der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass eine technische Feder als Prothese ein klarer Vorteil beim Weitsprung(und beidseitig auch beim Laufen) ist.
M.E. sollte man in der Wertung ganz eindeutig zwischen Athleten mit technischen Hilfsmitteln und Athleten ohne Hilfsmitteln trennen.
Wenn man da einmal die Türe für solche Hilfsmittel öffnet haben wir irgendwann verrückte die sich für einen Olympiasieg den Unterschenkel amputieren lassen !
und schließlich eine Formel 1 der besten Prothesen.
Bei Pistorius war die Grenze schon eindeutig überschritten. Die Ergebnisse des ersten Gutachtens damals waren schon eindeutig.
Wenn wir für jede Prothese erst ein Gutachten abwarten müssen, werden Wettkampfwertungen zu eine Farce.
Das problem ist dass man immer in gefahr ist als asoziel eingestuft zu werden, weil man Behinderte nicht einer Klasse mit gesunden werten will.
ich kenne aber einige behinderte Spitzensportler die eine gemeinsame Wertung für absoluten Schwachsinn halten.
Finden heute statt, sind auch ein paar Deutsche dabei, Startlisten und Live-Results hier. Wenn jemand Zeit und Lust hat, kann er/sie gerne die deutschen Starter raussuchen, bin grade auf dem Weg ausm Haus, deshalb keine Zeit.
Am Donnerstag starten die US-Meisterschaften. Da es in diesem Jahr keine internationale Meisterschaft gibt, für die man sich qualifizieren muss, sind die Felder erwartungsgemäß etwas schwächer besetzt, aber die ein oder andere Topleistung dürfte man wohl trotzdem zu sehen bekommen.
Außerhalb der offiziellen Fernsehübertragungszeiten wird es hier http://live.usatf.tv.s3-website-us-east-.../live.html
einen Livestream geben.
Auf den üblichen Streamingseiten werden dann wahrscheinlich auch die Universal Sports & NBC Übertragungen abrufbar sein.
Es war einer meiner Lieblingsthreads im alten Forum, den ich auch hier nicht missen möchte. Wo stehen die Deutschen im Hinblick auf das kommende Großereignis in der bereinigten Bestenliste (nur die Top drei pro Land zählen).
Oft ist das auch ein guter Anhaltspunkt, wen man auch ohne Norm mit zum Großereignis nimmt. Nach der Team-EM nehmen die Bestenlisten so langsam Formen an, und einen ersten Blick kann man, denke ich, mal wagen.
(22.06.2014, 22:29)dominikk85 schrieb: Besonders erfreulich waren auch die Leistungen im Mittel und Langstrecken Bereich (benitz, Gabius...). Die Sujews sind natürlich beide langsam im Spurt. Wenn ich ihr Trainer wäre würde ich im winter noch mal gezielt mit einem Sprinttrainer zusammenarbeiten und wenn das nicht klappt Richtung 5/10K oder sogar Straße gehen.
Das mit dem Sprinttrainer ist nicht die Lösung.
Benitz war heute der schnellste im Spurt. Ich bin mir nicht sicher, ob Benitz auch der schnellste der Teilnehmer im Sprint wäre.
Würden alle Teilnehmer des 800 Meterfeldes ausgeruht einmal mit Lichtscheine max. 100 Meter fliegend laufen, Benitz wäre eher am Ende einer solchen Rangliste.
Mit den Sujews ist entweder ein mentales Problem oder es gibt Trainingsfehler. Vielleicht fehlt im Training aber auch die richtige Abstimmung zwischen Regeration und höherschwelligen Reizen. Sie erscheinen mir zu oft im Wettkampf nicht wirklich frisch und ich habe den Eindruck, das sie in dem ein oder anderen Training eine bessere Leistung abrufen als im Wettkampf. Natürlich unter Vorbehalt, da ich nicht Zeuge von deren Trainingseinheiten bin.
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(22.06.2014, 18:10)Robb schrieb: Es gibt also mindestens 15 russische 400m Läuferinnen, die Ende Juni noch kein einziges Rennen absolviert haben und im stillen Kämmerlein trainieren? Den Gedanken finde ich unheimlich beruhigend.
Das ist ja eines der Hauptprobleme der LA - da tauchen Leute aus der versenkung auf, erreichen Superleistungen und keiner glaubt sie.
Das gilt aber nicht nur für Russland.
Ist leider so. Die Konkurrenz im eigenen Land ist dermassen schwierig, dass jeder versucht bis zum 10.7 maximal im Training zu bleiben für die Russischen Meisterschaften.
Dadurch, dass Russlands Athleten von der IAAF Diamond Leaque stark diskriminiert werden - haben sich offenbar dieses Jahr viele entschlossen der Diamond Leaque fern zu bleiben. Die Anzahl der Russischem Athleten ist minimal.
In der Diamond Leque gilt möglichst billig sprich viele Afrikaner. Deren Leistungen sind überwiegend mässig. 90% der Russischen Disziplinensieger geben nie ein Interview.
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