28.07.2025, 19:16
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.07.2025, 19:28 von mariusfast.)
Norway’s Silent Assassin: The Rise of Narve Gilje Nordås
https://www.youtube.com/watch?v=oevUAcQ1eMY
ab 3:10 geht es um "das beste Training der Welt" laut Nordas, Norwegian Method.
Interessant, neben der bekannten aerobe Phase mit sehr viel DT und hohem Umfang etc. spricht Nordas dann in der Phase danach, dass es dann
Nordas
Almgren, von dem man annahm, dass er sehr ähnlich wie Jakob trainiert, sprach letztens im Coffeeclubpodcast auch davon, dass er lediglich im Winter in der Aufbauphase mit Jakob trainierte und dementsprechend garnicht wisse wie das konkrete Training in der unmittelbaren Saisonvorbereitung und innerhalb der Saison bei Jakob aussag. Er vermutete aber, dass Jakob nie so tief geht wie er (Almgren) selbst und eher Wettkämpfe benutzt, um sich an die Tempohärte zu gewöhnen. Almgren jedoch ist bekannt für sehr wettkampfnahe Einheiten in dieser Phase. Übrigens meinte Almgren, dass er das DT Training auch vor seiner HM PB nicht als spezifische einheiten nutzte, sondern auch dort in der unmittelbaren Vorbereitung noch längere HM spezifische Einheiten einbaute (länger bezogen auf die klassischen 3, 6 und 8 Min Thresholdläufe).
Edit: übrigens für mich bemerkenswert wie unterschiedlich die Reaktionen über die Entwicklungen der Läufer Katir sowie Nordas ausfielen. Katir: 2020: 3:36,59 auf 3:28;76 2021. Nordas: 3:36,23 2022, 3:29,47 2023.. Bei Katir sagte jeder von Anfang an, das kann nicht sein. Aber bei einem Nordas war es natürlich das "Wundertrainingssystem", das bewirkte, dass ein 25 J. Läufer, der schon seit 10 J. im Laufsport ist (viel mehr Jahre als Katir) plötzlich so einen Sprung machte (zudem war Katir bei seinem Leistungssprung auch jünger als Nordas). Ja, letztlich hatten diejenigen wohl recht. Aber finde ich dennoch auffallend, wie unkritisch man diese Storry mit dem Trainingssystem schluckt. Erinnerung: Bei Lance Armstrong war es damals eine ähnliche Geschichte, in Kombination mit seiner hohen Frequenz, die den Unterschied ausmachen sollte.
https://www.youtube.com/watch?v=oevUAcQ1eMY
ab 3:10 geht es um "das beste Training der Welt" laut Nordas, Norwegian Method.
Interessant, neben der bekannten aerobe Phase mit sehr viel DT und hohem Umfang etc. spricht Nordas dann in der Phase danach, dass es dann
Nordas
Zitat:"ein paar Wochen gibt, in denen wir meiner Meinung nach ein paar Geheimnisse von dem Rest der Welt haben und wir werden diese auch in Zukunft für uns behalten
Almgren, von dem man annahm, dass er sehr ähnlich wie Jakob trainiert, sprach letztens im Coffeeclubpodcast auch davon, dass er lediglich im Winter in der Aufbauphase mit Jakob trainierte und dementsprechend garnicht wisse wie das konkrete Training in der unmittelbaren Saisonvorbereitung und innerhalb der Saison bei Jakob aussag. Er vermutete aber, dass Jakob nie so tief geht wie er (Almgren) selbst und eher Wettkämpfe benutzt, um sich an die Tempohärte zu gewöhnen. Almgren jedoch ist bekannt für sehr wettkampfnahe Einheiten in dieser Phase. Übrigens meinte Almgren, dass er das DT Training auch vor seiner HM PB nicht als spezifische einheiten nutzte, sondern auch dort in der unmittelbaren Vorbereitung noch längere HM spezifische Einheiten einbaute (länger bezogen auf die klassischen 3, 6 und 8 Min Thresholdläufe).
Edit: übrigens für mich bemerkenswert wie unterschiedlich die Reaktionen über die Entwicklungen der Läufer Katir sowie Nordas ausfielen. Katir: 2020: 3:36,59 auf 3:28;76 2021. Nordas: 3:36,23 2022, 3:29,47 2023.. Bei Katir sagte jeder von Anfang an, das kann nicht sein. Aber bei einem Nordas war es natürlich das "Wundertrainingssystem", das bewirkte, dass ein 25 J. Läufer, der schon seit 10 J. im Laufsport ist (viel mehr Jahre als Katir) plötzlich so einen Sprung machte (zudem war Katir bei seinem Leistungssprung auch jünger als Nordas). Ja, letztlich hatten diejenigen wohl recht. Aber finde ich dennoch auffallend, wie unkritisch man diese Storry mit dem Trainingssystem schluckt. Erinnerung: Bei Lance Armstrong war es damals eine ähnliche Geschichte, in Kombination mit seiner hohen Frequenz, die den Unterschied ausmachen sollte.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes


