mir ist aufgefallen, dass David Storl (und auch Christina Schwanitz) ungeheuer konstant in seinen Ergebnissen ist.
Entweder stößt er sogar bei den Großereignissen PB oder er ist zumindest nicht sehr weit weg davon, sprich ne 21,50 steht eigentlich immer (und 21,41 zählt für mich auch schon als 21,50 :-))
In den Jahresbestenlisten ist er aber recht selten gaaanz weit vorne zu finden und oft bis zu 4 Amis mit >22m vorne dran. Woran liegt das denn, dass das ja nun wirklich seit Jahren schon so läuft? Haben die Amis das deutsche Sprinter-Gen? Ist das Drehstoßen auf Dauer doch zu instabil? Gibt es (mag dämlich klingen) beim Kugel "Segelwiesen" (also hat das irgendwas mit der Ringbeschaffenheit zu tun?
Böswilligere Unterstellungen mag ich jetzt wirklich nicht äußern, ich bin einfach nur verwundert, dass grade Storl (und oft auch Majewski) große Konstanz zeigt, während das speziell bei den Amis absolut nicht der Fall ist.
Wie groß ist denn die "Standardabweichung" bei einem Weltklasse-Kugelstoßer? Also sind da auch mal extreme Schwankungen drin und Storl ist die Ausnahme oder sollte man seine "Standardleistung +/- 50 cm eigentlich immer bringen können?
(24.08.2014, 21:48)Atanvarno schrieb: Krause mit 4:19 wohl eher nicht.
Was ist nur mit Krause los. Sie muss deutlich unter 4:10 laufen um über die Hindernisse weiterzukommen. Das geht nur mit höherer Tempohärte. Dem zweiten Stagnationsjahr in diesem Alter darf kein drittes folgen! Ich hoffe sie hat den Ehrgeiz im nächsten Jahr eine Schippe draufzulegen..
edit mod: abgetrennt aus "Ergebnisse deutscher Athleten bei kleineren Meetings 2014"
Melanie Bauschke
Malaika Mihambo
Sosthene Moguenara
Shanice Craft
Anna Rüh
Julia Fischer
David Storl
Lisa Ryzih
Marie-Laurence Jungfleisch
Thomas Röhler
Nadine Hildebrand
Cindy Roleder
Lucas Jakubczyk
Young Diamond's Challenge:
Christine Saltenberg
Kim Carina Schmidt
Patrick Domogala (200m)
Christina Hering (800m, freut mich besonders)
Thea Heim
Sonja Mosler
Franziska Hofmann
Unter der Voraussetzung das es stimmt, was die Kommentatoren und Experten sagen (kann dies im Schwimmen nicht einschätzen), dann bringen die Schwimmer auch zum überwiegenden Teil ihre beste Leistung bei den Deutschen Meisterschaften und können diese dann bei dem Höhepunkt kaum wiederholen bzw. steigern. Ähnlich stellt es sich ja bei den meisten Leichtathleten dar.
Liegen da vielleicht übergeordnete Strukturfehler vor? Also nicht auf DSV- und DLV-Ebene, sondern auf DOSB-Ebene? Andere Beispiele: Eisschnelllauf!
Weiterhin: Auch stellen sich die Briten und Franzosen besonders positiv dar und haben die Deutschen in vielen Strecken und Lagen abgehängt!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland weniger Talentierte gibt, aber irgendwas scheinen die anderen Länder besser zu machen!
Und das nicht erst seit gestern! Um den Anschluss zu schaffen, brauch es Zeit, aber vor allem das Wissen um die Fehler...wo liegen diese?
Auf der offiziellen Webpage soll es Live-Resultate geben, auf den üblichen Webpages sind auch Streams angekündigt, ich befürchte allerdings in chinesisch. Komplette Teilnehmerlisten habe ich hier gefunden, allerdings nach Ländern sortiert, also ziemlich sinnlos.Wenn man rechts unter "Select an event" einzelne Disziplinen auswählt, kommt neben dem Zeitplan auch ein Link zur Teilnehmerliste für diesen Wettbewerb. Die aufgeführten SBs sind teilweise veraltet, für Alina Reh ist hier z.B. ihre 9:05 nicht gelistet.
Edit: Grade entdeckt: Laut der Webpage sind ARD und ZDF offizielle Broadcaster, hat jemand auf den beiden Sendern irgendwas aus Nanjing gesehen?