Es ist bereits der Kalender für nächstes Jahr ersichtlich https://www.worldathletics.org/Competiti...endar/2021
Los gehen soll es am 8.5 in China eine Woche nach den World Relays. Dieses Jahr verpassen die Deutschen aufgrund der Meisterschaften immerhin nur ein Meeting (Rom).
Nach Olympia ist der Kalender sehr eng getaktet: 3 Meetings innerhalb 1 Woche (Gateshead, Lausanne, Paris)
Auf la.de gibts das Resultat für den 10K in Berlin mit einigen PBs für deutsche Läufer.
Wer ist denn Emma Heckel? 33:54 sind für eine 18 jährige beachtlich, viel schneller war Alina Reh in dem Alter nicht. https://www.leichtathletik.de/news/news/...vitational
(21.09.2020, 18:28)Sprunggott schrieb: Die (deutschen) Leichtathleten (Trainer) denken einfach nicht dynamisch genug und sehr konserativ.
Ich würde mir hier mehr Mut wünschen, denn das beste Training ist der Wettkampf.
Wer hat denn Ende September noch Zeit, um die Welt zu tingeln? Die ganzen Sportsoldaten/polizisten müssen normalerweise im September zum Dienst antreten. Für Studenten geht das Wintersemester los und irgendwann zwischen der Saison 2020 und Beginn der Vorbereitung auf 2021 wollen sie auch ein paar Wochen Urlaub machen.
Uganda hat heute sein Aufgebot bekanntgegeben und mit Jacob Kiplimo und Joshua Cheptegei zwei Topfavoriten nominiert, die allerdings noch nie einen Halbmarathon gelaufen sind. Da hat Kamworror auf jeden Fall starke Konkurrenz. https://worldathletics.org/news/news/wor...andan-team
(20.09.2020, 19:04)Nanobot schrieb: Ich bin sehr gespannt, was aus Zhoya wird. Er ist, was das allgemeine athletische Talent angeht, noch einmal auf einem anderen Niveau. Wäre schön, wenn [er und Duplantis] sich in Zukunft einige Duelle liefern würden.
Bei Zhoya geht die Tendenz nach den Ergebnissen dieses Jahres wohl eher Richtung Hürdensprint als Stabhochsprung. Wenn es darum geht einen echten Konkurrenten für Duplantis zu finden, würde ich auf Timur Morgunov hoffen, der ja noch ein paar Jahre jünger als Kendricks ist.
(18.09.2020, 08:22)lor-olli schrieb: Schon amüsant, da fliegt ein 20 jähriger über einen 26 Jahre alten Bubka-Rekord und hier wird über "Leistungsdurchschnittsware" diskutiert…
Ich ziehe zwei alternative Schlüsse:
- entweder der Rekordsprung von "Mondo" ist wie bei Börsengeschäften schon eingepreist
- oder hier sprechen Experten vornehmlich über ihre eigenen Interessen
…schwere Entscheidung…
Für mich sieht es so aus, dass Duplantis angesichts seines Alters und angesichts seines Leistungsvermögens, durchaus in der Lage ist die LA in den nächsten Jahren immer wieder auch in die "großen" Schlagzeilen zu bringen. Die 6.15 hat er mit mindestens 6-8 cm Luft zur Latte überquert, angesichts dessen müssen auch Warholm (der WR ist 28 Jahre alt…) oder Ingebrigtsen zurückstecken (obschon ich Warholm dieses Jahr den WR noch zutraue)
1) Ich kann nur für mich sprechen:
Ich finde Leistungen/Weltrekorde in technischen Disziplinen allgemein weniger beeindruckend als Leistungen/Weltrekorde in Laufdisziplinen.
2) Interessant (man könnte auch sagen "amüsant"), dass du Ingebrigtsen und Warholm erwähnst, aber nicht den Athleten, der dieses Jahr bereits einen Weltrekord gebrochen hat (oder den Athleten, der jünger als Ingebrigtsen ist und trotzdem sowohl über die 3000 m als auch über die 5000 m besser ist).
3) Ich frage mich auch, inwieweit ein Stabhochspringer als großer Star taugt. Ich denke es wäre für die Leichtathletik besser, wenn es einen dominanten Amerikaner im Sprint geben würde (Coleman, Lyles).
OT: Zur besseren Einschätzung der eigenen Laufleistung bedient sich manch Hobbyläufer oder Breitensportler der Altersleistungs-Rechner für unterschiedliche Laufstrecken von Greif oder Sauer. Gibt es speziell für die LA ähnliche Rechner von den Schülern bis zu den Senioren ? ... von der Sinnhaftigkeit mal abgesehen.