Einer der Kommentare schreibt dazu, dass der Halbmarathon ein Rundkurs ("Ring") sei und der Marathon mehrmals auf der Ringstrecke läuft um dann in Schleifen davon abzubiegen.
Wenn das wirklich so ist, ist das doch eine extrem unglücklich Streckenführung, die den Läufern und den Streckenposten viel abverlangt...
Ciao
dirk
PS: Mehr bei der HNA (der "Lokalzeitung" in Kassel)
Live_ergebnisse sind mit Vorsicht zu geniessen, Zeiten wirken auf mich etwas zu schnell - also die bei 3,6k.
Hottenrott war im letzten Livebild was ich sah fast direkt hinter Mockenhaupt, finde ich schon relativ mutig.
Da wir ja gerade bei mäßig ernsten off-season-Themen sind: Bin ich der einzige, der das neue "gelbe" Nationaltrikot, sagen wir mal gewöhnungsbedürftig" findet?
Ich verstehe ja, dass sie irgendwann mal den 1950er-Style mit roten Brustring abgeschafft haben. Das hatte allerdings den Vorteil, zumal in Zeiten kleinerer Fernseher und weniger scharfer TV-Bilder, ziemlich charakteristisch und gut von weitem erkennbar zu sein - außerdem war es über Jahrzehnte im wesentlich gleich, man musste sich nicht bei jeder neuen Meisterschaft neu orientieren.
Es gab dann ein paar ganz nette Trikots, wobei mir eins ein bißchen zu schwarz gewesen ist (Google-Bildersuche Holzdeppe zeigt diesen Athleten mit dem schwarz-roten, das ich meine). Aber auch das war noch um Längen besser als das gegenwärtige weiße mit schwarzen Pünktchen (erscheint grau) und hellgelben Trägern. Gerade von weitem ist das nicht sehr distinktiv, zumal die Frauen ja meistens die superknappen bauchfreien tragen, da erscheint das im wesentlich weiß.
Seit wann sind gelb und weiß die deutschen Farben? Die Farben sind schwarz-rot-gold. Gold ist, wenn schon keine Goldfarbe (die hatten sie auch mal drin) dann ein sattes Gelb so wie auf der Flagge. Nicht dopingprobenhellgelb.
Oder das Gelb halt ganz weglassen und mehr rot. Die Polen haben eher weiß, die Russen sind auch nicht mehr hauptsächlich rot, A und CH sind nicht so dominante LA-Nationen, es wäre echt kein Problem, wenn wie früher rot und weiß das deutsche Trikot dominierten.
Mal wieder zum Training. Auf der heutigen Seite der LA.de ist eine DLV-Sprinterin (oder wem gehört sie
eigentlich -dem Verein, dem Bt oder dem DLV oder wem?) dies ist aber eine anderes Problem, zu sehen.
Meine Frage: Ist die Hose nur verrutscht oder ist die Beckenstabilität so in Ordnung? Wenn "nein", welche Übungen
schlagt Ihr vor.
nico
Ich fand das Jahr der deutschen Frauen überragend, trotz der Staffel-Enttäuschung bei der WM. Lückenkemper unter 11s, Prepens 200m Weltmeisterin bei der U18, Weltrekord der U20-Staffel, alles extrem außergewöhnliche Leistungen. Acht deutsche Frauen unter 11.30 gabs seit der Vereinigung noch nie, in den letzten 20 Jahren waren es nie mehr als vier. Lückenkemper ist mit ihren 10.95 die Nummer eins in Europa zusammen mit Schippers, bei der U23 die Nummer zwei in der Welt. Von den fünf schnellsten U20-Europäerinnen über 100m kommen vier aus Deutschland.
Die Frage ist, warum sehen wir keinen ähnlichen Aufschwung bei den Männern? Gertrud meinte, die Leistungen wären auf die Umsetzung neuester Erkenntnisse im Training zurückzuführen, aber müssten sich die nicht auch bei den Männern auswirken? Während die Frauen in jedem Altersbereich zumindest in Europa ganz vorne dabei sind, laufen wir bei den Männern überall hinterher. In der U23 ist der schnellste Deutsche 16ter in der Europa-Bestenliste über 100m, vor ihm unter anderem ACHT Briten. Die DLV-Staffel ist überaltert, die Besten gehen alle auf die 30 zu oder sind schon drüber. Woran liegt das?
Und was wird nächstes Jahr abgehen? Lisa Mayer hat laut Flash-News auf la.de eine Zeit unter 11s als festes Ziel, wenn sie gesund bleibt wird sie die nächstes Jahr laufen (glaube ich). Ulli Kunst traut Lückenkemper langfristig eine 21.xx über 200m zu, ich denke, sie wird 2018 deutlich unter 22.40 bleiben.
Bei den Männern hab ich keine Ahnung, was nächstes Jahr kommen wird. Gibts jemanden im Jugendbereich U23, U20, dem eine Zeit unter 10.20 zuzutrauen ist? Findet sich junges Blut für die Staffel?
Hallo Frau Schäfer, ich würde mich freuen Ihre Meinung zum Training Beinpresse von Djanila Böhm (ART Dd.),
400m Hürden DM,zu hören. Auf ihrer Facebookseite ist ein Vidio davon. Es geht mir nicht um 300kg oder so, sondern nur
um das "Durchschlagen" der Kniegelenke. Ich hoffe für sie, dass das die Gelenke bis nach!der EM aushalten.
Vielen Dank.
nico
Nachdem ich mir für mehrere 1500m-Rennen noch mal die Verläufe und splits angesehen habe, meine ich, dass Klosterhalfen beim HF in London aus welchen Gründen auch immer nicht in Topform gewesen ist und der Vorstoß nicht tollkühn und nicht zu schnell war, sondern eben nur aufgrund mangelnder Tagesform zum Einbruch geführt hat, was man vorher nicht unbedingt wissen konnte. Dass es vielleicht dennoch nicht die beste Taktik in einem so starken Feld gewesen sein mag, ist eine andere Frage. Ebenso ist freilich offen, ob sie mit Verbleiben im Feld und einer schnellen letzten Runde den sicheren Finalplatz hätte erreichen können.
Die schnelle Zwischenrunde in London ist mit ca. 60 nicht schneller als in Lille und Bydgoszcz (eher eine halbe sec. langsamer). Klar, diese beiden Rennen gingen viel langsamer los: Erste 700 etwa 7 bzw. 8 sec. langsamer als in London), aber da läuft sie nach der schnellen Runde knapp unter 60 jeweils noch eine 62er Runde drauf. Bei der DM sind die ersten 700 jedoch fast 7 sec. schneller als in London (1:54 vs. ca. 2:00-01) und sie läuft zwei ca. 62,5-Runden hintendrauf.
Mag sein, dass der Vorlauf am Vortag schon ausgereicht hat, um die entscheidende Kraft zu nehmen oder irgendwas anderes, aber in der Form von Erfurt oder Bydgosczc wäre sie m.E. nicht so krass auf den letzten 200m eingebrochen.
Das Solo in Erfurt ist unglaublich, m.E. stärker als die Performance beim ISTAF. Wenn sie bei/in der Form der DM einen Pacemaker gehabt hätte, der 800 in 2:06 statt den tatsächlichen 2:10 angelaufen wäre, wäre sie 3:56-57 gelaufen.