Hallo LA-Freunde!
Wo soll ich nachgucken, wenn ich die DR-Anerkennung Bestimmungen nachschauen kann?
Am Freitag ist J.S. (M55) neuen D-Rekord in 800m in der Halle gelaufen. Leider ist die elektronische Zeitaufnahme ausgefallen und musste handgestoppt werden.
Bei dem Thema: welche Wettkämpfe werden als DR anerkannt? Jedes LA-Meeting?
bevor man in Bayern ein Sportstudium beginnen kann, ist eine Aufnahmeprüfung notwendig. U.a. wird die Sprintfähigkeit getestet:
Hierbei muss man aus dem Hochstart 60m laufen. Es wird jedoch nicht wie sonst üblich aus einem Tiefstart gestartet, sobald ein Startsignal erfolgt ist, sondern aus dem Hochstart.
Der Athlet kann selbst entscheiden, wann er losläuft. Die Zeitmessung beginnt, sobald eine Lichtschranke (am Start) unterbrochen wird, die zw. 0,5m und 1m vor einem liegt (d.h. kein fliegender Start).
Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie eine Zeit von 7,21s einzuordnen ist.
Einerseits hat man den Vorteil, dass die Reaktionszeit nicht in die Gesamtzeit einfließt.
Andererseits hat man den Nachteil (?), dass man aus dem Stand weglaufen muss.
Hat jemand Erfahrungswerte, welcher Zeitunterschied aus obiger Versuchsanordnung zu einem normalen Tiefstart resultiert? Was ist diese Zeit wert?
Zeitplan,Teilnehmer und Ergebnisse für den Länderkampf am Samstag findet man [Nur angemeldete Benutzer können diesen Inhalt sehen!].
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Kenenisa Bekele läuft am Freitag in Dubai seinen dritten Marathon. Nach einem vielversprechenden Debüt in Paris (1., 2:05:03) hat er seine Lektion aus dem (für ihn) enttäuschenden Auftritt in Chicago (4., 2:05:51) gelernt.
Zitat:"I saw that I had to train more and in a different way if I were to be successful in the marathon,” said the Olympic champion, who also has a new and well-known coach from Italy: “Renato Canova has taken over my training since Chicago. He is with me in Addis Ababa and the training is going well.”
Die verlautbarte Zielsetzung sind der Streckenrekord (2:04:23) und der äthiopische Rekord von Haile Gebrselassie (2:03:59), aber man darf vermuten, dass der Weltrekord angepeilt wird.
21 Läufer mit Bestzeiten unter 2:10 sind am Start, schärfster Konkurrent für Bekele ist Landsmann Lelisa Desisa (2:04:45).
Bin gerade über das Bild von Katharina Bauer gestolpert.
4,60 Klasse. Aber die Muskeln.... imponierend!
War sie schon immer so muskulös oder hat sie gerade aufgesattelt?
Wieviel Krafttraining steckt dahinter?
So ein paar schmalbrüstige Jungs im Fitnessstudio bekommen gerade Komplexe
30 Liegestütze am Tag reichen da nicht. Ist über die Art ihres Trainings hier mehr bekannt?
Das Ergebnis ist der Hammer, wir haben ja eher selten 18-jährige 8m Springer in Deutschland, aber ein jugendlicher Dreispringer, der über 8m springt? Da müssten sogar 17m im Dreisprung drin sein.
Wir alle kommen nicht umhin, für Dienstleistungen, für Energie, unsere Ernährung, unseren Urlaub, ... zunehmend mehr zu berappen. Auch der DLV macht da gerne mit und bittet uns zur Kasse, z. B. für seine höheren Aufwendungen bei der "Bearbeitung der Meldungen und bei der Betreuung der Senioren zu Internationalen Meisterschaften vor Ort" (" ... um den bewährten Standard aufrecht erhalten zu können" - vulgo DLV) - gemeint ist wohl : den Betreuerstab vor Ort. Deshalb erhöht er die sog. "Organisationsgebühr" von 10.- € auf 15.- €.
Bei den zahlreichen Laufveranstaltungen wird noch schamloser zugegriffen: per sogenanntem "Finisher-Euro" verlangt man (ab 2016) das Vier- bis Fünffache.
Bei der Entscheidung über die Organisationsgebühr beim Verbandstag am 24.3.2000 in Wunsiedel bemerkte ich als anwesender Pressevertreter, "wie so was geht." Ganz am Ende des Abstimmungsmarathons zu v i e l e n Beschlüssen, wurde auch über die (damals) 10.- € abgestimmt. Ein Teil der Stimmberechtigten der LV (181) war am spätem Nachmittag schon abgereist, andere erkannten nicht, worum es ging, und im Saal war überhaupt nur ein (1) Seniorenwart, der hätte dagegen stimmen können.
Der Gipfel : Die Einführung der Gebühr erfolgte im Nachhinein (!), denn schon im Vorjahr hatte man von den international startenden Senioren die 10.- € abgegriffen.
Mir scheint es überhaupt so, als wären die Senioren - meist finanziell gut situierte Rentner, die überall hinfliegen können oder in Deutschland mit ihrem Wohnmobil anzureisen pflegen - die "Melkkühe" des Verbandes zu sein, die auch das dringend notwendige aber überteuerte Nice-National-Trikot kaufen müssen.
Das wird auch nicht entkräftet durchs Argument, dass die 15.- € überhaupt nicht ins Gewicht fallen - bei den ohnehin hohen Teilnahmekosten in fernen Erdteilen ...
Und die Behauptung (des DLV), es sei die Forderung der WMA / EVA, gleiche Trikots zu tragen, ist (historisch gesehen) auch nicht ganz richtig. Ursprünglich war das n u r für die Sprintstaffeln gefordert worden ... später kamen die Mannschaftswettbewerbe der Crossläufer hinzu.
Von mir aus könnten in dieser Pseudo-NM alle Teilnehmer stolz mit ihrem Vereinstrikot an den Start gehen und s o das Image ihrer Sportstadt demonstrieren.