Das allein bestimmt aber anscheinend Alexandra alleine: "I’m a really independent woman, so all the decisions that I make in my life are made by me." (Zalando: http://material-magazine.com/alexandra-wester/). Wenn sie so insgesamt handelt, dann kann sie die Leistungsabnahmen auch nicht den Trainern in die Schuhe schieben. Dann ist sie für alles auch selbst verantwortlich. Dann muss man auch bei Leistungsreduzierungen mit Geldabnahmen rechnen. Eine solche "Zusammenarbeit" wäre z.B. mit mir absolut ausgeschlossen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gerd Osenberg bei aller Toleranz so mit sich "verhandeln" lässt. Er hatte immer seine Trainingsvorstellungen, bei denen auch immer sehr viel Kreativität die Grundlage war. Ich habe ihn immer als sehr klugen und fortschrittlichen Kopf geschätzt. Die Ideen gingen ihm nie aus. Zeitgesteuerte Bewegungen hat er schon in den 60er-Jahren integriert.
Wenn die Athletin alles auf einer finanziellen Basis abwickelt, dann muss man auch den Trainer für sein Wissen und seine Arbeit bezahlen.
Gertrud
Wenn die Athletin alles auf einer finanziellen Basis abwickelt, dann muss man auch den Trainer für sein Wissen und seine Arbeit bezahlen.
Gertrud


Es sollte parallel auch eine Persönlichkeitsentwicklung stattfinden, die nun mal individuell geprägt ist. Alexandra ist sicherlich ein extrovertierter Mensch. So kommt sie auf mich rüber. Manche möchten eben alles parallel erreichen. Das geht in den meisten Fällen schief. Ich erwarte schon von Athleten, die sich entscheiden, bei mir zu trainieren, eine Menge an Fokussierung in bestimmten Zeitabschnitten, was aber nicht deren gesamte Lebensräume umfasst. Ich habe aber jede Menge Zeit, wenn es um gesundheitliche Probleme geht. Halbherzige Athletinnen haben bei mir sicherlich keine Chance, lange von mir betreut zu werden. Mein Herz schlägt einfach für Menschen, die konzentriert arbeiten.