Heute, 02:14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Heute, 02:16 von dominikk85.)
(18.08.2026, 11:37)muffman schrieb:(14.08.2026, 13:49)Reichtathletik schrieb: Du meinst Lea Meyer...
Und mit "Menschen besser geht" meine ich nicht allein ökonomisch.
Ich bin übrigens auch davon überzeugt, dass zumindest ein Teil der Leute, die diese Kommentre ablassen, gar nicht rassistisch sind, sondern sich dem Rassismus bedienen, um schlichtweg Hass irgendwo abzuladen und sich "gut zu fühlen". Genau deshalb ist Widerspruch so wichtig.
Doch. Diese Menschen sind alle Rassisten. Früher konnte sich halt nicht jeder Vollidiot so weitreichend äußern. Wir sollten akzeptieren, dass in dieser Gesellschaft mindestens 40% Rassisten sind. Durch alle Bildungsschichten hinweg. Viele würden sich nicht selbst als solche bezeichnen, sind es faktisch aber.
Kommt halt drauf an wie man rassist defininiert. So gut wie alle Menschen aller Länder der welt haben irgendwelche ethnischen Vorurteile, aber das rangiert halt auf einem Spektrum von "weiße können nicht tanzen" bis "wir müssen die juden ausrotten".
Ich würde aber schon schätzen das ca 5-10% echte Rassisten sind und ein drittel mindestens signifikante Vorurteile hat (die alle als Rassisten zu bezeichnen wäre allerdings übertrieben und würde auch Antirassismus ad absurdum führen weil man irgendwo ja noch unterscheiden muss).
Bezüglich des ost Rassismus muss man sehen das es bereits in der angeblich antifaschistischen DDR signifikanten Rassismus gab der natürlich tabuisiert war da rassismus laut sozialistischer Doktrin Produkt des westlichen Kapitalismus war.
Allerdings glaube ich jetzt auch nicht das der osten plötzlich 40% hardcore Rassisten hat, aber an einen harten Kern von ca 10% den man nicht zurückgewinnen kann glaube ich schon. Das sieht man schon daran das ja bereits Anfang der 00er Jahre die ndp teilweise an 10% bekommen hat, allerdings hat halt damals die linkspartei auch noch über 20% geholt.
Heute vereint die afd halt beides, den harten Kern der Rassisten und die antiwestlichen protestwähler (die natürlich auch nicht frei von rassistischen Vorurteilen sind). Bei mir auf der Arbeit sind sogar Ausländer (bzw ausländische herkunft) die sagen ich wähle afd. Ich habe die mal konfrontiert ob sie glauben es würde unter der afd besser und sie sagten daraufhin "keine ahnung, aber ich weiß das die anderen es nicht können".
Ich glaube diese leute könnte man schon zurückgewinnen, es gibt aber natürlich auch einen harten Kern der verloren ist.


