Ulli Haupt veranstaltet einmal im Jahr in Hilden ein Treffen früherer Leichtathletinnen und Leichtathleten. Er rief mich wegen Andrea Röddecke (ehemalige Diskuswerferin in Wolfsburg und Leverkusen in den 80er Jahren) an, ob ich ihm helfen könne. Leider weiß ich ihren jetzigen Aufenthaltsort nicht. Sie wird wahrscheinlich durch Heirat auch einen anderen Namen tragen. Wer kann helfen?
Derweil startet der DLV mit den Starßenlauf-Lobbyverband direkt eine Wettkampfserie über 5km für Jugendliche und schreibt Preisgelder und kostenlose Trainingslager-Teilnahme aus. Dafür müssen die Kiddies, die auf 5km Verheizt werden nun aber am besten schon in zwei Wochen das erste Mal laufen und quer durch die Republik fahren.
Das ist doch das Höchstmaß an Spezialisierung und die Gefahr zum Verheizen.
Da kann man besser mal Aufwandentschädigung für alle teilnehmenden Vereine der U18/U20 zahlen statt Preisgelder für 5km Straße in der Jugend
ich möchte mein Nicht-Wissen einmal mehr zur Schau stellen und eine vielleicht "dumme Frage" stellen, die Athletinnen und Athleten an mich richten.
Wie finanzieren andere ihre Trainingslager?
Corona und Energiekrise haben eine Woche in Deutschland oder gar im Mittelmeerraum sehr teuer werden lassen. Trainingslagerkosten sind mittlerweile bei hohen dreistelligen oder gar kleinen vierstelligen Summen pro Woche pro Person angekommen. Die günstigen Alternativen in der Umgebung und Jugendherberge sind ab einem gewissen Alter verständlicher Weise nicht mehr gefragt oder zielführend.
Im Bekanntenkreis ist es meist so, dass vorab Klingen geputzt werden oder andere Spendenaktionen laufen, um ein bisschen Zuschuss zu zahlen (weitere Zuschüsse für finanzschwache Kinder kommen noch hinzu).
Nun sehen die Heranwachsenden natürlich auch, dass die Vorbilder (und das sind nicht allein Gina Lückenkemper und Malaika Mihambo, sondern auch andere Leichtathleten, die als cool empfunden werden aber "nur" bei Deutschen Meisterschaften antreten) regelmäßig in Trainingslagern sind, wärhend wir alles zusammenkratzen, um das einmal im Jahr zu machen.
Wie finanzieren die das? Machen die das alles aus eigener Tasche oder bezahlt der DLV oder Landesverband das? Oder gibt es noch Fördertöpfe, die man abzapfen kann?
.. der Wunsch die Dm Blockwettkampf abzuschaffen ...
Bin mir nicht sicher, ob das wirklich so sehr sinnvoll ist. D.h. man züchtet schon unter U18 nur noch auf Einzeldisziplinen und verheizt die Athleten noch früher?
Ich bin der Meinung, dass sich im U18 Bereich eine zumindest etwas vielseitige Ausbildung positiv auswirkt und eine entsprechende DM auch den begabten Spätentwicklern eine Perspektive gibt, um am Ball zu bleiben. EIne Abschaffung des Blocks finde ich nicht gut.
Wie sehr sich der Kommentator doch geirrt hat: Die deutschen Medien würden voll sein mit Berichten auf den Frontseiten und Bildern unserer beiden strahlenden Medaillen Gewinnerinnen über 3000 m Klein und Klosterhalfen. In der FAZ findet sich eine kleine Randnotiz, ganz unten auf der Seite. Peinlich, peinlich, was ist mit den deutschen Journalisten und Redakteuren bloß los?
Zitat:Der EM-Elfte im Kugelstoßen Simon Bayer (VfL Sindelfingen) ist der Routinier in der Männer-Konkurrenz, die ohne deutschen Speerwerfer und somit ohne eine deutsche Mannschaft stattfindet.
Wie kann es denn sein, dass der DLV garkeinen Speerwerfer aufbietet? Und das in einem Mannschaftswettbewerb? Zugegeben, ich hab davon bislang noch nie gehört, aber entweder trete ich als Team an oder nicht?
Sind sich dann ausgerechnet die derzeit besten Werfer des disziplinblocks zu schade? Das finde ich schade, zumal die deutsche LA jeden Erfolg gebrauchen kann. Und wenn die Bundeskader alle "verhindert" sind wäre das sicher für einen Werfer der zweiten Reihe eine tolle Gelegenheit gewesen, mal für Deutschland antreten zu dürfen (und für ihn und seinen Verein eine tolle Vermarktungsmöglichkeit)