16.02.2026, 20:20
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Germany Athletics
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16.02.2026, 20:27
In München hat die Franchise ja auch einen e.V. gegründet, obwohl es schon eine gleichnamige GmbH gab.
![]() Da spielen schon alle Seiten mit den gleichen Karten.
16.02.2026, 21:35
(16.02.2026, 19:50)Oliver schrieb: Etwas zu schmunzeln. Im Interview von Felix Hentschel mit Claus Dethloff wurden zwei kleine Namens‑Kuriositäten erwähnt: Tipp: hannover-athletics.de ist zu haben, aber der Name an sich ist besetzt. Niedersachsen ist noch terra incognita, bzw. terra nullius bei GA.
17.02.2026, 09:58
(16.02.2026, 12:26)Reichtathletik schrieb:(16.02.2026, 12:16)aj_runner schrieb:(13.02.2026, 21:02)Reichtathletik schrieb:(13.02.2026, 20:48)aj_runner schrieb:(13.02.2026, 14:08)Reichtathletik schrieb: Ich würde verkürzt sagen: GA fährt die Devise: Geb Sportlern mehr Geld, dann entsteht automatisch ein professionelleres Umfeld und mehr Qualität. Wie weit wir mit klassischen Konzepten kommen, sehen wir ja am aktuellen Zustand der Leichtathletik. Und ja, CD verfolgt nicht das klassische Konzept. Sein Ansatz ist, da zu unterstützen, wo Handlungsbedarf ist. Das Erkennen des Handlungsbedarf hängt aber davon ab, inwieweit vor Ort kooperativ Informationen ausgetauscht werden oder geblockt wird (oder scheinbar kooperativ gehandelt wird und dann Untätigkeit folgt). Wenn in der Region etwas gut läuft, dann baut er keine parallele Strukturen auf. GA hat nicht den Anspruch der Heilsbringer der Leichtathletik sein, bei dem sich alle zurücklehnen können und alles wird toll. Gleichzeitig wird aber jede kleine Lücke seziert und kritisiert. Wie kann das nur sein, dass die Running Gags ohne Trikots am Start sind... Ich selbst bin im Ausschuss eines (nicht Leichtathletik) Vereines tätig. Nachdem der vorherige Vorstand nach über 20 Jahren sein Amt abgelegt hatte, waren wir voller Tatendrang, vieles zu ändern. Wir haben in den ersten 2 Jahren auch viel geschafft, beileibe gibt es aber auch noch viel Handlungsbedarf. Und es gab auch Rückschläge, weil z.B. einige neue Kräfte nach kurzer Zeit ihre Ämter wieder zurückgegeben haben. Wieviel versprechen sich bei GA erfüllen, bin ich auch gespannt. Man sollte aber Vereinen die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln... Und ich kann auch aus dem Persönlichen sagen, dass für uns GA keine Rolle spielt. Wichtig sind der Trainer und die Trainingsgruppe, um sich sportlich bestmöglich zu entwickeln. Wir haben zwar erhebliche Fahrtaufwände, daran könnte aber auch GA nichts ändern.
17.02.2026, 10:10
Zitat:Wie weit wir mit klassischen Konzepten kommen, sehen wir ja am aktuellen Zustand der Leichtathletik. Und ja, CD verfolgt nicht das klassische Konzept. Ich sehe hier jetzt noch keine "neuen" Informationen. Ich denke, man darf auch die "klassischen" Konzepte nichtüber einen Kamm scheren. Oder anders ausgedrückt: Nicht jeder Verein, der nicht GA ist, ist "klassisch". Und vielleicht laufen wir an manchen Orten auch Gefahr im Versuch, das "fehlende" beizusteuern, das funktionierende kaputt zu machen. Nun aber konkret: "da unterstützen wo Handlungsbedarf ist" ist ja einfach die Wiedergabe dessen, was CD im Podcast sagt. Das ist bestenfalls seine Sicht, schlechtenfalls seine wider besseren Wissens geäußerte PR. An mehreren Standorten haben die Leute vor Ort es eher andersherum erlebt, als beschrieben. Man macht nicht das, was fehlt, sondern das was man – oft mit so wenig wie möglich Aufwand – umsetzen kann. Oder wie es jemand ausdrückt: "Da wird gegraben und versucht, einfach alles zu bekommen, was irgendwie zu bekommen ist." Es gibt Standorte, da liegt in ganzen Stadtteilen die Leichtathletik brach, was im Informationsaustausch auch genau so kommuniziert wurde. Was wird dann gemacht? Nicht dort etwas aufgebaut, sondern man schnappt sich 2-3 Athleten für die man keine Trainer hat und geht auch noch da hin, wo schon die Belegung zu eng ist. Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.
17.02.2026, 14:29
Wichtiger Punkt von Fitschen (im Podcast mit Niklas Buchholz) bzgl. Prämiensystem von GA. 1:29:55. WM-Finalist aber keinen Sponsor: Niki Buchholz Folge 281
Fitschen nannte es "Anerkennnung"! Auch wenn es nicht viel ist. Und eben insbesondere für U-18 Athleten. Fitschen verglich es mit dem Fußball. Wenn du als Fußballer mit 16 J. ein Spiel hast, wird das akzeptiert, wenn du die nächste Party absagst, auch weil du dafür Geld bekommst. Ich finde diesen Faktor, welcher von Reichtathletik bei seiner Argumentation gegen zu frühe Förderung übersehen wurde, durchaus relevant “Anything we can actually do we can afford” Keynes
17.02.2026, 15:47
(17.02.2026, 14:29)mariusfast schrieb: Wichtiger Punkt von Fitschen (im Podcast mit Niklas Buchholz) bzgl. Prämiensystem von GA. 1:29:55. WM-Finalist aber keinen Sponsor: Niki Buchholz Folge 281 Bei uns im Verein gibt es eine ähnliche Regelung wie bei GA (ab U18 Prämien ab Landesebene, U16 Sachgeschenke). Bei der Anerkennung bin ich dabei, dass das aber Motivation geben soll, wird bei den geringen Beträgen wohl eher Ausnahme bleiben. Das würde im Umkehrschluss ja auch bedeuten, dass Jugendliche wegen der Prämien den Sport machen. Mit einem Bruchteil des Zeitaufwandes einen Nebenjob zu machen, da hast Du deutlich mehr.
17.02.2026, 16:03
(17.02.2026, 15:47)aj_runner schrieb:(17.02.2026, 14:29)mariusfast schrieb: Wichtiger Punkt von Fitschen (im Podcast mit Niklas Buchholz) bzgl. Prämiensystem von GA. 1:29:55. WM-Finalist aber keinen Sponsor: Niki Buchholz Folge 281 Wobei Buchholz den Punkt von Fitschen mit der Anerkennung aufgriff und ergänzte, dass schon wenig ausreicht, dass man sagt es lohnt sich was man da in den Sport investiert (er zählte da auch nicht monetäre Dinge auf wie bspw., dass es einen Ansprechpartner von der Uni gibt bzgl. Sport, der mit ihm aufgr. seiner Karriere redet etc.) “Anything we can actually do we can afford” Keynes
17.02.2026, 16:22
Ich glaube du verstehst mich falsch. Ich bin nicht gegen frühe Förderung. Ich sehe es nur kritisch diese früh von Leistungsfaktoren abhängig zu machen. Ich sehe die Gefahr zu groß, dass man dann wenn es mal nicht läuft in ein umso größeres Loch fällt, sowie man zu früh den Sport nicht aus intrinsischer sondern externer Motivation macht.
Ich finde Förderung sollte in der Jugend weniger davon abhängen ob du Landesmeister oder Vizemeister wirst (was bisweilen ja auch von der Konkurrenz abhängig ist), sondern ob eine Förderung dich wirklich weiter bringt. "Bedarfsgerecht", wie ja auch CD gerne sagt. Für mich heißt das, dass ggf der drittbeste der Gruppe den Nachhilfelehrer bezahlt bekommt, weil der ihn braucht oder alle die Physiotherapie, weil sie diese nämlich von einer Prämie nicht selber kaufen würden, etc. Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.
17.02.2026, 20:08
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.02.2026, 20:13 von mariusfast.)
(17.02.2026, 16:22)Reichtathletik schrieb: Ich glaube du verstehst mich falsch. Ich bin nicht gegen frühe Förderung. Ich sehe es nur kritisch diese früh von Leistungsfaktoren abhängig zu machen. Ich sehe die Gefahr zu groß, dass man dann wenn es mal nicht läuft in ein umso größeres Loch fällt, sowie man zu früh den Sport nicht aus intrinsischer sondern externer Motivation macht. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob man Anerkennung von seinen Kumpels bekommt, weil man durch den Sport den Nachhilfelehrer bezahlt bekommt. Ist natürlich auch alles abhängig aus welchem Millieu man kommt. Und zum ewigen Thema mit extr. oder intrins. Motivation. Ich mache auch den Sport in erster Linie aus intrinsischer Motivation. Aber Anerkennung/Akzeptanz des Sports von den Freunden oder der Gesellschaft ist ja trotzdem ein Verstärker oder erleichtert zumindestens Vieles und die Balance mit Sport & sonstige Aktivitäten mit Freunden.. . “Anything we can actually do we can afford” Keynes |
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