig sucht, brechen uns noch mehr Athletinnen und Athleten weg. Man sollte sich den Ast, auf dem man sitzt, nicht absägen.
Ich habe aber den Eindruck, dass der Verband auch in letzter Zeit die duale Karriere unterstützt und Kooperationspartner sucht.
Gertrud

