Heute wurde ich von Hansi Fahsls (Hammerwerfer - Jg 1941) Tod informiert. Er hat zuletzt wohl im Saarland gelebt. Wir haben lange Jahre gemeinsam bei Georg Küper in Leverkusen trainiert. Er war ein sehr liebenswürdiger, immer lustiger Trainingskamerad. Ich bin sehr traurig.
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Vier Weltrekordler in einem Wettbewerb, da kann London nicht mithalten. Über 100m der U20 sind alle vier Mädels der Weltrekordstaffel gemeldet, bei der U18 sind die drei Weltmeister aus Nairobi am Start.
Wie schätzt ihr das Ganze ein, hat er eurer Meinung nach einen Anspruch auf das Geld, wenn man den Ausführungen aus dem folgenden Artikel glauben schenkt?
Der Staat hat meinem persönlichen Empfinden nach zwar eine Sorgfaltspflicht, aber für mich ist es unverständlich, dass der Athlet sich dann trotzdem dem Risiko ausgesetzt hat.[align=start] Der griechische Stabhochspringer Kostas Filippidis verklagt den griechischen Staat – weil er sich beim Training auf der Anlage des Athener Olympiastadions wegen eines Schlaglochs verletzt hat. Der 30-Jährige fordert eine Entschädigung in Höhe von 530.000 Euro. Die "schwere Verletzung" habe seinen Mandanten in einer "besonders wichtigen Zeit" stark beeinträchtigt, sagte Filippidis' Anwalt am Dienstag. Der Hallen-Weltmeister von 2014 habe in dieser Zeit nicht an wichtigen Wettkämpfen teilnehmen können. Filippidis hat sich nach eigenen Angaben aufgrund eines Lochs in der Bahn des Olympiastadions am 19. Juni im Training verletzt. Der griechische Staat ist Träger des Olympiastadions von 2004. SID
die Analyse des NADA-Jahresberichts 2016 wirft auch auf uns Leichtathleten kein gutes Licht. Mit 58 Versäumnissen führt der DLV die Verbände an.
Weitere Inhalte aus Spiridon:
Zitat:Spiridon schreibt/analysiert u. a.: - "Statistisch gesehen werden in Deutschland Ausländer gesperrt und Vertreter nicht olympischer Sportarten." - "Von 98 Erwischten wurden bloß 18 gesperrt." - "17 der 18 Gesperrten können für Deutschland keine Medaillen holen."
- "Fußballer (und andere Ballsportarten) wurden überhaupt nicht gesperrt."
- 75 von 80 TUE-Anträge wurden genehmigt (Therapeutic Use Exemption). - "Von den Wettkampfkontrollen waren nur 12 % Blutproben, dabei sind diese wesentlich aussagekräftiger..."
Die Qualität der NADA scheint zumindest optimierbar zu sein, wenn es seltenst Deutsche bzw. Medaillendisziplinen trifft (mit Sperren). Der RUSADA und anderer NADAs wird die "Bevorzugung" ihrer Athleten angelastet (OK, das war teilweise zentral organisiert) - und die deutsche NADA...?
Für Deutschland starten im Zehnkampf wohl Ituah Enahoro (SB 7768), Marvin Bollinger (7735), Felix Hepperle (7610), Patrick Scherfose (7562), René Stauß (7508), Nico Beckers (7487) und Manuel Eitel (7446). Luca Wieland (8201) hat scheinbar leider kurzfristig abgesagt.
Im Siebenkampf sind Sophie Hamann (5726), Anna-Lena Obermaier (5239), Lisa Steinlage (5223) und Jana Schubert (5209) dabei.
Einige Topathleten werden auch wieder Einzelstarts machen, diese sind aber noch nicht angekündigt.
(24.07.2017, 15:45)Dackfield schrieb: Was denkt ihr, Kaul schon ein Kandidat für Berlin 2018?
Ich denke schon, da jetzt zwar die Männergewichte und Hürden kommen, aber er im Winter sich nochmal klar verbessern dürfte und daher sich das ganze Punktechnisch ausgleichen sollte.
Ich habe mir mal Abele, Brugger, Schrader, Knobel, Kazmirek und co angesehen - und sogut wie alle haben in ihrem ersten Männerjahr punktetechnisch zu ihrem letzten U20 Jahr draufgesattelt oder wie Knobel nur rund 100 Punkte verloren.
Ob Kaul für Berlin ne Chance hat, hängt eher von den anderen ab. Fall Schrader und Abele halbwegs gesund sein sollten, wirds da oben ganz eng, dann hätten wir vier Kandidaten um die 8600, dazu Brugger und Wieland. Wenn wie zu erwarten die Hälfte wegen Verletzung ausfallen, hat Kaul ne gute Chance.
mal eine provokante These: Während in den Ballsportarten das Mentaltraining längst seinen feste Platz gefunden hat, ist das in der Leichtathletik noch nicht ganz angekommen. Es gibt einzelne Athleten, die es auf eigene Faust nutzen. Aber das Ganze wird nicht so strukturiert und konsequent angegangen wie das Training des Körpers.
Ich finde, insbesondere in der U20-EM schlagen sich die Defizite im psychologischen Bereich sehr deutlich nieder. Es gibt viel Scheitern und wenn man sich die Berichte mal unter diesem Aspekt durchliest, merkt man, dass es fast immer am Kopf liegt. Das sind alles Probleme, die man mit der richtigen mentalen Vorbereitung nicht hätte.