Vor 1 Stunde
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 4 Minuten von mariusfast.)
aj_runner
Ich stimme dir und auch Hendrik zu und finde es auch legitim und wichtig zu sagen, dass sich das "Brauchen" nicht nur auf existenzielle Absicherung beziehen darf. Jetzt mal abgesehen von seiner Argumentation, dass man ja grds. ganz sicher mit dem selben Zeitaufwand, den er momentan investiert, eine ganz hohe Spitzenposition bei einer Firma hätte. So sieht die Realität in der Regel leider auch nicht aus. Aber sei ihm verziehen, er ist ja auch Motivationsspeaker bei Firmen und von daher sicher sehr überzeugt von seinen Ideologien. Fitschen meinte ja er könne seine Familie mit Kindern sehr gut absichern und auch für die Rente vorsorgen und habe nur einen Bruchteil von den Kooperationen, die wohl die Pfeiffers mittlerweile haben. Problematisch finde ich Hendriks Aussagen, dass ja jeder die Möglichkeit mit Social Media hätte, sie müssten es nur finanziell nutzen. Also auch Werfer könnten Kooperationen eingehen etc.. Selten so einen Unsinn gehört. Ja, jeder kann Milliardär werden, aber nicht alle
Er sagt ja auch immer, dass er strukturell etwas verändern will. Finde ich ja gut. Aber ich sehe es zu wenig in seinen konkreten Forderungen. Und, wenn er jetzt den Sportförderungsplatz bekommt, dann nimmt er, gegenwärtig wie unser System ist, halt einem Athleten, der wohl deshalb die Karriere aus existenziellen Gründen aufgeben muss, weg.
Das von mir erwähnte Interview befindet sich hier Laufband pro und contra mit Hendrik Pfeiffer. Folge 293
Ab 1:54 h etwa die Stelle mit dem "Brauchen".
Zitat:Gerade von Dir wundere ich mich über so eine Aussage. Im Grundsatz geht es darum, leistungsfördernde Bedingungen zu schaffen für ALLE - was z.B. mit einer Anpassung des Quali-Zeitraumes möglich wäre. Ist es wirklich erstrebenswert, dass Athleten ohne Support und auf eigene Kosten und Risiko Lebensjahre investieren sollen, wo andere im gleichen Zeitraum ihre Zukunft aufbauen? Das ist doch einer der Hauptgründe, warum uns auch so viele Athleten wegbrechen oder jmd. wie Lara Kiene klar sagt, dass sie sich nicht weiter professionalisieren wird. Sogar die Linken fordern eine finanzielle Absicherung unserer Top-Athleten.
Aber wahrscheinlich würdest Du die Reichweite von Hendrik aus altruistische Gründe auch ablehnen, wenn er Dich beim Thema Startplatzvergabe DM unterstützen wollte.
Ich stimme dir und auch Hendrik zu und finde es auch legitim und wichtig zu sagen, dass sich das "Brauchen" nicht nur auf existenzielle Absicherung beziehen darf. Jetzt mal abgesehen von seiner Argumentation, dass man ja grds. ganz sicher mit dem selben Zeitaufwand, den er momentan investiert, eine ganz hohe Spitzenposition bei einer Firma hätte. So sieht die Realität in der Regel leider auch nicht aus. Aber sei ihm verziehen, er ist ja auch Motivationsspeaker bei Firmen und von daher sicher sehr überzeugt von seinen Ideologien. Fitschen meinte ja er könne seine Familie mit Kindern sehr gut absichern und auch für die Rente vorsorgen und habe nur einen Bruchteil von den Kooperationen, die wohl die Pfeiffers mittlerweile haben. Problematisch finde ich Hendriks Aussagen, dass ja jeder die Möglichkeit mit Social Media hätte, sie müssten es nur finanziell nutzen. Also auch Werfer könnten Kooperationen eingehen etc.. Selten so einen Unsinn gehört. Ja, jeder kann Milliardär werden, aber nicht alle
Er sagt ja auch immer, dass er strukturell etwas verändern will. Finde ich ja gut. Aber ich sehe es zu wenig in seinen konkreten Forderungen. Und, wenn er jetzt den Sportförderungsplatz bekommt, dann nimmt er, gegenwärtig wie unser System ist, halt einem Athleten, der wohl deshalb die Karriere aus existenziellen Gründen aufgeben muss, weg.
Das von mir erwähnte Interview befindet sich hier Laufband pro und contra mit Hendrik Pfeiffer. Folge 293
Ab 1:54 h etwa die Stelle mit dem "Brauchen".
“Anything we can actually do we can afford” Keynes


