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Einige Topathleten am Start: Rebekka Haase, Cindy Roleder, Julian Reus, Arthur Abele, Christina Schwanitz und Sara Gambetta (laut DLV Who's not Liste bereitet sich Sara bereits auf den Sommer vor, hat man wohl vergessen, ihr mitzuteilen ).
Die Bemühungen des DLV, die Königsdisziplin der Leichtathletik möglichst bald und möglichst vollständig von der Bildfläche verschwinden zu lassen, tragen langsam Früchte - herzlichen Glückwunsch.
Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder gelungen ist, die Deutschen (Hallen-)Meisterschaften im Mehrkampf nicht ausrichten zu müssen, indem man die Veranstalter mit absurden Vorgaben, einer katastrophalen Kommunikation und dem Abwälzen der immensen finanzielle Verluste davon überzeugte, sich keineswegs wieder zu bewerben, hat man jetzt endlich einen weiteren Hebel gefunden, die lästige Veranstaltung, wenn sie denn schon stattfinden muss, zu einem teuren Totentanz zu machen: Die Steigerung der Normen um 600 (sechshundert!) Punkte bei den Frauen und Männern und 500 Punkte (w U20) zeigt die erhoffte Wirkung: Gemeldet sind zwischen 6 und 12 Teilnehmer(innen). Erfahrungsgemäß gehen davon 1-2 nicht an den Start und 1-4 kommen nicht durch. Vermutlich werden noch Meisterschaftsstandards veröffentlicht, um zu ermitteln, ob jemand deutsche® Meister(in) genannt werden kann, der als einzige® durchgezogen hat: Konsequent wären dafür 4.500 Punkte bei den Frauen und 5.500 Punkte bei den Männern. Der Begriff Mehrkampffamilie bekommt eine ganz neue Bedeutung für mich. Kernfamilie sozusagen.
Wer so mit ambitionierten Athlet*innen umgeht, der braucht gar keine Gundersen-Methode, keinen 8-Kampf und muss auch Bundestrainerstellen nicht in derart unprofessioneller Weise besetzen, wie es gern geschieht. Wer so handelt, macht die Disziplin mit ganz wenig Aufwand kaputt.
Vorerst: mir viel kein besserer Titel ein.
Mir geht es hier darum , was ihr zum Thema U16/U18 DMs in Einzel bzw. Block denkt .
Ich persönlich würde alles umhauen und neu aufbauen .
zu U16 Einzel DMs : naja. Kommt auf die Teilnehmer drauf an. Ansich etwas selbstverständliches aber mMn bringt das jugendliche zu sehr auf eine Disziplin zu konzentrieren genauso wie unerfahrene Trainer die ihre Kids beispielsweise nur noch auf Sprint trainieren würden und das mit 14,15,16 Jahren schon .
Bei Block ist das was anderes. Mehrere Diszplinen zusammen gehauen. Ansich hatte man einen guten Hintergedanken doch scheint der DLV das ja eher abzulehnen wie es in 2018 schien und sich doch auf Einzel zu konzentrieren.
Also das ist echt ein Chaos in Deutschland und der Leichtathletik von unten bis oben sollte man eine neue Struktur auf bringen und vorallem eines: Kinder in sehr jungem Alter zu dem Sport anwerben aber nicht einfach ein 10 jähriges Kind mit 17 zum aus brennen bringen.
Immer wieder fällt mir auf, dass es unterschiedliche Formen der Kaderzugehörigkeit mit den entsprechenden Vorteilen geben sollte. Gerade jetzt in einem neuen Fall sticht das extrem ins Auge. Nicht die Kaderzugehörigkeit macht die Leistung, sondern der sehr gute Heimtrainer sorgt vorrangig für die Leistung. Gerade in schwachen DLV-Disziplinen trifft es zu, dass außerhalb des DLV-Mainstreams andere Wege gegangen werden müssen. Folglich sollte die Kaderzugehörigkeit mit anderen Maßtäben als Linientreue und DLV-Teamzugehörigkeit gemessen werden. Es sollte nur um Leistung und Leistungsperspektive gehen. Wer sagt denn, dass vom DLV "aussortierte" AuA sich nicht (mehr) entwickeln? Gelegentlich komme ich auf diesen Punkt zurück. Manchmal ist genau das Gegenteil der Fall, in manchen Fällen läuft eine Kooperation zwischen Heimtrainer und DLV-Trainer gut. Folglich muss man die Weichen individuell unterschiedlich stellen. Entscheidend ist für AuA, dass sie vernünftig betreut werden und ein sehr gutes Zeitmanagement hinsichtlich Sport, Beruf und Privatleben haben.
Es fällt unglaublich ins Auge, dass der DLV in manchen Disziplinen total auf dem falschen Dampfer fährt und gewisse Heimtrainer es besser wissen. Also - lasst sie einfach in Ruhe und bei Kaderzugehörigkeit mit den gewissen Vorteilen machen! Es geht nur um Leistung und nicht um irgendeinen "Klüngel", den sich vielleicht einer in seinem stillen Kämmerlein für alle ausdenkt. Es führen viele Wege nach Rom und viele Trainer haben auch den Kopf zum Denken, nicht nur die in Amt und Würden. Manchmal sind "Schleichwege" und "Querdenker" besser!!!
Mir fällt sehr oft auf, dass bei schlechten Ergebnissen nur einseitig die Trainer/innen unter Beschuss geraten. Nur ganz wenige AuA rechnen auch mit ihren begangenen Fehlern ab. Mir fällt dazu ebenso ein ganzer Katalog an Fehlern ein. Nicht immer "kehren neue Besen" gut, manchmal schon. Das sollte auch jeder/m AuA gegenwärtig sein. Es kommt also sehr akribisch auf viele Details an. Ich halte es wie bei einer in die Bredouille getriebenen Ehe für angebracht, nicht bei jeder "Kleinigkeit" die Gemeinsamkeiten aufzukündigen. Gemeinsamkeiten muss man sich auch gemeinsam erarbeiten, wobei jede/r seinen/ ihren Freiraum braucht.