03.11.2025, 21:23
Hat jemand Zugriff auf den Artikel in der Stuttgarter Zeitung?
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Germany Athletics
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03.11.2025, 21:23
Hat jemand Zugriff auf den Artikel in der Stuttgarter Zeitung?
03.11.2025, 21:37
(03.11.2025, 21:17)mariusfast schrieb: Dethloff attackiert Sven Rees auf Insta mit den entsprechenden Würg und Kopffassen Emojis Okay, die Grundlage erschließt sich mir nicht wirklich. Warum dürfen Athleten nicht beim Landestrainer trainieren. Sie sollten dann allerdings auch Landeskader sein. Dass es nicht Aufgabe eines Landesverbandes ist, Kaderlose Vereinsathleten zu betreuen sollte klar sein - obwohl das häufig auch anders gehandhabt wird
03.11.2025, 21:40
Daher würde mich der Kontext (d.h. der erwähnte Zeitungsartikel) interessieren...
03.11.2025, 21:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.11.2025, 22:14 von CoachnEngineer.)
(03.11.2025, 21:37)Reichtathletik schrieb:(03.11.2025, 21:17)mariusfast schrieb: Dethloff attackiert Sven Rees auf Insta mit den entsprechenden Würg und Kopffassen Emojis Ich denke, es geht den Verbandsverantwortlichen um die Wahrung der gleichen Randbedingungen zwische Vereinen wie Stuttgart Athletics (darum geht es doch hier, oder?) und anderen (bodenständigen) Vereinen. Es war in der Vergangenheit bei anderen finanzstarken Vereinen ja schon zu beobachten, dass das eingesammelte Geld großteils genutzt wurde, um den Sportlern ordentlich "finanzielle Unterstützung" zu bieten, gleichzeitig aber die Trainer vom Verband bezahlt wurden. Hier hat eine saubere Trennung leider ja schon oft nicht funktioniert. Darum geht es doch sicherlich hier. Wenn Hr. Dethloff bereit ist, den gleichen Trainern einen ihrem Einsatz, der letztlich dem Verein imagewirksam nutzt, entsprechenden Anteil an Aufwandsentschädigung (sprich Gehalt) aus "Athletics"-Mitteln zu zahlen, können die Sportler sicher auch bei diesem Trainer weitertrainieren.
03.11.2025, 22:12
(03.11.2025, 21:40)S_J schrieb: Daher würde mich der Kontext (d.h. der erwähnte Zeitungsartikel) interessieren... Der Artikel könnte inhaltlich allgemein mehr in die Tiefe gehen, aber hier mal als Zitat das, was dazu geschrieben ist: Stuttgarter Zeitung schrieb:Was Sven Rees, Geschäftsführer von Leichtathletik Baden-Württemberg, von Dethloffs Idee hält, hat er den Landestrainern unmissverständlich klar in einer Mail mitgeteilt: „Ich habe alle Trainerinnen und Trainer in Baden-Württemberg, die zu 90 Prozent über Landesmittel finanziert werden, darüber informiert, dass sich Athletinnen und Athleten, die sich einem Germany-Athletics-Club anschließen, einen neuen Trainer suchen müssen.“
03.11.2025, 22:53
(03.11.2025, 22:12)vedo schrieb:(03.11.2025, 21:40)S_J schrieb: Daher würde mich der Kontext (d.h. der erwähnte Zeitungsartikel) interessieren... Ich kann den Ausführungen nicht ganz folgen: Warum sollen die GA nicht von der mit Landesmitteln aufgebauten Infrastruktur profitieren können? Das können doch alle anderen Vereine (zu Recht) ebenfalls. Wenn ich morgen einen Verein gründen würde, wäre ich genauso auf die vorhandene Infrastruktur angewiesen.
03.11.2025, 23:03
(03.11.2025, 22:53)Citius schrieb:(03.11.2025, 22:12)vedo schrieb:(03.11.2025, 21:40)S_J schrieb: Daher würde mich der Kontext (d.h. der erwähnte Zeitungsartikel) interessieren... Die Vereine bezahlen aber Beiträge an den jeweiligen LSB, die anhand ihrer Mitgliederzahl ermittelt werden. Manch Bodenständiger Verein, der 1 oder 2 Landeskader-Athleten generiert hat, die dann von Landestrainern teilweise mitbetreut werden, zahlt durchaus für eine 4stellige Mitgliederzahl Beiträge. Das ganze basiert auf einer Art Solidaritätsprinzip. Ob das noch zeitgemäß ist, darüber kann man diskutieren. Wenn dann aber ein GA Verein für vll. 20 Mitglieder Beiträge an den LSB zahlt, dann aber für 80% ihrer Trainertätigkeit gerne auf Landesmittel zugreifen möchte, dann gerät das Solidaritätsprinzip gehörig ins Wanken. GA brüstet sich damit, Leistungssport mit modernen Managementansätzen, sozusagen betriebswirtschaftlich optimiert, darstellen zu wollen. Dann sollte er bei der Finanzierung der ÜL halt eben auch die Kostenverantwortung übernehmen. (03.11.2025, 23:03)CoachnEngineer schrieb: GA brüstet sich damit, Leistungssport mit modernen Managementansätzen, sozusagen betriebswirtschaftlich optimiert, darstellen zu wollen. Dann sollte er bei der Finanzierung der ÜL halt eben auch die Kostenverantwortung übernehmen. Betriebswirtschaftliche Optimierung - das heißt doch, Kosten zu externalisieren, wo es nur geht... ![]()
03.11.2025, 23:17
(03.11.2025, 23:09)Sandmann schrieb:(03.11.2025, 23:03)CoachnEngineer schrieb: GA brüstet sich damit, Leistungssport mit modernen Managementansätzen, sozusagen betriebswirtschaftlich optimiert, darstellen zu wollen. Dann sollte er bei der Finanzierung der ÜL halt eben auch die Kostenverantwortung übernehmen. klassisches cherry picking; Das etablierte System verteufeln, aber jeden Vorteil, den es bieten kann, mitnehmen ![]()
03.11.2025, 23:18
(03.11.2025, 23:03)CoachnEngineer schrieb:(03.11.2025, 22:53)Citius schrieb:(03.11.2025, 22:12)vedo schrieb:(03.11.2025, 21:40)S_J schrieb: Daher würde mich der Kontext (d.h. der erwähnte Zeitungsartikel) interessieren... Okay, vielen Dank für die Erklärung. Dessen war ich mir so nicht bewusst. Bei den „Stützpunkttragenden Vereinen“ sieht das Ganze aber doch sehr sehr ähnlich aus. |
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