15.03.2025, 13:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.03.2025, 13:41 von mariusfast.)
(14.03.2025, 21:37)mariusfast schrieb:Nochmal zur Einordnung: Nach Athleten Deutschland ist für 33 Prozent der Kaderathleten ihr Einkommen zu wenig, um sich ausreichend auf den Sport konzentrieren zu können. Und das nennst du jammern? Es ist einfach nur ein Grundrecht, seine Existenz durch seinen Beruf absichern zu können.(14.03.2025, 19:01)Reichtathletik schrieb: Es ist Show... Der Sponsor sehr ersichtlich. Irgendwie muss man auch sein Geld für den Sport verdienen. Allemal besser als einfach nur jammern, dass der Staat/Verband einen durchfüttern sollUnd weil es für sein Sponsor Werbeaufnahmen sind, ist es nichtmehr gefährlich?
Ich denke Warholm ist aus finanz. Gründen nicht darauf angewiesen...
Du fasst es ja selbst am Besten zusammen, dass wir keinen Leistungssport mehr haben: seine Gesundheit für so einen Werbespot zu riskieren sei besser als
zu "jammern" und "durchgefüttert" zu werden.
Der ehemal. Triathlonweltmeister S. Kienle arbeitet jetzt bei einem bekannten Supplementhersteller. Er meinte kürzlich, dass ein Athlet nicht für seine Leistungen im Sport gesponsert wird. Jetzt mal unabhängig von dr Zeit (ist ja dann ein weiterer Job neben dem Leistungssport)Nicht jeder sei der Typ dazu, Menschen zu inspieren und auch eine spannende "Geschichte" zu haben und rüberbringen zu können. Ein guter Ausdauerathlet kann hier durchaus weniger interessant sein für die Firma als ein Athlet, der 23 Min auf 5 KM läuft. Es ist somit das Ende vom Leistungssport. Und durchfüttern ist ziemlich deutlich verfehlt, für einen, der bei Europameisterschaften teilnimmt, Deutschland repräsentiert und als Gegenleistung nichts weiter als einen feuchten Händedruck und ein paar beleidigende Wörter mitbekommt.
Ja, es gibt jetzt einige Profiteams, die sich voll und ganz auf den Sport konzentrieren können. Aber das ist auch noch sehr begrenzt und nicht nur im Übergang in der U-23 benötigt es doch noch weitere Absicherungen.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes