27.02.2026, 09:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.02.2026, 10:06 von mariusfast.)
(26.02.2026, 12:41)Blackrunning5k schrieb: Ich möchte zu deiner Ausführung eigentlich nur eine Sache ergänzen, bezüglich Arne. Ich weiß um sein Training damals und in folgenden Links ist sein Dauerlauftempo, was er als GA1 definierte schon bestätigt. Die Aussage mit 3:30 Pace stimmt tatsächlich, zum Ende seiner Karriere hat er da aber Geschwindigkeit rausgenommen. Ab zweiter Jahreshälfte 2011 hat er massiv an Intensität zugelegt, das war damals völlig surreal, ging dann aber mit einer unfassbaren Leistungsexplosion einher. In folgenden Links der Jahre 2011 und 2012 ist das sehr gut zu beobachten.
2011: http://www.arnegabius.de/training-2011.html
2012: http://www.arnegabius.de/training-2012.html
Was beeindruckend damals war, Arne hatte im Herbst 2011 beim Kaderlehrgang bereits ein unglaubliches Selbstvertrauen bezüglich seines neuen Systems, sodass er da schon wusste, dass er in komplett neue Sphären laufen wird.
Das ganze hat natürlich körperlich ordentlich Tribut gefordert, die Zeiten stehen jetzt aber in den Büchern, das ganze ohne Karbon, BiCarb etc.
Arne sagte in der besagten Podcastfolge bei Larasch aber auch, dass er aber schon Kompromisse gemacht hat. Also ihm war v.a. am Anfang wichtig, dass er dann hauptsache Geschwindigkeit reinbringt und dafür lieber weniger macht. Und unter Baumann wurde gar nicht auf die Geschwindigkeit geachtet. So hat er in der zweiten Einheit pro Tag oftmals "nur" 8 KM gemacht. Also habe es jetzt nicht ausgerechnet. Aber in der Vorbereitungssaison 2011/2012 Jahr man auch, dass er schon oftmals auch gar nicht 2 x pro Tag trainierte. Und ich würde einfach mal auf den ersten Blick sagen, mehr als 140 KM waren es nicht (Im Durchschnitt eher weniger).
Und von der Geschwindigkeit habe ich schon ganz andere Dinge gehört
Vermutlich dann wsl. mit noch weniger KM.Einer meiner früheren Trainer meinte, dass Wessinghage regelm. in der MIttagspause einen "lockeren" 10 KM DL gemacht hat in unter 32 Minuten
Und es war ja auch damals so, dass man viel durch Austausch mitbekam was andere trainierten. Bspw. erzählte Wessinghage in der Podcastfolge mit Jan Fitschen 2025, dass man da einfach andere Athleten fragte und dann die Programme einfach nachmachte und schaute ob es wirkt, in seinem Beispiel machte er dann 1000 er Programme von Moorcraft nach, mit mehr oder weniger Pause als er es sonst gewohnt war. Und der damalige Athlet des besagten Trainers war auch damals in der Deutschen Spitze (3:36 über 1500 M) und im fiktiven Team von Moskau. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass das stimmt und Wessinghage da auch nichts Falsches erzählte. Im Podcast meinte Wessinghage zumindest auch (ab Minute 50), dass das Gefühl der Leichtigkeit damals das Schönste war im Sport, also 10 KM in 33 Minuten und er merkte garnichts. Zwar zügig, aber ein wunderbares Körpergefühl, keine Anstrengung und keine Quälerei. Prof. Dr. Thomas Wessinghage. Der Rekordler und seine besten Lauftipps. Podcast Folge 247
Wessinghage meinte im Podcast, dass er bis heute keine einzige Verletzung hatte und noch immer laufen kann!!
“Anything we can actually do we can afford” Keynes

