Vor 10 Stunden
(Vor 11 Stunden)CoachnEngineer schrieb:(Heute, 07:47)dominikk85 schrieb:(Gestern, 17:10)mark1967 schrieb:Ich habe das Gefühl das in Deutschland die 100m durch den staffel fokus als talent staubsauger wirken. Jeder unter 10.40 denkt sich "noch ein paar hunderstel besser und ich kann in der staffel dabei sein". Der dlv fördert das auch und hält sich gerne einen großen staffel Dunstkreis.(Gestern, 12:02)dominikk85 schrieb:(11.06.2026, 14:50)mark1967 schrieb: trotzdem ist es ja legitim zu fragen, wo die 1 Sekunde Unterschied zu deutschen Läufern herkommen. Denn die Zeiten zwischen 13.05 und 13,20 waren ja eher Ausrutscher nach oben mit einer zumindest beim Rekord fragwürdigen Zeitmessung. Das betrifft allerdings nicht nur diesen Wunderlauf.
Man kann sich natürlich auch fragen warum die besten deutschen etwa auf dem Stand der Weltspitze von 1955 über 110m Hürden laufen.
da würden mich in der Tat Antworten interessieren, zumal im Flachsprint das ja kein so großer Unterschied ist. Der Läuferpool ist natürlich viel kleiner hier.
Dadurch wechseln gute Talente selten oder sehr spät egal ob auf die Hürden oder auf die 400m.
In den usa bist du dagegen mit 10.20 ungefähr die nummer 70 im land, damit gewinnst du keinen Blumentopf und auch starke sprint Talente wechseln frühzeitig zu den Hürden.
Das beginnt doch schon viel früher. mit 10,85 bist du in D schon in der U18 Spitze und fährst ggf schon zu internationalen Meisterschaften. Was bedeutet, dass man sich, wenn man schnell genug ist, bereits in der U16 auf diese Schiene spezialisiert, und oftmals alternatives Training, welches einen späteren Umstieg ermöglicht, vernachlässigt wird.
Aber als Hürdensprinter, der es nach ganz oben schafft, musst du schon irgendwie geboren und vor allem entwickelt werden. Du kannst nicht einfach so mit 18 sagen, jetzt geht ich an die Hürden, weil ich es im Sprint nicht schaffe.
Nenn mir bitte einen U18 Athleten der mit 10,85 zu einer int, Meisterschaft geschickt wurde


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