30.10.2026, 09:54
(29.10.2026, 22:22)mariusfast schrieb:Ich bin etwas irritiert von deiner Aussage, das man sobald man die Schwelle überschreitet sich im vo2max Bereich si befindet, Ich denke da ist noch ein ganzes Stück an Tempo nötig um wirklich Vo2max Training zu machen oder tatsächlich im Bereich der Vo2max zu laufen, oder definierst du einfach alles über der Schwelle als Vo2max Bereich/Training, die Wissenschaft bezeichnet das sicher nicht als Vo2max Training, nicht einmal ist mir bekannt das sie in diesem Zusammenhang Vo2max Bereich als Begriff verwendet um eine Belastungsintensität die oberhalb der Schwelle liegt, so zu bezeichnen, aber ich kann mich ja irren.(29.10.2026, 21:34)mariusfast schrieb:(29.10.2026, 21:00)Läufer_a.D. schrieb: Im Runners World Podcast gibt es tiefere Einblicke auch in das Training.
Blanka hat schon eine Uhr an (nir nicht im Wettkampf). Sie schaut aber erst danach drauf. Ihr Trainer moechte aber schon die Daten wie Pace und Herzfrequenz wissen.
Sie beschrieb ihre Marathonprep. Viel Hokus Pokus war nicht dabei sagt sie sogar selbst (es war also sehr wohl in Bereiche unterteilt). 1 bis 2 long runs die Woche 1x 30 bis 35 mittlerer Long Run und 1x 40 oder halt diese 42,3 Runde. 1x DL2 in 20 bis max 30 KM schneller als Long Run Pace und 1x DL 3 nochmals schneller (war ja ungef. Ihre Marathonpace wenn man diese 3:24 mit Hoehe und noch nicht ganz in ihrem Peak mehr als 1 Monat vor Frankfurt beruecksichtigt. Und 1x noch ein paar Intervalle. Alles andere Auffüllkilometer.
Fazit wieder mal gilt man darf sich nicht so leicht beeinflussen lassen von den Begrifflichkeiten in der Szene (nach Gefühl oder easy etc.). Es gibt sehr wohl eine Struktur und ihr "Gefühl" ist ja letztlich nichts anderes als genau diese Bereiche treffen zu wollen wie Subtreshold (DL3) oder Ga1 LT1 aerobe Schwelle (DL2). Die Canova Gruppe steuert ebenfalls nicht mit Herzfrequenz oder Laktat (laut Sweat Elite Gruender Fox macht das fast niemand der weltbesten Marathonis) und orientiert sich bei den Bereichen an der Wettkampfpace ( bspw. 90 bis 95 Prozent von MRP wird der der DL2 gemacht). Ich finde da den Ansatz von Blanka und Hogen deutlich vernuenftiger. Edit Hendrik Pfeiffer sagte ja dass er zu Beginn der Marathonprep seine marathonspezifischen Läufe schneller macht als Schwelle (wo er Laktat kontrolliert), um an die Wettkampfpace zu gewöhnen. Das heißt er macht das Training im Vo2 Max Bereich was nach der Wissenschaft auch nicht wirklich sinning ist sicherlich.



