im Rahmenterminplan 2017 auf la.de konnte ich keine WM-Verabschiedung für diesen Sommer finden. Sonst war ja immer ein Wettkampf in Mannheim oder Weinheim eine Woche vor dem Saisonhöhepunkt angesetzt.
Weiß jemand von Euch, ob so ein Wettkampf diese Saison geplant ist oder ob er ausfällt/drauf verzichtet wird?
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In Mannheim könnten Normen fallen, sind einige gute DLV-Athleten am Start: Malaika Mihambo, Lena Urbaniak, Alina Kenzel, Franziska Hofmann, Ricarda Lobe, Michael Bryan, Silke Spiegelburg...
Solche Errungenschaften sind natürlich eine Klasse für sich. Allerdings sehe ich darin nicht das Hauptanliegen von Leistungssteigerungen. Es hat sich im Grunde im Stabhochsprung in der Spitze nicht viel in Leverkusen in der letzten Zeit außer Bo Kanda Lita Baehre bewegt. Aus meiner Sicht sind ganz andere Parameter entscheidend. Wo liegen die Haupt-Leistungsantreiber, und wie trainiert man sie?
Wenn ich an Sprint in Deutschland denke, dann hat man auch im EMG ganz wichtige Zubringer nicht getestet, die bei den Jamaikanern aber die entscheidende Rolle bisher gespielt haben. Wenn ich mir die Körperstellen ansehe, die markiert werden, ist das ein grober Überblick, aber keineswegs eine sehr detaillierte Sicht der Dinge.
Hat man Vergleiche zu Weltbesten schon getestet? Wie sieht die Abhängigkeit zu Griffhöhen und Flexnummern aus...? Kann man aus den Werten Rückschlüsse auf biomechanische Werte und somit auf Trainingsfehler ziehen? Gibt es leistungsabhängige Parameter in bestimmten Höhen? Wie sollen die Trainingsmittel wechseln?
Jessica Wessolly hätten sie aber ruhig für die 200m nominieren können, hatte die Norm in Leverkusen um 0,01s verpasst.
Weder Tanja Spill noch Sarah Schmidt haben es über 800m geschafft, beide liefen in den letzten Jahren 2:01er Zeiten, würde mich interessieren, wieso es beiden so stockt.
Im Moment findet gerade das 26. Hürden und Springer Meeting des Hamburger SV statt. Da der Verein zum ersten Mal Live-Ergebnisse anbietet, möchten wir etwas Werbung machen. Live-Ergebnisse gibt es unter:
http://www.leichtathletik.de/news/news/d...rsprinter/
"Physiologie, Biomechanik, Ernährung, Psychologie. Lewis hat sich für sein weit gefächertes Projekt viele Experten ins Boot geholt, um die Lehren seines langjährigen Trainers Tom Tellez zu perfektionieren. Jedes Detail sei wichtig, die richtigen Bewegungsabläufe müssten so früh wie möglich vermittelt werden. "Ich sehe ein High-School-Kid. Es sagt, dass es jedes Jahr verletzt ist – und ich kann ihm sagen, warum", sagt Lewis."
Er spricht mir aus der Seele, auch dass er den Ansatz ganz früh sieht. Ich habe letztens irgendwo gelesen, dass man die untrainierte Schnelligkeit mit 6-7 und 12-13 Jahren nicht mehr aufholen kann. Die Pattern sollten bereits gespeichert sein. Wir müssen unsere Kinder-Leichtathletik hinsichtlich Schnelligkeit, Koordination und der gesunden Programme stark überdenken.
Ich habe immer noch ein Auge auf die leichathletischen Programme meiner Kolleginnen und Kollegen (KuK) und helfe auch gelegentlich aus, worüber sie sich sehr freuen. Ich habe letztens noch einen Kollegen davon überzeugt, dass man mit Bananenkisten vollkommen falsche Gehirnprogramme bezüglich des Hürdentrainings erzeugt (ein immer noch weit verbreitetes Übel in LA-Programmen). Er hat mich dann auch über Zubringerübungen gefragt. Wenn man dann sogar den Hürdensitz bei Protagonisten immer noch sieht (- und dann sogar noch mit Zug eines Partners - ), braucht man sich über Osteitis pubis und falsche Multiplikatoreninhalte nicht zu wundern!!! Ich halte im schulischen Bereich unheimlich viel davon, z. B. im Sprintbereich eine ungeheure Menge an Drills anzubieten, die sukzessive das Spektrum erweitern und zwar immer die Biomechanik und individuellen Klippen beachtend.