15.02.2026, 10:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.02.2026, 10:44 von mariusfast.)
(15.02.2026, 10:09)Reichtathletik schrieb:(15.02.2026, 08:55)Oliver schrieb: Es gab übrigens noch weitere Ergebnisse deutscher Starter beim Sound Invite. Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass Leistungen aus den USA im Forum deutlich häufiger und ausführlicher erwähnt werden als vergleichbare Resultate aus Deutschland. Das wirkt manchmal etwas überrepräsentiert
Wie bereits von Vorrednern erwähnt, liegt das wohl auch viel daran, dass man davon ausgeht, dass entsprechende Ergebnisse in Deutschland in der Regel eh auffallen, weil die Leute die Ergebnislisten der einschlägigen Meetings und Meisterschaften betrachten.
Das kann natürlich auch zu überrepräsentanz führen. Sicher gibt es auch immer einige, die damit unterstreichen wollen dass in den USA alles besser sei.
Ich für meinen Teil finde nur Wahnsinnsergebnisse von Deutschen interesant, wenn sie dauerhaft in den USA sind. Gemeint sind Ergebnisse, die zu internationalen Teilnahmen befähigen. Alles andere ist defakto irrelevant, wenn der Lebensmittelpunkt USA ist juckt es micht nicht ob die Sub4-Meile von einem Deutschen oder einen Letten gelaufen wird.
Nur wenn sie dann wieder in DE sind, dann schmückt man sich gerne mit denen, die eigentlich ihre Karriere längst beendet hätten, weil in DE Studium und Leistungssport nicht vereinbar ist. Wir brauchen gerade diese Leute, die eben nach der U-20 4 Minuten über 1500 Meter Laufen und dann den Schritt zum 13:20 min Läufer schaffen. Für die meisten ist es der beste Weg. Und ich sage nicht, dass das Training dort das Beste sein muss.
Du hast ja selbst gesagt, dass es derzeit nicht so ist, dass ein Arbeitsleben/Studium und Leistungssport vereinbar ist. Siehe aktuelle Folge Buchholz mit Jan Fitschen, als auf Trost eingegangen wird. In Bayern sei spätestens ab dem Referendariat das überhaupt nicht möglich.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes


