Welche systemischen Fehler? Als ob ein Fall wie dieser alltäglich wäre. Ich erkenne bis jetzt keine grundsätzlichen Fehler im System der NADA. Bis jetzt ist das hier ein Einzelfall. Du vergisst bei deiner kleinen Hetzkampagne gegen die NADA außerdem eine Sache: Eine ganz bestimmte Person hätte die jetzige Situation höchstwahrscheinlich ganz einfach verhindern können: Owen Ansah.
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Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah
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02.09.2026, 05:55
(01.09.2026, 21:20)Atanvarno schrieb: @Roy Das ist in der Theorie alles gut und schön aber in der Praxis einfach schwer umsetzbar. Dann würde es Misstests hageln. Wie macht der Kontrolleur es denn zum Beispiel bei Leuten in Sportfördergruppen, die er während der Arbeit, Ausbildung, Lehrgängen,... kontrollieren will? In Gelände der Polizei oder Bundeswehr kann er nicht einfach so rein marschieren. Um nur eines der vielen Beispiele zu nennen, wo ein kurzer Anruf sehr hilft. (01.09.2026, 11:49)Atanvarno schrieb:(01.09.2026, 11:22)menarfin schrieb: Ist das überhaupt vorgesehen was passiert wenn der Kontrolleuer abbricht? Auch ein solcher Abbruch könnte einiges erklären.. Wenn das wirklich so gelaufen wäre das der Kontrolleur selber gesagt "kein problem nimm deinen flug", dann im Nachhinein erfahren hätte das sein handeln illegal war und dann die Papiere frisiert hätte um seinen arsch zu retten wäre das natürlich ein riesen Skandal und müsste zur Entlassung von dem Typen führen und vielleicht sogar weitergehender rechtlicher Verfolgung. Die frage ist natürlich ob das Gericht daraus folgert das die sperre ungültig ist oder ob man sagt "ja der Kontrolleur hat falsch gehandelt und sollte vielleicht von der nada entlassen werden, aber wenn ansah nicht auf seinen Flug bestanden hätte sondern sich einfach hingesetzt, nen Liter getrunken und ne halbe Stunde später gepinkelt hätte wäre das gar nicht passiert, er muss die regeln selber kennen". Andererseits könnte man auch argumentieren das wenn ein offizieller so handelt, selbst wenn es auf druck des Athleten passiert der Athlet davon ausgehen muss das das ok ist.
02.09.2026, 06:17
Sollte der Kontrolleur tatsächlich in dieser weise illegal gehandelt haben würde sein Anwalt sicher argumentieren das der athlet in stark unter druck gesetzt hat und er daher unter Zeitdruck so gehandelt hat und im Nachhinein seinen fehler korrigieren wollte.
Da kommt es drauf an wie das Gericht das bewertet. Volle schuld beim Athleten? Volle Schuld beim Kontrolleur? Oder teilschuld bei beiden. (02.09.2026, 05:55)Roy Schmidt schrieb: Das ist in der Theorie alles gut und schön aber in der Praxis einfach schwer umsetzbar. Dann würde es Misstests hageln. Es handelt sich bei dem Dokument aus dem ich zitiert habe, wie von Tom75 richtig angemerkt, nur um einen Draft für 2027 (das hatte ich übersehen). Zugangsbeschränkungen sind eine der im Dokument erwähnten Ausnahmen, wo der DCO anrufen darf. Grundsätzlich scheint die Tendenz aber schon dahin zu gehen, die Kontrollen zukünftig mit dem größtmöglichen "Überraschungsmoment" durchzuführen. There is all the difference in the world between treating people equally and attempting to make them equal (Friedrich August von Hayek)
02.09.2026, 10:01
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.09.2026, 10:09 von Atanvarno.
Bearbeitungsgrund: Linktext ergänzt
)
02.09.2026, 10:25
Schöne Zusammenfassung des aktuellen öffentlichen Kenntnisstandes.
02.09.2026, 13:34
Dann wird die Konsequenz wohl sein das das Prozedere demnächst auf video oder Tonband dokumentiert wird.
02.09.2026, 16:15
(02.09.2026, 07:20)Atanvarno schrieb:(02.09.2026, 05:55)Roy Schmidt schrieb: Das ist in der Theorie alles gut und schön aber in der Praxis einfach schwer umsetzbar. Dann würde es Misstests hageln. Wie will man auch sonst den Microdosierungen begegnen. Ein 23h Zeitfenster ist definitiv zu lang. Die mitternächtlichen Kontrollen der Radfahrer waren hier ja auch bereits Thema.
02.09.2026, 17:09
(02.09.2026, 16:15)Rawal schrieb:(02.09.2026, 07:20)Atanvarno schrieb:(02.09.2026, 05:55)Roy Schmidt schrieb: Das ist in der Theorie alles gut und schön aber in der Praxis einfach schwer umsetzbar. Dann würde es Misstests hageln. kam bei den nächtlichen Kontrollen beim Radsport eigentlich was raus?? Rein vom Regelwerk her müssten Leichtathleten doch tatsächlich, ordentlichen Umgang mit ADAMS vorausgesetzt, einige Stunden am Tag (nämlich während der regelmäßigen Trainingseinheiten an einem definierten, gemeldeten Ort, an dem sie auch leicht auffindbar sind + dem 1h Zeitfenster) mit unangemeldeten Kontrollen rechnen müssen. Insofern sollte doch die risikolose Anwendung von Microdosing, auch wenn es in aller Munde ist, nur sehr eingeschränkt möglich sein. Anders ist das wahrscheinlich im Radsport oder Triathlon, wo die Sportler halt auch gerne mal 5-6h auf der Straße sind. Oder aber bei LeichtathletInnen, denen es gelingt, über weite Strecken des Tages sich eben nicht an bekannten, definierten Orten aufzuhalten. Wie immer die dann regelmäßig trainieren wollen.... |
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