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Die 60m Läufe der Männer sind sehr gut besetzt, bis auf Jakubcyzk ist alles dabei, was in Deutschland schnell ist. Gespannt bin ich auch auf den Saisoneinstieg von Konstanze Klosterhalfen über 1500m.
Vox hat beginnt wohl im Februar mit einer Sendung "Ewige Helden", in der auch 4 ehemalige Leichtathleten mitwirken und zwar Heike Drechsler, Lars Riedel, Frank Busemann und Danny Ecker.
Weiss jemand, was in solchen deutschen Sendungen eigentlich bezahlt wird?
Ich habe vor kurzem einen Artikel gelesen, dass es in Amerika z.B. bei Dancing With the Stars für die Teilnehmer zwischen 125000$ für die Teilnahme und 360000$ für einen Sieg gibt.
Dafür lohnt es sich dann schon, sich zum Affen zu machen.
Das erinnerte mich daran, dass ich vor 25 Jahren mal in Gujan-Mestras bei Bordeaux gewesen bin. Auch da gab es ein Stadion, mit einem Wäldchen anstelle des hierzulande üblichen Fußballplatzes.
Inzwischen sind es zwar weniger Bäume, dafür gibt es aber eine Tartanbahn: https://www.google.de/maps/@44.6194145,-...a=!3m1!1e3
Damals unterschied sich die Rundbahn nicht wirklich von der Umgebung.
Freier Blick auf den Pazifik. Dort wo heute das Baseball-Feld ist, war früher wohl ein Wurfplatz. Irgendwo laß ich, dass ich die deutschen Werfer vor den Olympischen Spielen 1984 dort vorbereitet hätten.
Der Vertrag lief bis 2019, als Grund für die vorzeitige Kündigung werden die verschiedene Skandale der letzten Zeit genannt.
Der finanzielle Verlust für die IAAF soll laut BBC-Bericht um die 30 Mio Dollar liegen.
Wie lange es wohl dauern wird, bis Nike einspringt?
Ich lese hier sehr oft von gravierenden Verletzungen, bei denen ich mir Gedanken mache, wie derartige Athleten mit 50 Jahren aussehen. Schon bei normalem Verschleiß kann man in dem Alter Probleme bekommen, bei enormen Vorschädigungen erst recht. Ich habe erst im letzten Jahr abgelehnt, einen Schüler auf der Leistungssportschiene zu begleiten, weil die orthopädischen Voraussetzungen trotz des Talentes dafür nicht gegeben waren. Wenn Zeitpunkte kommen, wo man Athleten oder Athletinnen nur noch "zusammenflickt", halte ich eine Beendigung für angebracht. Ich bin mir bewusst, dass diese Entscheidungen viel emotionale Kraft kosten.
Ebenso bin ich sehr ehrlich, was die Perspektiven für den Leistungssport aus meiner Sicht anbetreffen. Ich locke keinen zum Leistungssporttraining, obwohl ich von einer Leistungsbegrenzung ohne Aussicht auf Spitzenleistungen ausgehe. Natürlich gebe ich den Leuten etwas Zeit und lasse die Möglichkeiten abtesten; aber irgendwann "schenke ich reinen Wein ein".
Ich weiß natürlich, dass diese Frage etwas reißerisch ist, aber bei Athleten machen wir das ja manchmal auch und mir geht es einfach so um eure Eindrücke . Weiß eigentlich jemand wie das Verhältnis der Trainer untereinander ist?
Hm zur Auswahl fallen mir ein (noch weitere?):
Chauncey Johnson
Andrei Tivontschik
Jörn Elberding
Leszek Klima
Michael Kühnke
Das Gelingen des Projekts setzt eine komplexe Zusammenarbeit voraus: Nachwuchs-Bundestrainer, Landestrainer, spitzensportfördernde Vereine und Trainingswissenschaftler sind eingebunden. „Es braucht für diese Idee ein vernetztes Arbeiten“, sagt Idriss Gonschinska. Die Koordination liegt bei U18-Bundestrainer Jörg Peter. Neben den D/C- und C-Kaderathleten soll im zweiten Schritt die Zielgruppe auch auf die Landeskader der Altersklasse U16 ausgeweitet werden. Dabei ergeben sich Schnittstellen mit den Forschungsprojekten über die Deutschen U16-Einzelmeisterschaften.
Auf Grundlage der Ergebnisse sollen die Nachwuchs-Kader in der Zukunft durch die Talente mit dem vergleichsweise höchsten Potenzial für Spitzenleistungen bestückt werden. Eine Garantie für Top-Resultate sind exzellente Zubringerwerte aber nicht: „Wenn man dreißig Meter fliegend schnell läuft, bedeutet das nicht automatisch, dass man den Balken trifft und abspringt“, erklärt der Cheftrainer am Beispiel des Weitsprungs.
Übrigens sehe ich die Hauptarbeit in der Weiterbildung der Trainer. Es gilt, sie entsprechend zu befähigen, die Talente nach handfesten Kriterien herauszufiltern. Ich gehe mal von mir aus. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich für die Talentfindung keine wissenschaftliche Begleitung brauche. Ich bin selbst praktisch und wissenschaftlich genug geschult, diese Sachen selbst zu initiieren. Ich sperre mich natürlich nicht gegenüber neuen Erkenntnissen. Das mag aber in dem einen oder anderen Fall unterschiedlich sein. Es geht natürlich auch darum, die Talente, die nicht so gut untergebracht sind, zu sichten. Ich fühle mich in der Lage, relativ schnell "die Spreu vom Weizen zu trennen".
Übrigens halte ich eine Vernetzung in einem so wichtigen Detail auch auf dieser Ebene für angebracht und würde dieses Thema nicht nur auf ein Institut projizieren. Ich habe den Eindruck, dass die Post immer mehr in Richtung Osten abgeht. Auch Prof. Dr. Arne Güllich hat sehr intensiv auf diesem Gebiet geforscht und sollte vielleicht Berücksichtigung erfahren. Die DSHS Köln hat ebenfalls sehr gute Sachen hinsichtlich Talentforschung in die Waagschale zu werfen. Ich habe den Eindruck, dass es nicht mehr lange dauert und die DLV-Geschäftsstelle befindet sich auch im Osten Deutschlands - wäre doch praktisch bei der östlichen Kollektivarbeit?!