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Auf der Meldeliste stehen auch einige Olympia-Teilnehmer, falls die starten, könnten das sehr interessante Meisterschaften werden.
Lückenkemper und Mayer sind über 100 und 200m gemeldet, Mayer startet definitiv.
Christina Hering läuft 400m, Laura Müller ist auch gemeldet.
Malaika Mihambo steht auf der Startliste, Alexandra Wester nicht.
Im Kugelstossen trifft Claudine Vita auf Alina Kenzel, wenn die nicht noch feiert.
Bei den Männern fehlt der beste Nachwuchs leider, Julian Weber, Max Heß. Fabian Heinle sind nicht gemeldet.
Europameisterschaften der Leichtathleten gibt es seit 1934, zuerst im 4-Jahresrhythmus und ab 2012 im 2- Jahresrhythmus.
Erst 1983 fanden die 1. WM in der LA statt, solange war die EM die wichtigste kontinentale Meisterschaft.
Die WM wird seit 1993 im 2-Jahrsrhythmus veranstaltet, was zusammen mit den OS für die europäischen LA zu einer unheimlichem Verdichtung der Meisterschaften führte.
Es findet so jedes Jahr ein solcher Höhepunkt statt , entweder WM oder EM oder Olympia oder sogar beides , nämlich ale 4 Jahre gibt es die EM und die OS imselben Jahr.
Die Athleten haben keine Pause meht zur Regeration und der Wert eines WM - und besonders eines EM- Titels verliert an Wert.
Gut, es gibt mehr Fernsehzeiten für die LA , was wir alle wollen. Aber so werden auch die Sportinteressierten langsam überfordert.
Selbst welcher Fan weis denn z.B. noch, wer 2014 in Zuerich Europameister über 100 m war ? ( Dasaolu, GB. ) . Die Älteren wissen aber auf Anhieb , das es 1958 Armin Hary war.
Die Durchführung der EM kurz vor den OS führt überdies dazu, das viele der TOP- Athleten wegen zu fürchtender Überlastung die EM ganz auslassen,oder sie zu einer Durchgangsstation machen.
Oft hört man bei Leistungseinschätzungen, dass die EM ja nur eine Zwischenstaion war, das eigentliche Ziel doch Olympia sei. << Aus Athletensicht verständlich.
Der Zeitplan von großen Meisterschaften sollte umgestellt werden.
Ein weiteres Problem hat sich in den letzten Jahren massiv verstärkt.
Es ist der Start von eingebürgerten afrikanischen Läufern.
Vor Jahren waren einzelne es Athleten, die plötzlich für Schweden/ Großbritanien / Niederlande .. starteten.
Heute sind es Gruppen von Kenianern/ Äthiopiern /Eritrern , die auf einem Male für die Türkei starten, und diese zur laufstärksten Nation Europas machen.
Doch werden diese noch als europäische Athleten empfunden ?
Einbürgerungen << ja , aber nicht Einkaufen von Athleten mit dem Ziel als nation gut dazu stehen.
Hier muss dringend eine praktikable Lösung gefunden werden.
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Eurosport überträgt erst ab Freitag live und auch dann nur die Abendsessions.
Wie man in der heute gesendeten ARD-Dokumentation "Luz Long - ein Held in der Nazizeit" sah, sprang er bei seinem besten Sprung
tatsächlich einen guten 3 1/2- Laufsprung. Dieser war allerdings noch kein ausgeprägter Hitch-kick, wie ihn später die Amerikaner zeigten.
Wer's kontrolliern will: Die Sendung ist in der Mediathek der ARD abrufbar.
(Damit war er wohl der 1. Deutsche, der - angeleitet von seinem Leipziger Trainer Georg Richter - diese Technik [allerdings selten; meist nur Hangsprung - wie auch teilweise zu den OS in Berlin] zeigte. )
Thematisch passt es hier wohl am Besten hin*, obwohl ich auch einen neuen Thread hätte eröffnen können: Es geht um die Marathon-Bundestrainerin Katrin Dörre-Heinig.
Gestern Abend waren die Hahner-Zwillinge zu Gast im Aktuellen Sportstudio. Dort äußerte sich die Bundestrainerin zu diesen beiden wie folgt (zusammen gefasst): "Die Leistung leide unter dem Kommerz". Leider wurden ihre gestrigen Aussagen in der Mediathekzwischen 19:21 und 19:22 heraus geschnitten (warum eigentlich?). Inhaltlich geht das gesamte Interview aber noch auf den Einspieler ein.
- Wie kann man sich so abwertend über seine eigenen Athleten öffentlich äußern?
- Die Hahner-Zwillinge haben die Norm doch geschafft (unabhängig vom oder trotz Kommerz) - Gratulation allen Nominierten!
- Sorry, wie beurteilt sie dann Katharina Heinigs Leistung, die ja offensichtlich mehr Zeit zum Training zur Verfügung hat, aber langsamer läuft?
*edit mod: Hab dann doch mal einen eigenen Thread draus gemacht
EM ist vorbei, Rio Normenzeitraum auch, aber so einige versuchen doch weiterhin Leistungen zu erbringen und sich zu steigern.
Wie jetzt aktuell in Belgien recht erfolgreich. Meinen Respekt an diese Athleten, die anders als so einige andere frustrierte nicht die Saison abbrechen sondern zeigen, das sie was erreichen können.
Sei es anderswo ein Stabi, der 5,77 springt oder auch eine recht große Anzahl von jüngeren 800 Meterläufern die im Bereich 1:47 kleine und schneller angekommen sind und den Eindruck vermitteln, zum einen auch mal ein Rennen von vorne gestalten zu können und auch weiter nach vorne kommen zu wollen. Bisweilen auch etwas sehr durchsetzungswillig ..... Bin optimistisch, das wir nächstes oder übernächtes Jahr zumindest 3 Leute im 1:45er Bereich haben.
(15.07.2016, 18:39)Gertrud schrieb: Die ungerechten Trials in US-Manier wollen wir alle nicht.
Eine Mehrheit will Trials in Deutschland aus vielen nachvollziehbaren Gründe nicht, a b e r Trials sind das gerechteste Nominierungssystem, das es gibt. Keine interpretierbaren Nominierungsrichtlinien mit dehnbaren Kriterien, keine "komischen" Entscheidungen von Funktionären, keine Diskussion über nominierungsrelevante Leistungen die auf Segelwiesen, Sprungschanzen und Rennbahnen erzielt wurden - die bestplatzierten am Tag X mit Norm sind dabei: "the team selects itself"