Tilastopaja hat wieder ein Statistik-Handbuch für die EM erstellt und die EAA hat wie schon oft vergessen, es irgendwo zu verlinken. Deshalb hat es uns Mirko direkt zur Verfügung gestellt, kann hier im Anhang runtergeladen werden.
Die Kreativabteilung bei European Athletics (bekannt für erfolgreiche Modellprojekte wie die Streichung der Europarekorde oder die Rangliste als Meisterschaftsqualifikationskriterium ) , hat sich für die Europaspiele 2019 in Minsk wieder was einfallen lassen
Die Top-30-Nationen treten treten über 5 Tage rundenbasiert im KO-System gegeneinander an in einem Teamwettkampf aus 100m, Hürdensprint, 4x400m Mixed, Dreikampf (Lauf, Sprung und Wurf), Weitsprung, Speer und Hochsprung. Abschluss ist ein "The Hunt" genanntes Verfolgungsrennen, in das die Punktabstände der vorherigen Disziplinen eingehen und das den Sieger bestimmt.
Die einzelnen Matches sollen jeweils zwei Stunden dauern, um auch kürzeren Aufmerksamkeitsspannen gerecht zu werden.
Wer Mittel- und Langstreckenläufe oder einige Wurfdisziplinen vermisst:
Zitat:There will be no endurance events, however, with figures involved in the event claiming that their research has indicated less interest in these events from stakeholders including sponsors and spectators.
Als nettes Zusatzelement im Wettkampfkalender würde ich das versuchsweise sogar ganz interessant finden, was mir aber Angst macht ist dieses Zitat
Zitat:We have the full support of the IAAF (International Association of Athletics Federations) and expect this to be the future of the sport."
Am Sonntag finden die Cross-Rennen in Darmstadt und Tilburg mit der Qualifikation für die Cross-EM in gut 2 Wochen statt.
Der DLV hat ehrgeizige Pläne. In der U23 sind Klosterhalfen und Reh klare Medaillenkandidatinnen und da es letztes Jahr schon zweimal Silber (Gehring und Mannschaft) mit einer deutlich weniger illustren Besetzung gab, kann das Ziel nur Mannschafts-Gold und im Einzel wohl kaum weniger sein.
Die deutsche U20 ist freilich ohne die beiden in den vergangenen Jahren besten Läuferinnen nicht mehr so stark, allerdings ist eine Mannschaftsmedaille durchaus drin und mindestens Miriam Dattke dürfte auch Ambitionen aufs Einzelpodest haben. Schon in Darmstadt treffen Dattke und Lisa Oed auf die Schweizer Medaillenkandidatin Delia Sclabas.
Bei den Frauen sind Fabienne Amrhein in Tilburg und Mocki in Darmstadt am Start. (Außenseiter)chancen auf eine Medaille in Samorin hat hier allerdings wohl höchstens die Mannschaft.
Mal sehen, was das Trainingslager in Südafrika gefruchtet hat...
nachdem zuerst im Sprintbereich (Technik; spezielles Krafttraining) know-how-technisch der Anschluss zur Weltspitze gesucht wurde und damit im Frauenbereich auch deutliche Leistungssteigerungen erzielt werden konnten (im Männerbereich mit Jakubzcyk, Keller und Reus 2014 anfänglich auch) und man, sicherlich stark angetrieben durch die Forschungen im IAT in Leipzig, ebenso im Speerwurf der Männer einen erfolgreicheren Ansatz im (Schnelligkeitsorientierung; Technik) umgesetzt hat, scheint sich nun auch im Kugelstoßen die Aufmerksamkeit verstärkt dem im internationalen Bereich schon länger etablierten Drehstoß hinzuwenden.
Könnte das eine generelle Entwicklung im DLV sein, durch Schließen der gravierenden Wissenslücken wieder international erfolgreicher zu werden? Könnte diese Entwicklung in der nächsten Zeit vielleicht sogar auf den 400m-Lauf übergreifen?
Den Artikel zum Thema findet man bei la.de.
Die erste "Neuerung" ist wohl das Auslagern des Kugelstossens, das gabs allerdings schon 2014 in Ulm. Wer sich also ein Ticket für die beiden Tage im Stadion kauft, wird mal wieder vom DLV beschissen, denn schon 2014 war das Kugelstossen auf dem Münsterplatz kostenlos für jedermann zu sehen.
Die zweite Neuerung ist die Verlagerung des Stabhochsprungs auf die Rasenfläche, was ich nicht verstehe. Der Aufbau einer transportablen Stabhochsprunganlage dauert mehrere Stunden, vor allem muß sie vermessen werden, damit die Leistungen bestenlistenreif sind. Wo auf dem Rasen bauen sie die Anlage hin, dass sie dem Diskus/Hammer/Speerwurf nicht in die Quere kommt?
Angegeben wird ja als wesentlicher Grund für den Wechsel das alle Trainingsstätten wie auch die Physiotherapie die "professionelle medizinisch-physiotherapeutische Betreuungskonzept und die hervorragende Infrastruktur in Leverkusen"
Das alles eng beeinader liegt , stimmt natürlich
Anderseits soll Ulli Kunst das Training weiter leiten. Wo?
Trainiert jetzt Gina immer in Leverkusen und der Trainer kommt zu ihr oder wird sie 2 mal die Woche in Lev. (ohne Stau ist die Strecke ja in 45 min. zu fahren) und sonst trainiert sie weiter an alter Trainingsstätte?
Generell frage ich mich wenn Hockkaräter den Verein wechseln, ob die auch wirklich die Trainingsstätten wechseln oder bis auf das Trikot und der einzahlenden Bankverbindungen alles gleich bleibt. Verlangt dann der alte Verein eigentlich dann Nutzungsgebühr für das Training auf seiner Anlage?
Der Verband steht und fällt mit der Personalpolitik!!! Das Schiff rudert dahin, wohin man es steuert. Zudem sollten die Wege zum Ziel mannigfaltig sein. Ich erwarte eine große Flexibilität und vor allem Souveränität von erfolgreichen Verbänden, die leider nicht immer gegeben ist. Jeder Verband sollte entgegen einer einseitigen Steuerung über eine Kreativabteilung verfügen, der natürlich auch mal Fehler unterlaufen können und dürfen, allerdings nicht in der Mehrzahl. Dazu gehört die Aufnahme und Forcierung von Querdenkern, die das vielleicht "im Morast steckengebliebene Schiff" flott machen. Allerdings gehört sicherlich zu einer Mannschaft auf dem Boot, wenn sie denn insgesamt erfolgreich sein will, dass der Schlagmann in der Lage ist, den richtigen Schlag vorzugeben. Die Ausrichtung der schwachen Mitglieder sollte an der Domäne der Besten erfolgen, wobei das Beste immer hinterfragt werden soll. Der Kapitän muss sich darüber im Klaren sein, dass auch er nur eine Besetzung auf Zeit ist. Allerdings erwarte ich von einer derartigen Person, dass sie seine Mannschaft nach Leistung vorrangig aussucht und nicht nach Gleichklang. Der Klang muss im Endeffekt stark sein.
Ich erwarte Antizipationsfähigkeiten von Verbandsleuten. Ich gebe ein Beispiel: David Storl war führend in der Welt im Kugelstoßen, einfach der Newcomer; aber nach einer Zeit hat man festgestellt, dass andere mit neuen Mitteln überholen. Hat die Wurf-Kreativabteilung versagt, muss man anders dirigieren? Es wäre gut, wenn man antizipatorisch zu denken beginnt. "Komfortzone" und ein "Bohren an der falschen Stelle" versagt im Leistungssport den absoluten Erfolg. Jetzt rüstet man im Drehstoß nach, was richtig ist. (Hier würde ich mir Reihenuntersuchungen wünschen, die den Verletzungsgrad Angleit- und Drehstoßtechnik dokumentieren, auch wenn natürlich viele Verletzungen nicht nur durch die Technik bedingt sind) Ich halte es für essentiell, überall "Antennen" zu haben.
Auf der Fortbildungsschiene würde ich mir eine Trainergruppe wünschen, die bis in die Kleinigkeiten diskutiert, diskutieren darf und sollte. Das setzt ein sehr hohes Maß an Wissen und Fleiß voraus. Auch hier gilt, nie zufrieden mit dem Erreichten zu sein. Für mich selbst nehme ich diese Einstellung in Anspruch. Diese Fortbildungsform der starken Diskussionsbeteiligung halte ich für sehr wichtig. - Es ist sehr ausgeprägt, dass die Fortbildungsinhalte flott an die Teilnehmer gelangen, was ich als ausgesprochen gut empfinde.
Die letzten Personalentscheidungen im DLV halte ich für gut: Ch. Adams am OSP Leverkusen ist sicherlich eine gute Wahl am wahrscheinlich besten Standort im Stabhochsprung. Diese Bedingungen sollten eigentlich zu Weltklasseresultaten führen. Wenn nicht, muss man die Situation stark hinterfragen. Die besten Bedingungen bringen nichts ohne das Leistungsfeedback auf Weltklasseniveau. Auch einen Wissenschaftler wie Wilko Schaa stark einzubeziehen, entspricht meiner Vorstellung von "Schnittstelle".
Die OSP-Leitungen und Verbindungsleute zu den Verbänden sollten auf Herz und Nieren geprüft werden. Öffentliche, weithin sichtbare Ausschreibungen halte ich für wichtig. Dieses ganze Teamgesülze würde ich niemals an erster Stelle stellen. Wir brauchen keine "Nachplapperer", sondern echte "Malocher" und Leute mit Weitblick in diesen Positionen!!! Vor allem würde ich die Kaderzugehörigkeit nur nach Leistung und Potetial beurteilen und nicht, ob der Heimtrainer mit dem Verbandstrainer kooperieren möchte. Es ist doch ein Witz, wenn man meine Athleten in "meinen" Disziplinen an solchen unsinnigen Maßstäben misst. Ich lege allergrößten Wert bei Schützlingen darauf, dass sie sich leistungsmäßig schulisch entwickeln. Dazu gehört nun mal ein ausgeklügeltes Zeitmanagement.
Gertrud
Kleine technische Frage: Warum erscheinen diese vielen Zeichen ...? Welchen Fehler mache ich? edit mod: Das haben wir leider auch noch nicht herausgefunden. Du machst nichts falsch, es ist ein technisches Problem mit der Forensoftware, das auftritt wenn Beiträge editiert werden.
(12.11.2017, 16:23)Robb schrieb: Die 12jährige Australierin Imogen Stewart lief in Sydney 9:19.42 über 3000m. Mit der Zeit wäre sie bei uns dieses Jahr in der U20 die schnellste und bei den Frauen die Nummer vier.
Wenn nun das 'dritte' Geschlecht tatsächlich offiziell bis Ende 2018 eingeführt /verwirklicht werden soll, dann wird es auch riesige Probleme im gesamten sportlichen Bereich geben. Von den Kindern bis zu den Senioren. Menschen, die nicht mehr den beiden Geschlechtern zugeordnet werden können, werden quasi nach den bisherigen sportlichen Regeln nicht mehr z.B. an den leichtathletischen Wettkämpfen teilnehmen können.
Um die Persönlichkeitsrechte zu wahren, um Diskriminierungen zu vermeiden, müssten tatsächlich die Leichtathletikbestimmungen (IWR) mit allen Regeln, sowohl technischen als auch organisatorischen, neu spezifiziert werden.