Vor 9 Stunden
Hallo zusammen,
nach jahrelanger Pause und einem anschließenden, sehr vorsichtigen Wiederaufbau der Grundlagen bin ich nun an einem Punkt, an dem ich mein Training langsam wieder leistungsorientiert ausrichten möchte. Mein Ziel ist sicherlich ungewöhnlich: Ich will mir mit 60 Jahren noch einmal die 800 Meter als Wettkampfstrecke vornehmen.
In meiner Studienzeit war ich aktiv im Leistungssport unterwegs. Mein ursprünglicher Gedanke, einfach auf diese alten Erfahrungen zurückzugreifen, hat sich jedoch als Trugschluss erwiesen. Die Realität im Masters-Training sieht anders aus.
Bei meiner Suche nach Studien, passender Trainingsliteratur oder konkreten Übungen stoße ich auf ein großes Loch:
·[size=1] [/size]Marathon-Dominanz: Gefühlt 90 % der Masters-Literatur dreht sich um die Langstrecke.
·[size=1] [/size]Die Alters-Lücke: Pläne für Kurz- und Mittelstrecken richten sich meist an Athleten im besten Leistungsalter.
·[size=1] [/size]Die Niveau-Lücke: Tipps für Senioren-Leichtathleten setzen oft voraus, dass man bereits auf hohem Niveau trainiert.
Für Spät- oder Wiedereinsteiger gibt es kaum Content, abgesehen von den üblichen Warnungen zu verlängerter Regeneration oder dem altersbedingten Leistungsabfall. Kurz gesagt: Rehasport ist unterdimensioniert, das Training der Top-Masters überdimensioniert. Die alten Trainingspläne und - Grundsätze von früher funktionieren verletzungsfrei nicht mehr.
Meine Fragen an die Community:
1. Auf welche wissenschaftlichen Quellen, Bücher oder Studien kann man für diese spezifische Übergangsphase (Mittelstrecke/Masters-Wiedereinstieg) zurückgreifen?
2. Gibt es hier Gleichgesinnte, die sich ebenfalls von fast null wieder an die Startlinie der Senioren-Meisterschaften gekämpft haben? Wie habt ihr die Lücke strukturell geschlossen?
Ich freue mich auf euren Input und Erfahrungsaustausch!
nach jahrelanger Pause und einem anschließenden, sehr vorsichtigen Wiederaufbau der Grundlagen bin ich nun an einem Punkt, an dem ich mein Training langsam wieder leistungsorientiert ausrichten möchte. Mein Ziel ist sicherlich ungewöhnlich: Ich will mir mit 60 Jahren noch einmal die 800 Meter als Wettkampfstrecke vornehmen.
In meiner Studienzeit war ich aktiv im Leistungssport unterwegs. Mein ursprünglicher Gedanke, einfach auf diese alten Erfahrungen zurückzugreifen, hat sich jedoch als Trugschluss erwiesen. Die Realität im Masters-Training sieht anders aus.
Bei meiner Suche nach Studien, passender Trainingsliteratur oder konkreten Übungen stoße ich auf ein großes Loch:
·[size=1] [/size]Marathon-Dominanz: Gefühlt 90 % der Masters-Literatur dreht sich um die Langstrecke.
·[size=1] [/size]Die Alters-Lücke: Pläne für Kurz- und Mittelstrecken richten sich meist an Athleten im besten Leistungsalter.
·[size=1] [/size]Die Niveau-Lücke: Tipps für Senioren-Leichtathleten setzen oft voraus, dass man bereits auf hohem Niveau trainiert.
Für Spät- oder Wiedereinsteiger gibt es kaum Content, abgesehen von den üblichen Warnungen zu verlängerter Regeneration oder dem altersbedingten Leistungsabfall. Kurz gesagt: Rehasport ist unterdimensioniert, das Training der Top-Masters überdimensioniert. Die alten Trainingspläne und - Grundsätze von früher funktionieren verletzungsfrei nicht mehr.
Meine Fragen an die Community:
1. Auf welche wissenschaftlichen Quellen, Bücher oder Studien kann man für diese spezifische Übergangsphase (Mittelstrecke/Masters-Wiedereinstieg) zurückgreifen?
2. Gibt es hier Gleichgesinnte, die sich ebenfalls von fast null wieder an die Startlinie der Senioren-Meisterschaften gekämpft haben? Wie habt ihr die Lücke strukturell geschlossen?
Ich freue mich auf euren Input und Erfahrungsaustausch!


