Jetzt will man also die Weitsprungzone verbreitern und die "wahre" Sprungleistung messen. Carl Lewis hat sich vehement dagegengestellt. Dass Malaika Mihambo dafür plädiert, ist ganz klar! In ihrem Fall sehe ich da ganz andere Probleme, die ähnlich bei einer anderen Springerin aufgetreten sind; aber das sehen leider einige Trainer nicht.
Es käme folglich im Weitsprung hauptsächlich in Zukunft nur noch auf die power, den "Bums" in der unteren Extremität, an. Die filigrane Absprungvorbereitung würde aus technischer Sicht vollkommen entfallen. Ich sehe bei Mihambo enorme Vorteile dadurch, dass auch früher ungültige Sprünge dann demnächst gültig wären. Man hat es bis heute nicht geschafft, die Absprungvorbereitung zu optimieren. Ich habe es immer bei den Videos als lustig empfunden, wenn ihr Trainer immer wieder die ungültigen Sprünge in den Vordergrund gerückt hat nach dem Motto, was wäre, wenn??? Statt eine radikale Umstellung hinschtlich der Technik und Auswirkungen für die Struktur einzuleiten und nach meinen Recherchen nicht einige Technikelemente in den Zubringerwerten zu zementieren. Das würde dann sicherlich bei der "Innovation" entfallen, weil man die Technik feinmotorisch wahrscheinlich nicht umstellen kann. Ein neuer WR nach diesen neuen Kriterien wäre mit dem alten WR nicht vergleichbar.
Wenn man noch mehr möchte, kann man noch das Absprungbrett etwas schräg stellen (wie es bei bestimmten Sportfesten damals schon heimlich gemacht wurde, weiß ich aus sehr zuverlässiger Quelle).
Wenn man das will, kann man auch die Kugelstoßkreise im Durchmesser auf den Diskuskreisdurchmesser für die großen AuA erweitern.
Im Hochsprung könnte man sich mit der eigentlichen Höhenmessung per Elektronik bei der Lattenüberquerung etwas einfallen lassen. Wenn einer ein Haus über der Latte baut, würde das "belohnt". Wie wäre es wieder mit hohen Katapultschuhen. Wenn man die genehmigte Maximalhöhe der Carbonschuhe beim Hochsprung einsetzt, kommt auch mehr heraus.
Auch der Hammerwurf könnte aus dem Diskuskreis erfolgen und man könnte die erste Drehung vom Fuß her umgestalten.
Das Alte muss nicht immer schlecht und das Neue nicht immer gut sein!!! Es müssen Leute an die Front, die ihre Innovationen nicht nur von der WR-Seite sehen, sondern auch in der Lage sind, anatomisch präzise die Angelegenheiten zu analysieren und zu durchdenken!
Der DLV sollte andere Sorgen in den Mittelpunkt von Verbesserungen stellen. Still sein und leisten!!! Es gibt genügend andere "Baustellen"!!!
Internationale Topleute sind z.B Vizeeuropameister Attaoui (800m PB 1:42,04 ) und Austin Miller ( Stab PB 5,90 ).
Natürlich wie immer sehr lauflastig. Gerade über 800m und 1500m sind bis auf 1-2 Ausnahmen die talentiertesten Läufer:innen zwischen U16 bis U23 am Start , wenn auch natürlich teilweise auf der Unterdistanz.
Das nicht jedes Indoor Meeting zum Grosswettkampf mutiert ist normal. Was nicht normal ist, dass Meetings mit 1 oder 2 Wettkämpfern eine Disziplin bestreiten.
finde ich serienweise solche "Meetings". Eigentlich wäre eine mindestens Anforderung an Teilnehmer z.b 6 Personen auch altersübergreifend. Weil ein Wettkampf gegen sich selbst ist kein Wettkampf mehr.
Wahrscheinlich ist einer der Gründe das Punkte Ranking. Man kommt so zu "Siegerpunkten ".
Das ist ein Witz.
Dass Meetings mal kurzfristig organisiert werden für eine Limite, kommt vor, seit Jahrzehnten.
Letztes Jahr war das beim DLV im Frauenstab der Fall bei den 4.60. Ich hab das eher als Training empfunden.
- Weitsprung Frauen, 16:05 Uhr: Caroline Klein
- Kugelstoßen Männer, 16:18 Uhr: Tizian Lauria, Eric Maihöfer, Silas Ristl
- 400 m Männer, 16:25 Uhr: Fabian Dammermann, Florian Kroll, Jonas Breitkopf
- 60 m Hürden Frauen, 16:40 Vorläufe, 17:45 Finale: Marlene Meier, Rosina Schneider, Franziska Schuster, Monika Zapalska
- Stabhochsprung Frauen, 17:05 Uhr: Anjuli Knäsche
- 60 m Hürden Männer, 17:20 Uhr Vorläufe, 18:18 Finale: Manuel Mordi, Tim Eikermann
- 3000 m Männer, 18:03 Uhr: Florian Bremm, Velten Schneider
- 1500 m Frauen, 18:23 Uhr: Vera Coutellier
- 1500 m Männer, 18:32 Uhr: Mohamed Abdilaahi, Maximilian Thorwirth
- 200 m Frauen, 18:44 Uhr: Jessica-Bianca Wessolly
Hoch kategorisiert, aber nicht allzu stark besetzt, so dass die vielen Deutschen hier wertvolle Punkte für die Weltrangliste sammeln könnten. Gespannt bin ich vor allem auf die Hürdensprinterinnen, denen ich neben ein, zwei fehlenden Namen zutraue, 2025 ihre Disziplin zu der mit der größten Leistungssteigerung zu machen.