Das erste große LA-Wochenende des Jahres steht an, bei la.de muß man sich leider endlos durchklicken, bis man alle Infos hat, deshalb hab ich sie zusammengefaßt, Vorschau hier.
Mit 37 Jahren hat die russische Langsprinterin Natalya Nazarova ihre Karriere als Sportlerin endgültig beendet. Die Hallen-Weltmeisterin über 400 Meter von 2003 und 2004 sowie fünfmalige Titelträgerin mit der 4x400-Meter-Staffel will zukünftig als Trainerin arbeiten. eme/aj
Ist unweit mit der 4x400m Staffel wegen Doping (OS 2012) disq., und im neuen Mc Claren Report als "auffällig" mit Abweichungen im Blutpass dokumentiert.
Sie als Trainerin einzusetzen, ist moralisch für das angeschlagene Russland schon leicht grenzwertig, und vielleicht nicht das richtige Zeichen. Andererseits weiß Sie ja wie es geht .
Was denkt Ihr - Sollten Dopingsünder Trainer werden (dürfen) ?
Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum: sein Vater war in der Jugend ein sehr hoffnungsvoller Zehnkämpfer,
hatte aber wegen Verletzungen aufgehört.
Als sein Sohn immer besser wurde, packte es ihn wieder, genauer: er packte die Kugel an
und mischte die Szene als Deutscher Meister auf
Fabian ist ein schlanker und vielseitiger Athlet, er startet am Wochenende auch mit dem Diskus
- und was ich richtig klasse finde, im 60 m Hürdenlauf!!
Sieht man sich seine Hammerwurftechnik an, muss man unwillkürlich an Juri Sedykh denken:
Sehr tiefer Schwerpunkt, sehr grosser Orbit.
Wer die Möglichkeit hat, sollte ihn sich unbedingt ansehen, das kann mal einer werden.
Sein Trainer ist übrigens ein gewisser Christoph Sahner...
Was denkt ihr darüber? Interessant in dem Hinblick auch sein Facebook-Post zum Thema. Leichtathletik.de hat das Thema bislang nicht aufgegriffen, vielleicht auch weil, wie Gabius schreibt "Der Verein, die Veranstaltungs GmbH und der Hamburger Leichtathletik Verband sind alle miteinander verflochten, so dass ich gezwungen bin, auch indirekt den Hamburger Leichtathletik Verband zu verklagen."
Ich fand einen schönen Spruch: Kinder streiten sich und spielen danach trotzdem wieder miteinander. Warum? Weil ihnen Glück wichtger ist als ihr Stolz! In diesem Sinne sehe ich unsere temporären gegenteiligen Meinungen. Nur wer das zulässt, kommt auch weiter, weil nie immer nur eine/r recht hat.
Ich sehe bei meinen vielen Recherchen, wie viel Potential in der Gesamtheit steckt, von der ich teilweise enorm angetan war und bin. Ich bin gestern auf eine Abhandlung des Beckenbereiches gestoßen, die mich absolut fasziniert hat und meinen Konstruktionsehrgeiz stark angestachelt hat. Es steckt so viel Potential im Detail, über das in den heutigen Ausbildungen nicht einmal ansatzsweise nachgedacht wird. Es war mir - und Ihnen als Hochschullehrer sicherlich auch - immer sehr wichtig, dass Herz und den Kopf anzukurbeln, über die inneren Zusammenhänge unseres Körpers hinsichtlich Leichtathletik und Anatomie im Verbund nachzudenken, das zu vermitteln und auch umzusetzen. Alter schließt Wissen nicht aus - im Gegenteil!!! Man schaue sich nur Anna Botha an, mit welcher Leidenschaft sie noch mit 74 Jahren einen Wayde van Niekerk in die Weltspitze geführt hat. Ich halte es für sehr gut, wenn die Abnahme der Telomere reziprok zur Leidenschaft für die LA verläuft! Etwas bekloppt und manchmal viel davon darf in unserem Alter ruhig sein, wenn´s um die LA geht - oder???
Jordan Geist aus den USA (Jahrgang 98) hat kurz vor Weihnachten in der Halle 20.82m mit der Männerkugel gestossen, Video hier .
Es gibt kaum Vergleichsweiten von ihm, da Jugendliche in den USA fast nie mit internationalen Kugeln stossen. Mit der 12lbs Kugel (5,44 kg) schaffte er im Juni 22.67m.
Was meinen unsere Experten zum Stoss?
Das Forenteam wünscht allen aktiven und passiven Usern unseres Forums ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest und einen verletzungsfreien Rutsch ins neue Jahr 2017!
Mögen viel Erfolg, beste Gesundheit und das nötige Quentchen Glück stetiger Begleiter sein!
Mein ewiges Bohren hat doch Früchte getragen. Man hat offesichtlich jetzt das gravierende Problem des Protagonistenausfalles im DLV erkannt und will gegensteuern. Grundsätzlich ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Man hat von DLV-Seite den größten Fehler gemacht, einen so versierten Physiotherapeuten wie Bernd Herbeck nicht gebührend einzubinden. Er war ein "Meilenstein". Eine Datenbank macht die Hauptprobleme sicherlich offensichtlich und lässt übergeordnete Wiederholungen augenscheinlich in den Disziplinen werden, die ich längst katalogisiert und dingfest gemacht habe.
Ich habe mich seit langem auf die Ursachenforschung begeben und mit meinem Training längst gegengesteuert. Aus dem Grunde bin ich auch immer ausgeschert und habe Schwachstellen im System eliminiert, weil meine Geduld für andere Dinge eingesetzt wurden. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, mich mit Leuten zu arrangieren, die nicht auf Augenhöhe agiert haben.
Ich selbst bin mit meinen Athletinnen immer einen Schritt weitergegangen. Wir hatten eine optimale Betreuung vor Ort mit akribischer Einbindung der Athletinen und meiner Person. Wir haben in der Hinsicht alle an einem Strang gezogen. Es haben sich durchweg "Alphatiere" im Team vor Ort im Sinne der Sache arrangiert. Hier wurde keiner durchgezogen. Jeder hat hart an sich gearbeitet.
Ich gebe mal ein Beispiel aus meiner Praxis. Ich habe in der letzten Einheit meiner Schul-LA-AG hart an technischen Varianten im Kugelstoßen gearbeitet, in der es Elemente gab, die in technischer und orthopädischer Hinsicht kompatibel und stimmig waren. Ich achte akribisch auf diese Nuancen und binde die Schüler in meine Vorstellung ein. Dagegen habe ich gerade einen Trainingsplan einer deutschen Nachwuchshoffnung auf dem Tisch liegen, wo ich heute schon sagen kann, dass es in nächster Zeit zu Leistungseinbußen infolge falscher Steuerung kommen muss, weil die Programme absolut den orthopädischen Grundsätzen widersprechen. Manche Trainer müssen nicht überzeugt werden. Sie müssen schmerzlich fühlen!!! Das ist die Crux in unserem System bisher. Eine Kehrtwende auf breiter Front wäre schön und wünschenswert!!!