07.09.2026, 13:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.09.2026, 13:53 von Läufer 800m.)
(07.09.2026, 13:37)Reichtathletik schrieb:(07.09.2026, 13:23)Rostocker schrieb: Jetzt quasi vorauseilend ganze Regionen abzustrafen, in denen ein Gefühl der Abgehängtheit entstanden ist und von einer Partei bedient wird, halte ich für überhaupt nicht zielführend! Im Gegenteil: wir sollten für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre Werte aufstehen und zeigen, dass Deutschland ein lebenswertes Land ist und die positiven Geschichten hervorheben! Eine erfolgreiche Deutsche Jugendmeisterschaft kann dazu gehören.
Nochmal (bor ist das ermüdend): Es geht nicht darum, Regionen abzustrafen. Auch habe ich nicht gesagt die Veranstaltung muss da weg. Sondern: Man muss jetzt darüber nachdenken. Will heißen: Der Verband muss dringend (und da sind dann vor allem Athletenvertreter und ggf. Trainer- und KaRi einzubeziehen) die Diskussion darüber führen. Meisterschaften sind ja auch nochmal etwas anderes als ein Meeting, wo man leichter die Verantwortung für Teilnahme/Nicht-Teilnahme auf einzelne übertragen kann.
Spitz ausgedrückt: Wir haben Hitzekonzepte. Es gibt Regeln ab wieviel Grad Getränke auf Langstrecken gereicht werden müssen. Ab wie viel Prozent für Rechtsextreme müssen BiPOC Personenschützer gestellt werden?
Ich glaube, wir brauchen eine Debatte darüber, was geht und wo rote Linien sind. Und die sollte der Verband schnellstmöglich ziehen. Ich nenne Mal beispiele:
- Es darf kein Verbot von Regenbogenfahnen oder Queer-Solidarisirung geben
- Es darf nicht verpflichtend sein, dass KaRi, Sportler, Ausrichter ein "Bekenntnis zum Patriotismus" abgeben
- Es darf keine direkte oder institutionelle Benachteiligung für Personengruppen geben
- Es darf nicht verpflichtend sein an Siegerehrungen mit AfD-Vertretern als Ehrenden teilzunehmen
ok wenn du einen so konkreten Katalogvorschlägst bin ich bei dir, darüber kann man diskutieren, wobei schon bei Punkt eins würde ich fragen, ist dies zu erlauben?. Wenn du politisch einen neutralen Sport haben willst gehört das auch nicht dazu. Aber das ist auch eine Frage des STandpunktes, Punkt 2 stimme zu, Punkt 3 sollte die Regel sein, und beim letzten Punkt wird es schon kritisch, solange die AFD nicht offiziell Verboten ist bringst du hier die Politik mit ins Spiel. Du darfst ja auch nicht die Siegerehrung verweigern wenn ein Politiker einer anderen Partei die Siegerehrung vornimmt



