15.07.2026, 17:32
Amadeus Gräber ist in Pfungstadt heute 10,69 Sekunden über 100 Meter gelaufen.
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Mehrkampfsaison 2026
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15.07.2026, 17:32
Amadeus Gräber ist in Pfungstadt heute 10,69 Sekunden über 100 Meter gelaufen.
15.07.2026, 19:44
16.07.2026, 19:53
Zur U18-EM-Diskussion über Svea Funcks Potenzial ist Beitrag 41 diesbezüglich nicht verkehrt, dass die körperliche Entwicklung von Frauen früher stattfindet als bei Männern. Das sagt aber meines Erachtens nicht das Geringste über noch mögliche Leistungsentwicklungen aus. Dazu muss man nur mal schauen, dass diese Saison schon fast alle deutschen Top-Siebenkämpferinnen neue Persönliche Siebenkampf-Bestleistungen aufgestellt haben: Weißenberg (28 Jahre alt und aus einer schweren Verletzung zurückgekehrt), Grimm (29), Ehlers (19), Kaul (20) und Dehning (23)! Sandrina Sprengel war nicht weit weg und hat noch den Saisonhöhepunkt vor sich. Nur Serina Riedel war irgendwie angeschlagen, hat aber den größten Sprung mit 22 Jahren gemacht und dieses Jahr immer noch in einigen Disziplinen neue Bestleistungen aufgestellt.
Das sollten genug Beispiele sein, um einer seit heute 17jährigen noch deutliche Steigerungen zuzutrauen. Wenn ich alleine die immense Höhe von Funck beim Hochsprung sehe, dürften dort mit etwas ausgereifterer Technik noch ganz andere Höhen drin sein.
16.07.2026, 20:04
(16.07.2026, 19:53)Befürworter schrieb: Zur U18-EM-Diskussion über Svea Funcks Potenzial ist Beitrag 41 diesbezüglich nicht verkehrt, dass die körperliche Entwicklung von Frauen früher stattfindet als bei Männern. Das sagt aber meines Erachtens nicht das Geringste über noch mögliche Leistungsentwicklungen aus. Dazu muss man nur mal schauen, dass diese Saison schon fast alle deutschen Top-Siebenkämpferinnen neue Persönliche Siebenkampf-Bestleistungen aufgestellt haben: Weißenberg (28 Jahre alt und aus einer schweren Verletzung zurückgekehrt), Grimm (29), Ehlers (19), Kaul (20) und Dehning (23)! Sandrina Sprengel war nicht weit weg und hat noch den Saisonhöhepunkt vor sich. Nur Serina Riedel war irgendwie angeschlagen, hat aber den größten Sprung mit 22 Jahren gemacht und dieses Jahr immer noch in einigen Disziplinen neue Bestleistungen aufgestellt. Und erstmal Weitsprung. Mit ihren derzeitigen Zubringerwerten sollte man bereits deutlich >6m springen können. Aber das ist ja aktuell ein grundsätzlich deutsches Problem im Siebenkampf.
16.07.2026, 20:36
(16.07.2026, 20:04)CoachnEngineer schrieb:(16.07.2026, 19:53)Befürworter schrieb: Zur U18-EM-Diskussion über Svea Funcks Potenzial ist Beitrag 41 diesbezüglich nicht verkehrt, dass die körperliche Entwicklung von Frauen früher stattfindet als bei Männern. Das sagt aber meines Erachtens nicht das Geringste über noch mögliche Leistungsentwicklungen aus. Dazu muss man nur mal schauen, dass diese Saison schon fast alle deutschen Top-Siebenkämpferinnen neue Persönliche Siebenkampf-Bestleistungen aufgestellt haben: Weißenberg (28 Jahre alt und aus einer schweren Verletzung zurückgekehrt), Grimm (29), Ehlers (19), Kaul (20) und Dehning (23)! Sandrina Sprengel war nicht weit weg und hat noch den Saisonhöhepunkt vor sich. Nur Serina Riedel war irgendwie angeschlagen, hat aber den größten Sprung mit 22 Jahren gemacht und dieses Jahr immer noch in einigen Disziplinen neue Bestleistungen aufgestellt. Das Entwicklungsloch, das sehr viele Athletinnen gegen Ende der Pubertät erleiden, hat sehr viel mit der prognostischen Qualität früher Leistungsausprägungen zu tun. Ich zeige dazu auf Aus- und Fortbildungen und in Vorträgen immer schrittweise eine Grafik, die die Weitsprungleistung von untrainierten zeigt. Bis zum Alter von 14 entwickeln sich Jungen und Mädchen linear und parallel (was auch heißt: Leistungsentwicklung in dem Alter ist kein Hinweis auf gutes Training oder Talent, sondern schlicht Biologie). Ab dann verläuft die Mädchenkurve mit leichten Schwankungen parallel zur X-Achse, die der Jungen verläuft nicht ganz so steil wie bis dato, aber weiterhin ziemlich linear weiter. Das ist für die Frage deswegen relevant, weil: - leider nur sehr wenige früh erfolgreiche Mädchen darauf vorbereitet werden, dass Stagnationen und Leistungseinbrüche in der U18 und U20 auch bei sehr gutem Training häufig und erwartbar sind (und deswegen frustriert aufgeben) - die pubertätsbedingten Körperschwerpunktverschiebungen biomechanisch limitieren - die notwendige Gewichtszunahme nicht immer erfolgreich begleitet, ggf. gesteuert und gesund limitiert wird (woraus Krankheiten und Verletzungen resultieren können, die eine spätere Entwickung verhindern) - (zu) früh gesetzte intensive Trainingsreize die spätere Entwicklung limitieren, das betrifft Jungen weniger, weil das Testosteron einfach so sehr hilft. Talentierte Jungs können den größten Mist trainieren und werden besser. Talentierte Mädchen können fast alles richtig machen und sich ggf. trotzdem über Jahre nicht oder kaum entwickeln. Das ist ziemlich gemein (und zeigt mal wieder einen hübschen Gender-Gap, denn natürlich verlangen sowohl Kadernormen als auch z.B. Abituranforderungen eine sehr ähnliche Leistungsentwicklung von Jungen wie Mädchen) Nichts davon heißt, dass spätere Bestleistungen nicht möglich wären, das wäre ja das Ende des Frauenleistunssports. Sie brauchen aber oft länger und sind zwischendurch ggf von größeren Rückschlägen begleitet. Deswegen ist so immens wichtig, dass Jugendleistungen als nette Zwischenergebnisse gesehen (und Erfolge fröhlich mitgenommen werden) und immer wieder deutlich gemacht wird: Leistungssport heißt über viele Jahre intensiv und umfangreich darauf hinzuarbeiten, im individuellen Höchstleistungsalter die beste Leistungsausprägung zu entwickeln - und das liegt disziplinabhängig irgendwo zwischen 25 und 30 - da kommen aber sehr viele sportlich nie an. Ob Svea morgen 5.800 oder 6.100 macht, sagt über ihr Potenzial wenig aus. Dass sie erneut zum Höhepunkt sehr gut performt schon, es zeigt eine große mentale Stärke und ein klug handelndes Umfeld. So erlebe ich Svea und ihre Eltern, hier wird ganz offensichtlich sehr gute Arbeit gemacht und die Perspektive ist sehr gut. Ständiges Wiegen macht die Sau nicht fetter.
16.07.2026, 20:58
(16.07.2026, 20:36)Diak schrieb:(16.07.2026, 20:04)CoachnEngineer schrieb:(16.07.2026, 19:53)Befürworter schrieb: Zur U18-EM-Diskussion über Svea Funcks Potenzial ist Beitrag 41 diesbezüglich nicht verkehrt, dass die körperliche Entwicklung von Frauen früher stattfindet als bei Männern. Das sagt aber meines Erachtens nicht das Geringste über noch mögliche Leistungsentwicklungen aus. Dazu muss man nur mal schauen, dass diese Saison schon fast alle deutschen Top-Siebenkämpferinnen neue Persönliche Siebenkampf-Bestleistungen aufgestellt haben: Weißenberg (28 Jahre alt und aus einer schweren Verletzung zurückgekehrt), Grimm (29), Ehlers (19), Kaul (20) und Dehning (23)! Sandrina Sprengel war nicht weit weg und hat noch den Saisonhöhepunkt vor sich. Nur Serina Riedel war irgendwie angeschlagen, hat aber den größten Sprung mit 22 Jahren gemacht und dieses Jahr immer noch in einigen Disziplinen neue Bestleistungen aufgestellt. Alles richtig! ich habe das auch nicht so kritisch gemeint, wie es vll auch gelesen werden könnte. Nein, ich wollte nur aufzeigen, welche Potentiale noch zu erschliessen sind, weil die Voraussetzungen dafür offensichtlich schon da sind. Einzig der Verweis auf den Weitsprung im dt. Siebenkampf allgemein war kritisch gemeint, weil ich das Gefühl habe, dass man hier technisch/methodisch möglicherweise nicht optimal unterwegs ist. Früher sind viele mittelmäßige Siebenkämpferinnen sicher über 6m gesprungen, heute schaffen das unsere Spitzenathletinnen (Grimm, Sprengel etc) gerade mal so eben mehr oder weniger stabil. Und die Technikbilder zeigen eben auch warum.
16.07.2026, 22:11
So kritisch sehe ich den Siebenkampf-Weitsprung nicht, wenn man mal rein auf die Ergebnisse schaut. Das sehe ich keinesfalls als Problemdisziplin im deutschen Siebenkampf:
- Ehlers (SB/PB 6,43 m) und Weißenberg (SB 6,40 m) gehören im Weitsprung zur absoluten Siebenkampf-Weltspitze. - Sprengel springt 2026 etwas hinter ihrem Niveau von 2025 hinterher, wobei das ihr deutlich bestes Jahr war. Trotzdem hat sie alle Wettkämpfe über 6 m abgeschlossen, und mit einer SB von 6,28 m würde es mich nicht wundern, wenn sie bei der EM deutlich besser abschneidet als in Götzis (6,16 m) oder Ratingen (6,06 m). - Grimm ist mit einer SB von 6,17 m in ihrem üblichen Leistungsbereich, sie war noch nie die überragende Weitspringerin. - Dehning (SB/PB 6,19 m) springt 2026 megasolide über die 6 Meter. - Kaul (SB/PB 6,11 m) hat sich Jahr für Jahr gesteigert und könnte sich mit zwei entsprechenden Ergebnissen als 6-Meter-Springerin etabliert haben.
17.07.2026, 08:36
@coachnEngineer: ich habe Deinen Verweis auf den Weitsprung nicht als zu kritisch gelesen, sondern beziehe mich auf den Beitrag davor.
Dein Hinweis ist natürlich völlig berichtigt, wenn zB Sandrina den Anlauf in den Griff bekommt, springt sie ganz woanders hin, auch Sophie ist längst noch nicht am Ende ihres Potenzials... Ständiges Wiegen macht die Sau nicht fetter. (17.07.2026, 08:36)Diak schrieb: @coachnEngineer: ich habe Deinen Verweis auf den Weitsprung nicht als zu kritisch gelesen, sondern beziehe mich auf den Beitrag davor. Ja, wenn...?! Das hat man vorher in Leverkusen einige Zeit nicht geschafft. Jetzt hat sie bei den Holländern schon mal eine Basis, auf der sie hoffentlich aufbauen kann. Mir gefallen da aber einige andere Inhalte nicht. Dass Sandrina insgesamt ein anderes Niveau anstrebt und auch erreichen könnte, ist uns klar. Entscheidend ist im Weitsprung, dass man die key points findet: generell und individuell. Letztens hat Helga Hoffmann-Bühler mir ihre Aufzeichnungen aus dem Jahr 1964 geschickt. Das ist einfach unglaublich, was sie bei ihren Bedingungen geschafft hat. Sie hatte unglaublich viele Wettkämpfe mit sechs gültigen Sprüngen. Sie hatte keinen Trainer, hat weitgehend auch allein trainiert und an 29 Wettkämpfen inklusive Qualifikation teilgenommen - darunter waren etliche Auslandsstarts. Sie hatte eine Vollzeitarbeit und musste für ihre Wettkämpfe den Urlaub hergeben. Sie hatte 1964 daher keinen Urlaub mehr. Die Leistungen waren vornehmlich auf Asche erzielt. Es gab folglich die noch relativ schweren Spikes mit den langen Nägeln. Sie sagt oft zu mir: "Warum rennen die AuA so häufig nach den Sprüngen zu den TuT? Warum werden sie so abhängig gemacht, dass bei Krankheit sogar der Trainer zugeschaltet wird?" Ähnlicher Meinung ist auch Ingrid-Mickler Becker, Olympiasiegerin im Fünfkampf (100m: 11,2/ 200m: 23,3/ Weitsprung 6,76m 1970/71). Ich bin insgesamt heute ganz anders "gestrickt" als die im Topmehrkampfbereich tätigen TuT. Ich beziehe auch ganz andere Inhalte zur Korrektur ein und erarbeite gerade momentan wieder sehr interessante Zubringer, die so gut wie nie beachtet werden. Der tiefe Blick in den Körper mit der zugehörigen "Bedienung" ist aus meiner Sicht das wichtigste Kriterium einer sehr guten Analyse. Als ich bei der letzten Fortbildung dazu meinen Teil im Bereich der Hamstrings beitragen wollte, habe ich sehr schnell gemerkt, dass mein Wissen so nicht bekannt ist und habe nicht weiter hart diskutiert. Man hat mir letztens aus dem Zehnkampf Bilder vom Hürdenlauf eines Athleten gezeigt, die technisch katastrophal sind. Das zeigt mir eindeutig, dass der Trainer kein technisches Gegenmittel kennt. Dafür ist der Cheftrainer Mehrkampf zuständig. Ich habe die Fortbildung im Bereich Mehrkampf Hürdenlauf von Roos/ Schlesinger gesehen. Meine Art ist es, bei Diskussionen nicht Friede, Freude, Eierkuchen zu verbreiten. Ich gehe knallhart normalerweise an die Fehleranalyse, ohne das Gegenüber bloßstellen zu wollen. Seit ich gemerkt habe, dass diese Art unerwünscht ist, bin ich situationsgeschmeidig. Es dient auch dem eigenen Schutz meiner kreislaufmäßigen Grenzen zur Pathologie hin und meiner Einsicht. Gertrud
21.07.2026, 11:53
MK News/Ausblick auf das WE
+++XXIII COMMONWEALTH GAMES+++ Glasgow, 27. Jul - 1. Aug., Cat. "A" Athletics at the 2026 Commonwealth Games: Full Schedule, Events, Dates and Medal Competitions – Glasgow 2026 – Commonwealth Games Schedule, Sports, Live Stream & Participating Nations TN noch nicht veröffentlicht. Bislang bekannt: - KJT / O'Dowda / Barber (ENG), O'Connor (NIR), Stephenson / Willson (NZL) , Pawlett (WAL) ???, Rush (GIB), Scerri / West (AUS) ... - Warner (CAN), Victor (GRN), Thompson (BAH), Schlueter (NIG), Shankar (IND), Attwell (NZL), Newby / McFarlane (SCO), Ball / Church (ENG) ... +++SUI+++ Schweizer SM (Einzeldisz.) 25./26. Jul. - Zürich, Cat. "B" Live-Resultate | Swiss Athletics Mit den Mehrkämpfern in Einzeldisz. - Kälin, Bichsel, Acklin, Boll, Trümpi ... - Ehammer, Huber, Portmann, Gaio, Krummenacher etc. +++FRA+++ Frz. MS (Einzel und MK) 24. - 26. Jul. - Albi, Cat. "B" Championnats de France Elite 2026 - Albi (OCC) | Fédération Française d'Athlétisme Wäre für Mayer die letzte theoretische Chance auf die EM. Zudem bräuchte er hier eine Wildcard für die Teilnahme. Reguläre Norm wäre 7600, er hat aber keinen Zehnkampf seit 2 Jahren absolviert. Da auch sein Mentor/Buddy Romain Barras mittlerweile als Leistungssportdirektor der FFA (w. Erfolgslosigkeit bei den OG Paris) abgelöst wurde, dürfte sein Weg nach Birmingham wenig aussichtsreich sein. Rechne eher - wenn überhaupt - beim Jubiläum in Talence mit ihm. +++USA+++ US Champs (Einzel und MK) 23. - 26. Jul. - New York, Cat "B" sowie Silver als Open /WA CE Tour 2026 Toyota USATF Outdoor & Para National Championships | USA Track & Field Mit: - Garland, Baldwin, McMorris, D. Williams, P. Bair, Scantling, ZZ, ... (H.Williams noch nicht "declared") - Marsh, Keller, Jones, Chapman, Winters, Rhoads, Powers, Taubert, Pitts, Eidem ... Bis auf Hall und Brooks alle dabei. Noch offen, wer als "Auswärtiger" teilnimmt, damit es für die Challenge Wertung angerechnet werden kann. +++Sonstige+++ - SWE: mit Wärff und Salming sowie Uhlin, Samuelsson, Throgen-Hedin und Göransson - ESP: mit Vicente, Cosculluela, Medina, Ramos sowie Boix und Ferrer - POR: mit Barreira und Bento |
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